Premiere "Der Wunschsee" +++ 24. Großenhainer Theatertage +++ 3. Großenhainer Kulturnacht +++ Nachwuchsgruppe startet +++ Premiere Nachwuchsgruppe +++ Theaterstammtisch

 
2017-09-14 - Geisterauftritt zur Kulturnacht

                                                                                                                                Donnerstag, 14.09.2017

Geisterauftritt zur Kulturnacht

SZ im Gespräch mit Alberttreff-Chef Uwe Naumann über die Vorbereitung, die Partner und das Flair der Veranstaltung.


Ein Geist tritt auf im Schauspiel „Wunschsee“, das die Kindergruppe der Spielbühne um 18 Uhr zum Auftakt der Kulturnacht am Samstag im SkZ Alberttreff erstmals darbietet.
Ein Geist tritt auf im Schauspiel „Wunschsee“, das die Kindergruppe der Spielbühne um 18 Uhr zum Auftakt der Kulturnacht am Samstag im SkZ Alberttreff erstmals darbietet.

© Kristin Richter

  Uwe Naumann

 

Herr Naumann, am Sonnabend erlebt Großenhain seine vierte Kulturnacht. Wie hat sich dieses Format im Laufe der Jahre entwickelt?

Gut, aber die Kulturnacht ist noch kein Selbstläufer. Da sie nur aller zwei Jahre stattfindet, sind manche Interessenten noch nicht wieder mit dem Prozedere vertraut: Man kauft sich ein Bändchen für fünf, Kinder drei Euro, und kann dann alle Spielstätten besuchen, die im halbstündigen Wechsel Theatralisches und Musikalisches bieten. Besucher kommen auch von außerhalb, sogar aus Dresden. Allerdings ist außerhalb von Großenhain die Wirkung der umfangreichen Werbung leider nicht so gegeben. Vielleicht müssen wir die Veranstaltungsflyer noch breiter verteilen.

 

Gibt es Partner und Sponsoren von Anfang an?

Die Stadt bzw. der Alberttreff als Veranstalter werden seit der ersten Kulturnacht vom EZG und der Sparkasse und auch vom Kulturraum unterstützt. Dafür sind wir dankbar. Sponsor der ersten Stunde ist auch das Peugeot-Autohaus Großenhain. Als Partner in den neun Spielstätten haben wir Vereine und städtische Einrichtungen. Da gibt es auch immer mal einen Wechsel. So hätten wir dieses Jahr gern wieder in die Hayner Tonne an der Gabelsberger Straße eingeladen. Aber dort wird ja gerade gebaut.

 

Wie entfaltet sich das Flair der Veranstaltung?

Man sollte nicht den Ehrgeiz haben, alles zu sehen – das ist nicht zu schaffen. Wichtig ist uns eine breite Auswahl, bei der sich jeder sein Abendprogramm selbst zusammenstellen kann. Die Künstler sind Profis und Laien, Großenhainer und Akteure aus dem näheren Umfeld. Manche waren schon mal da, erfreuen aber nun mit neuem Programm. Die Mischung wechselt.

 

Ein schöner Einstieg ist auch gleich nach der Eröffnung um 18 Uhr eine Premiere der Kindergruppe der Spielbühne. Der Nachwuchs übt schon lange für den großen Auftritt. Zum Flair gehört die Gastronomie, die überall von den Gastgebern angeboten wird. Außerdem sind wir stolz, einen Kleinbusservice ab 18.45 Uhr bis zum Veranstaltungsende gegen 23 Uhr zur Verfügung stellen zu können. Die gut beleuchteten Haltestellen sind der Alberttreff, der Steinweg, der Schlossplatz und der Kirchplatz.

 

Der Eintrittspreis ist seit der ersten Kulturnacht konstant, der Busshuttle ist inclusive. Wie kann so viel Kultur für wenig Geld geboten werden?

Neben den finanziellen Unterstützern auch durch ganz viel ehrenamtlichen Einsatz. Viele Künstler und alle Helfer machen unentgeltlich bei der Kulturnacht mit. Außerdem ist der Stadt das Format Kulturnacht wichtig. Die Idee haben wir ja von der Partnerstadt Öhringen übernommen. Die Spielbühne hat mit diesem Vorschlag den Zschillepreis 2010 zur Entwicklung des äußeren Stadtrings gewonnen. Den Geist von damals wollen wir lebendig halten.

 

Gespräch: Kathrin Krüger-Mlaouhia

Quelle: sz-online.de vom 14.09.2017

 
Download Dateianhang downloaden
2016-07-06 -Großenhain, Corinna Harfouch und eine 200-Euro-Spende

Großenhain, Corinna Harfouch und eine 200-Euro-Spende

06.07.2016

 

Wo einst Corinna Harfouch ihre ersten Theatererfahrungen machte und der Vater von Schauspieler Jan Josef Liefers Stücke inszenierte, haben Kinder- und Jugendgruppen das Sagen. Denn das Großenhainer Laientheater Spielbühne bietet dem Mimen-Nachwuchs reichlich Podium – vor allem während der alljährlich stattfindenden Theatertage. Der Förderverein Spielbühne unterstützt das städtische Theater. Zu ihm gehört seit fünf Jahren Kathrin Krüger-Mlaouhia, Redakteurin der Lokalredaktion Großenhain. Sie stellte beim Commitment-Ausschuss einen Antrag auf Zuwendung für die jungen Kreativen – und erhielt 200 Euro.

 

Seit 1961 wird in Großenhain eine außergewöhnliche Theatergeschichte geschrieben. Das Laientheater Spielbühne ist sachsenweit für seine phantasievollen Aufführungen und seine jährlichen Theatertage bekannt. Jedes Jahr zeigen vor allem Kinder- und Jugendgruppen während der Theatertage ihre Einstudierungen und treten in Erfahrungsaustausch. In Workshops bekommen sie wertvolle Anregungen für ihre darstellerische Freizeitbeschäftigung.

 

Der Förderverein Spielbühne unterstützt das städtische Theater und finanziert einen Großteil der Aufwendungen bei den Theatertagen. Das Wochenende der Theatertage ist für Kathrin Krüger-Mlaouhia ein wichtiger Termin, der jedes Jahr im Kalender freigehalten wird. Die Redakteurin der SZ engagiert sich vor allem für das Zusammenwirken junger Spieler aus unterschiedlichen sozialen Schichten. So spielen etwa Kinder des Gymnasiums gemeinsam mit Förderschülern und einem Mädchen aus dem Kinderheim. Der Förderverein stützt nicht nur die Teilnehmerbeiträge, um auch den sozial schwachen Kindern ein Mitmachen zu ermöglichen, sondern organisiert die Verpflegung und Unterbringung mit hohem persönlichen Einsatz. Der Lohn dafür sind tolle öffentliche Vorstellungen im soziokulturellen Zentrum Alberttreff, Am Marstall in Großenhain, die von Jung und Alt besucht werden.

Quelle und Veröffnetlichungsfreigabe: Intranet DDV Mediengruppe
 
Download Dateianhang downloaden
2016-04-11 -Bühne frei für drei Premieren
Montag, 11.04.2016

Bühne frei für drei Premieren

Gleich drei Stücke wurden bei den 23. Theatertagen zum allerersten Mal gespielt – mit viel Lampenfieber vorher.

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia


Die Theatergruppe der Zentralschule Adorf/Vogtland zeigte das Musical „Tanz der Vampire“ und wagte sich damit mutig an eine große Herausforderung.
Die Theatergruppe der Zentralschule Adorf/Vogtland zeigte das Musical „Tanz der Vampire“ und wagte sich damit mutig an eine große Herausforderung.

© Klaus-Dieter Brühl

Die Schüler des Neigungskurses darstellendes Spiel der Oberschule Kupferberg studierten das Märchen vom Wolf und den sieben cleveren Geißlein ein.
Die Schüler des Neigungskurses darstellendes Spiel der Oberschule Kupferberg studierten das Märchen vom Wolf und den sieben cleveren Geißlein ein.

© Wolfgang Sznura

Die Jugendgruppe der Spielbühne Großenhain zeigte „Der kleine Prinz“, hier Lara Krause (l.) in der Titelrolle und Lea Göpel als Rose.
Die Jugendgruppe der Spielbühne Großenhain zeigte „Der kleine Prinz“, hier Lara Krause (l.) in der Titelrolle und Lea Göpel als Rose.

© Spielbühne

Großenhain. Das Licht geht aus, die Musik beginnt, der Vorhang öffnet sich. Dieser Moment ist für Schauspieler wie der Pistolenschuss für Läufer im Startblock. Oder der Absprung von Fallschirmspringern – jetzt gibt es kein zurück mehr. Vor der erstmaligen Aufführung eines Theaterstücks ist das Lampenfieber noch besonders groß.

Aufgeregt sind zuerst die Schüler der siebenten bis neunten Klasse der Kupferbergschule – denn sie eröffnen mit ihrem Märchenstück die diesjährigen Großenhainer Theatertage. Andrea Kreisz, die Leiterin des Neigungskurses darstellendes Spiel, schrieb die Rollen, die seit Schuljahresbeginn einstudiert wurden. Zum zweiten Mal hat sich Laura für den Kurs entschieden. „Weil es wirklich Spaß macht“, sagt sie. Für die Rolle des Wolfes ist sie gleich ausgewählt worden. „Auch schüchterne Schüler spielen mit und wachsen an einer gemeinschaftlichen Aufgabe“, sagt Lehrerin Kreisz. Erst recht, wenn Angehörige unten im Publikum sitzen. Anfangs musste sie die Schüler noch sehr motivieren, sich zu den Theatertagen auch andere Stücke anzuschauen. „Heute ist das ein Selbstläufer.“

Für die Jugendgruppe der Spielbühne Großenhain waren die vergangenen Wochen hart. Sehr intensiv haben sie bis zuletzt an ihrem „kleinen Prinzen“ gefeilt. Denn sie sind es, die diesmal für die Gastgeber im Alberttreff eine Neuinszenierung erstmalig vorstellen. Das bekannte Stück von Antoine de Saint-Exupery ist voller Poesie und Hintergründigkeit – und sehr anspruchsvoll. „Alle können mehrere Figuren darstellen, aber jeder musste sich mit jeder Rolle intensiv auseinandersetzen“, so Claudia Stange, die Regie führt. Am Lichtpult verfolgt sie, wie ihre Schützlinge das Stück mit großer Ernsthaftigkeit vorstellen. Es ist mucksmäuschenstill im Saal, der gut gefüllt ist. Die acht jungen Darsteller haben sich auch für ihre Kostüme und die Requisiten viel einfallen lassen – zum Beispiel, dass sich eine Plüschschlange an Stäben über die Bühne bewegen kann. Herzlicher Szenenapplaus ist den jungen Mimen Motivation, kleine Patzer wegzustecken.

Die dritte Neuinszenierung wird von der Zentralschule Adorf im Vogtland gezeigt. Auch diese Schüler haben ihr Stück im Wesentlichen für die Theatertage einstudiert. Denn hier können sie es vor großem Publikum spielen. „Noch im Zug nach Großenhain haben wir zur Freude der übrigen Fahrgäste gesungen“, schmunzelt Regisseur Jens Reichelt vom Hang Theater Plauen. Mit dem „Tanz der Vampire“ wagten sich die Schüler, zu denen ein Mädchen aus dem Kinderheim gehört, an ein professionelles Musical. Für die Hauptrolle des Grafen Krolock nahm der 27-jährige Robert Grimm Gesangsausbildung, die Aufführung ist auf ihn zugeschnitten. Mit seinem scharfen Kostüm und der gelungenen Maske ist er der Star. Die 13- bis 16-jährigen Schüler für das Projekt zu disziplinieren, hat den Regisseur gehörig Nerven gekostet. „Zum Schluss wurde er immer nervöser“, bemerkt Alisa Bordea. Auch wenn die Schülerstimmchen etwas dünn sind, hat das Stück doch viel aus ihnen herausgekitzelt.

Quelle: Sz-Online.de vom 11.04.2016


 
Download Dateianhang downloaden
2016-04-09 -Wer sind denn die?
Samstag, 09.04.2016

Wer sind denn die?

Bei den Großenhainer Theatertagen treffen sich die ausgefallenen Typen.

 
Solche schönen Masken sind entstanden.
Solche schönen Masken sind entstanden.
© Kreisz

Großenhain. Die 23. Theatertage sind im Alberttreff voll im Gange. 130 Teilnehmer aus ganz Sachsen zeigen öffentlich ihre Aufführungen und besuchen Workshops – hier beim Maskenbau. Noch bis Sonntagmittag werden Aufführungen gezeigt, in der nächsten Woche geht es weiter. (krü)

Quelle: SZ-Online.de 09.04.2016


 
Download Dateianhang downloaden
2016-04-07 -„Wolf und Geißlein“ eröffnen Theatertage
Donnerstag, 07.04.2016

„Wolf und Geißlein“ eröffnen Theatertage

Mit einer Märchen-Adaption feiert die Jugendgruppe der  Spielbühne zudem Premiere.

 
Das Panische NotTheater Dresden spielt am 12. April, 12 Uhr im Großenhainer Alberttreff zu den 23. Großenhainer Theatertagen Lessings dramatisches Gedicht in einer Fassung für drei Schauspieler: Utz Pannike, Christina Kraft und Thomas Kressmann besetzen in einer Stunde und 20 Minuten mit kleinen Verwandlungen alle neun Rollen in „nathan zu dritt“ für Jugendliche ab 14 Jahren.Foto: PNT
Das Panische NotTheater Dresden spielt am 12. April, 12 Uhr im Großenhainer Alberttreff zu den 23. Großenhainer Theatertagen Lessings dramatisches Gedicht in einer Fassung für drei Schauspieler: Utz Pannike, Christina Kraft und Thomas Kressmann besetzen in einer Stunde und 20 Minuten mit kleinen Verwandlungen alle neun Rollen in „nathan zu dritt“ für Jugendliche ab 14 Jahren.Foto: PNT

Großenhain. Amateurtheater-Gruppen aus ganz Sachsen treffen sich alljährlich bei der Großenhainer Spielbühne, um öffentlich ihre Neuinszenierungen zu zeigen und miteinander in kreativen Austausch zu treten – in diesem Jahr zum 23. Mal. Ab 8. April ist es wieder soweit, das Großenhainer Publikum kann dabei sein. Los geht es mit zwei Premieren made in Großenhain. „Der Wolf und die sieben cleveren Geißlein“ heißt die Adaption des berühmten Grimm’schen Märchens, mit dem die Oberschüler vom Kupferberg die Theatertage um 17 Uhr eröffnen. Drei Stunden später präsentiert die Jugendgruppe der Spielbühne „Der kleine Prinz“ nach der weltberühmten Geschichte von Antoine de Saint-Exupéry.

Den Samstag, 9. April, bestreiten dann 14 Uhr das Laientheater Eilenburg mit dem Märchen „Die Schneekönigin“, die Theatergruppe der Zentralschule Adorf/Vogtland um 16 Uhr mit der Musical-Premiere „Tanz der Vampire“, um 18 Uhr die Limited Edition – die Jugendgruppe des TPZ Stollberg – mit dem Gegenwartsstück „Schwarz, Weiß und Grau“ und 20 Uhr das Theatre Libre e.V. aus Sebnitz mit der Komödie „Stewardessen küssen besser“. Bernhard liebt es, von schönen Frauen umgarnt zu werden. So führt er nicht nur ein aufregendes Doppelleben, sondern spielt gleich mehreren Frauen vor, sie wäre die Einzige an seiner Seite. Doch dieses Wechselbad der Gefühle fordert einen hohen logistischen Aufwand, denn jede Frau hat andere Gewohnheiten und als einzigem Mann sollten ihm diese ja bekannt sein.

Mit „Die Gänsemagd“ geht es am Sonntag, dem 10. April, 10 Uhr mit dem Kinder- und Jugendtheater Burattino Stollberg weiter. Anschließend zeigt das Theatre Libre e.V. aus Sebnitz das Märchen „Der Hirsch mit dem goldenen Geweih“.

In „Nathan zu dritt“ geht es am Dienstag, 12. April, 12 Uhr mit dem Panischen Not-Theater Dresden darum, dass drei Detektive mit den Waffen Lessing'scher Dialektik den Kriminalfall Nathan lösen. Den Zuschauer erwarten eine radikale Textfassung des Originals und blitzschnelle Figurenwechsel mit Komik und Musik.

Zum sechsten Grundschultheatertag zeigen am Mittwoch, dem 13. April, zwischen 9 und 14 Uhr Theatergruppen der Grundschulen der Region, was sie können: So um 9.45 Uhr Grimms Märchen „Die zertanzten Schuhe“ mit der Theatergruppe der 2. GS Bobersberg Großenhain, 10.30 Uhr „Hexen sind überall“ – die märchenhafte Geschichte vom Blocksberg – mit der Theatergruppe der 1. GS Großenhain und 11 Uhr die Theatergruppe der Grundschule Ponickau mit „Der Dieb in der Kirche“. Im Anschluss an die Aufführungen finden Workshops für die Teilnehmer statt.

Das Knalltheater Leipzig zeigt am Donnerstag, dem 14. April, 9.30 Uhr „Schneewittchen und die sieben Zwergis“. Clown Gerno Knall spielt die Geschichte seiner Oma. Die war nämlich das Schneewittchen. Er improvisiert das Märchen mit Fingern, Füßen und seinem Gesicht.

Auch in diesem Jahr heißt es wieder „Willkommen im Land der Töne“ – der Mitmach-Theater-Workshop für Vorschulkinder ab fünf Jahren mit Winnie Rudolph und Maren Göpel, und zwar am Samstag, dem 16. April, von 9.30 bis 13 Uhr. Unter dem Motto „Wir feiern heut ein Fest“ wird Theater gespielt und musiziert sowie Masken und Requisiten gebastelt. Eine Anmeldung dafür ist noch bis Montag, den 11. April, erbeten unter 502569 oder 529700. Die Kosten betragen 5 Euro, inklusive eines kleinen Imbisses.

Mit William Shakespeares Tragödie „Romeo und Julia“ geht es am Sonntag, dem 17. April, 16 Uhr auf der Alberttreff-Bühne weiter mit dem Thea(l)ternativ Stollberg e.V. Es ist das bekannte Stück des englischen Dramatikers um das wohl berühmteste Liebespaar der Weltliteratur. Seinen Anfang hat es bekanntlich im Streit der beiden verfeindeten Adelsfamilien Capulet und Montague im Verona der Renaissancezeit. Warum jedoch die Familien von Romeo und Julia verfeindet sind, bleibt bis zuletzt im Dunkeln. Sind sie doch allesamt im selben Ort geboren, sprechen alle dieselbe Sprache, haben dieselbe Religion, ja selbst denselben Beichtvater. Beide Familien genießen hohes Ansehen, sind wohlhabend, gebildet, und trotzdem ... (SZ)

Der Eintritt pro Veranstaltung kostet 5, erm. 3 Euro.

Mehr Infos zum Programm und den Theatergruppen unter www.skz-alberttreff.de

Quelle: SZ-Online.de vom 07.04.2016
 
Download Dateianhang downloaden
2016-03-16 -Kleiner Prinz eröffnet Theatertage

Kleiner Prinz eröffnet Theatertage

Die Jugendgruppe der Spielbühne feiert mit dem Stück Premiere. Doch vorher müssen die Kostüme passen.

16.03.2016 Von Kathrin Krüger-Mlaouhia

rinz eröffnet Theatertage
Lilli, Sophie und Anton (v.l.) sind drei der acht Darsteller beim „Kleinen Prinzen“. Die Spielbühne hofft damit am 8. April auf viele Zuschauer.

© Krüger-Mlaouhia

Großenhain.

Wer kennt ihn nicht, den kleinen Prinzen – mehr als 70 Jahre alt und doch unverdorben jung mit dem bekannten Ausspruch „Man sieht nur mit dem Herzen gut“. Diesen Klassiker haben sich 13- bis 19-Jährige aus dem Laientheater Spielbühne vorgenommen, um damit die diesjährigen Großenhainer Theatertage am 8. April zu eröffnen. Soeben sind Kostüme und Requisiten im Alberttreff eingetroffen.

Lilli Bellmann (13) hat sich die weiße Jacke des Prinzen übergeworfen – Regisseurin Claudia Stange dreht ihre langen Strähnen ein, damit die blonde Kurzhaarperücke darüber passt. Anton Weigt (14) ist der Pilot, wie man unschwer an seiner Lederkappe und Lederjacke erkennen kann. Sophie Hanisch (14) darf als Lampenanzünder an einer nostalgischen Stehlampe hantieren. Auch eine Plüsch-Schlange, Krone und Spiegel sowie ein Fuchsschwanz mit Ohren kommen aus der großen Kiste hervor.

 

Voller Lebensweisheiten

„Der kleine Prinz war das Stück, das wir alle gern spielen wollten“, sagt Lara Krause. Neben Noah Rothe, Lea Göpel, Romy Pappritz und Antonia Bühler agiert auch sie in verschiedenen Rollen. Die Jugendlichen sind zu groß, um noch wirkliche Märchen darzustellen. Doch für große gesellschaftskritische Stücke fehlt die Zeit.

Denn gesetzt war, dass eine Premiere zu den Theatertagen gefeiert werden soll. Der „Kleine Prinz“ kam just am 8. April vor 73 Jahren als Buch heraus. „Er hat einen märchenhaften Charakter, ist aber mehr als ein Kinderstück. Er steckt voller Metaphern“, schwärmt Lara, die ebenfalls für die Titelrolle vorgesehen ist. Die Heranwachsenden versuchen, sich in die Lebensweisheiten und philosophischen Ansätze des berühmten Textes hineinzudenken.

Text- und Spielproben sowie das Fertigstellen der Kostüme und Kulissen passieren nun nebenbei. Mehrmals die Woche und auch an zwei Wochenenden treffen sich die jungen Mimen, um für die Eröffnung der Theatertage gewappnet zu sein. „Wir kommen in die heiße Phase“, unterstreicht Claudia Stange bedeutungsvoll.

 

„Is` ja kitschig“

Bei jungen Schauspielern ist es wie bei Nachwuchssportlern: Nur stetes Üben führt zum Erfolg. Doch nicht immer lassen Schulaufgaben zu, dass alle Akteure zu den Proben kommen. Da muss die Regisseurin auch mal tief durchatmen. Immerhin wird die Aufführung, die Claudia Stange gemeinsam mit Schülerin Patricia Franke bearbeitet hat, eine reichliche Stunde dauern. Nun, da die Kostüme so gut wie passen, spielen sich die Rolle jedoch gleich noch mal so gut.

Wie lässt man den Fuchs und die Schlange, die Rose und die Wüstenblume quasi lebendig werden? Was unterscheidet Geograf von Geschäftsmann, Pillenhändler von Weichensteller, Säufer von Laternenanzünder? Es ist ein gutes Stück Arbeit für die Heranwachsenden, das jeweils Charakteristische herauszuarbeiten. Zu den Theatertagen werden unter den rund 100 Gästen viele weitere Kinder- und Jugendspieler im Saal sitzen. Sie alle wollen voneinander lernen. Und vielleicht finden sie auch, wenn der Hut des „Eitlen“ zu leuchten beginnt: „Das ist ja kitschig!“

8. April, 20 Uhr, SkZ Alberttreff, Am Marstall

Quelle: SZ-Online vom 16.03.2016


 
Download Dateianhang downloaden
2015-12-03 -Touristic-Center unterstützt Großenhainer Spielbühne
Donnerstag, 03.12.2015

Touristic-Center unterstützt Großenhainer Spielbühne

 

Steffen Rafelt vor seinem Geschäft, dem Touristik-Center am Frauenmarkt. | Foto: Henry Müller Steffen Rafelt vor seinem Geschäft, dem Touristik-Center am Frauenmarkt. | Foto: Henry Müller
 

Am 1. Juli feierte das Team des Touristic-Centers das 25. Firmenjubiläum. Steffen Rafelt, der Chef des Unternehmens, verzichtete aus gutem Grund auf eine große Party, denn er möchte mit dem gesparten Geld lieber die Jugendarbeit von Vereinen unterstützen. „Für jede Buchung, die 2015 bei uns gemacht wurde, ging ein Euro auf ein Sparkonto. Inzwischen sind 956 Euro zusammengekommen“, freut er sich. Rafelt rundete auf und wird den Scheck über 1.000 Euro am 14. Dezember der Spielbühne Großenhain - im Rahmen einer Weihnachtsfeier - übergeben. Außerdem ist das Reisebüro Touristic-Center als Sponsor im Badmintonverein des SV Turbine Großenhain, im Handballclub Großenhain sowie bei der D-Jugend des Großenhainer Fußball-Vereins aktiv.

Das seit 1998 am Frauenmarkt 2 ansässige Unternehmen gehört seit über zehn Jahren zu den 25 größten Kreuzfahrtanbietern Deutschlands. Es ist Premium-Partner von AIDA, TUI-Cruises und A-ROSA Kreuzfahrten. Die sieben Mitarbeiter des Touristic-Centers sind in der Lage, die potenziellen Urlauber sehr kompetent zu beraten, da sie alle schon mehrfach auf den Schiffen unterwegs waren und so viele persönliche Eindrücke und Erfahrungen vom Leben auf dem Schiff, den Häfen und Landausflügen sammeln konnten.

Spezielle Gruppenreisen nach Japan, Italien und Indien

„Im nächsten Jahr wird es auch wieder die beliebten Gruppensonderreisen geben“, verrät Rafelt. Voraussichtlich stehen Japan, Italien und Indien auf dem Programm. Diese Fahrten begleitet Steffen Rafelt. „Mit einer kleinen Gruppe können wir individueller unterwegs sein und auch die Tagesprogramme etwas nach unseren Wünschen gestalten“, erklärt er. Rafelt kümmert sich da als Reiseleiter um Alles: den eventuell verlorengegangenen Koffer, das vielleicht etwas unzumutbare Zimmer, oder darum, dass die Gruppe zusammenbleibt, wenn unglücklicherweise eine Überbuchung des Fliegers vorliegt. Das sind aber nur die absoluten Extremfälle. Im „Normalfall“ kümmert sich Steffen Rafelt - in Zusammenarbeit mit dem Reiseleiter vor Ort - um das Programm sowie um ein paar positive Überraschungen. Er hat es dabei aber nicht besonders schwer, alle Befindlichkeiten „unter einen Hut“ zu bekommen, denn: „Meine Gäste sind doch alle hier aus der Region Großenhain, Meißen und Riesa, die haben annähernd ähnliche Mentalitäten“, erklärt er.

Teilnahme am Dresdner Reisemarkt 2016

Eine Teilnahme des Unternehmens auf den „Dresdner Reisemarkt“ ist auch wieder vorgesehen. „Vom 29. bis zum 31. Januar 2016 sind wir gemeinsam mit AIDA, TUI-Cruises und A-ROSA auf der zweitgrößten sächsischen Reisemesse“, informiert Rafelt und ergänzt: „Auf der Dresdner Messe sind die drei Reiseunternehmen in Kooperation mit uns vertreten.

Die durchaus interessante Arbeit als Tourismuskauffrau oder der Einsatz als Reiseleiter setzen aber eine solide Ausbildung voraus. Auch dafür sorgt der umtriebige Chef. Seit über 20 Jahren bildet er aus. Nach drei Jahren kann Mann oder Frau bei ihm Tourismuskaufmann mit der Fachrichtung Privat- und Geschäftsreisen werden. Neun Lehrlinge durchliefen schon sein Unternehmen. Bewerber mit Ausbildungsbeginn September 2016 sind willkommen. Außerdem auch Interessenten mit abgeschlossener Berufsausbildung, die das Reisebüroteam gern verstärken wollen.

Quelle: SZ-Online.de vom 03.12.2015


 
Download Dateianhang downloaden
2014-04-14 -Schauspielunterricht im Alberttreff
Montag, 14.04.2014

Schauspielunterricht im Alberttreff

Profis als Workshop-Leiter – Das erlebten 130 Kinder und junge Amateurdarsteller bei den Großenhainer Theatertagen. Mit überraschenden Ergebnissen.

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia

 

Eine Jonglierszene mit Tüchern kann ein Theaterstück auflockern. Auch dazu gab es einen Workshop bei den Großenhainer Theatertagen.Foto: Klaus-Dieter Brühl
Eine Jonglierszene mit Tüchern kann ein Theaterstück auflockern. Auch dazu gab es einen Workshop bei den Großenhainer Theatertagen. Foto: Klaus-Dieter Brühl

 

Großenhain. Er ist der Autor der berühmten Dresdner Theaterstücke mit Rainer König als Hexe Baba Jaga. Im vierten Tal hat er selbst in mehreren Rollen mitgespielt: Michael Kuhn, freier Autor und am Sonnabendvormittag einer von sieben Workshopleitern bei den Theatertagen. Von ihm als Profi bekamen die jungen Nachwuchsmimen jede Menge Tipps, wie man sich eine neue Rolle am besten erarbeitet. Die „Traumfigur“ hat dabei nichts mit Fitness oder Hungern zu tun, sondern mit Darstellung typischer Charaktereigenschaften und Gefühlen. Eine modernisierte Szene aus Goethes Faust war dabei eine in mancher Hinsicht anspruchsvolle Vorlage.

Zuerst lasen die jungen Eleven den Dialogtext vor, danach war Zeit, um eine Umsetzung der Rollen zu finden. „Gute Schauspieler gehen dabei bis an die Schmerzgrenze“, sagt Michael Kuhn unumwunden. Doch natürlich soll die Freude nicht zu kurz kommen. Schließlich lernen die jungen Amateurschauspieler auch, wie man seiner Rolle eine ganz individuelle Note gibt. Noah (12) von der Großenhainer Spielbühne ist in der aktuellen Aufführung zum Beispiel als Zauberer zu erleben.

WERBUNG

 

Weiterbildung im Jonglieren

„Wenn die Teilnehmer beim nächsten Stück über ihre Figur noch gründlicher nachdenken, hat der Workshop sein Ziel erreicht“, sagt Autor Kuhn. Er war zum ersten Mal als Honorarleiter bei den Theatertagen. Hoffentlich nicht zum letzten Mal.

Neu als Workshopleiterin ist auch Nora Jahn vom Kinder- und Jugendtheater Burattino aus Stollberg. Sie bietet Unterricht im Jonglieren an – gegen die Schwerkraft. „Das kommt zwar eigentlich aus dem Zirkus, aber im Theater kann man es zur Auflockerung auch einsetzen.“ So versuchen sich die Teilnehmer im Gestalten kleiner Szenen mit Bällen und Tüchern. Schwierig: Auch hier soll der Zuschauer eine Handlung klar erkennen.

Für ganz besondere Requisiten bietet Manuela Gose einen Workshop zum Filzen an. Hier können sich die Theaterfreaks etwas Bleibendes herstellen. Schüler der Oberschule Am Kupferberg haben sich für Blüten entschieden. Yasmine und Lina vom Theatre Libre aus Sebnitz arbeiten gemeinsam an einem Schwert. „Wir brauchen das für unsere Aufführung zu den Theatertagen“, sagen die Mädchen. Sie zeigen eine Adaption der „Unendlichen Geschichte“ von Michael Ende. Doch Hauptfigur Atreju hat zu seinem Bogen den Pfeil vergessen. Vielleicht, so denken die Sebnitzerinnen, kann er ja mit diesem Schwert kämpfen.

Auch Körper- und Bewegungstheater, Bühnenpräsenz, Improvisation oder Tanz und Bewegung standen als Workshopthemen zur Auswahl. Die Jüngsten – Fünfjährige vom Black Magic Theater Plauen – entschieden sich für Lehrreiches bei „Hexenzauberei“ mit Kursleiterin Winnie Rudolph. Die Oldies vom Dresdner Seniorentheater „Ohne Verfallsdatum“ genossen es, sich in ihrem Workshop mit dem Nachwuchs zu messen. „Auch wir können noch etwas lernen“, so eine Teilnehmerin. Zum fünften Mal sind die Dresdner bei den Theatertagen dabei. Ihr Märchenstück war eine von neun Aufführungen. Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag folgen weitere.

www.spielbuehne-grossenhain.de


Quelle: Sächsische Zeitung / SZ-Online 14.04.2014


 
Download Dateianhang downloaden
2014-04-03 - Chorklasse bei Grundschultheater
Donnerstag, 03.04.2014

Chorklasse bei Grundschultheater

Stefan Jänkes „Wiesenapotheke“ wird zu den Theatertagen im Alberttreff gezeigt.

 
Grundschüler spielen TheaterFoto: privat
Grundschüler spielen TheaterFoto: privat

 

Die Chorklasse 4a der Grundschule Franz-Schubert-Allee zeigt die „Die Wiesenapotheke“ unter Leitung von Stefan Jänke im Rahmen der 21. Großenhainer Kinder- und Jugendtheatertage im soziokulturellen Zentrum Alberttreff. Am Mittwoch eröffnet das Singspiel das Programm der Grundschul-Theatergruppen um 9 Uhr. Dieses Stück für die ganze Familie (Musik: Stefan Jänke) ist eine Vertonung eines Kinderbuchs von Sophie Reinheimer. Verschiedene Tiere – Maus, Weberknecht, Marienkäfer, Buchfink u. a. – kommen in die Apotheke von Zwerg Schachtelhalm, um sich die verschiedensten Leiden lindern zu lassen – und: Der Zwerg kann wirklich immer helfen! (pbj)


Quelle: Sächsische Zeitung / SZ-Online 03.04.2014


 
Download Dateianhang downloaden
2014- 03- 10 -Workshop zu den 21. Theatertagen
 10.03.2014

Workshop zu den21. Theatertagen

 

Gestartet werden die 21. Großenhainer Theatertage, die vom 6. bis 17. April im SkZ Alberttreff stattfinden, am Sonntag, dem 6. April, wieder von 9 bis 13 Uhr mit dem Mitmach-Theater-Workshop „Im Land der Töne“ für Vorschulkinder. Unter dem Motto „Wir fahren auf den Bauernhof“ wird mit Winnie Rudolph und Maren Göpel Theater gespielt und musiziert sowie Masken und Requisiten gebastelt. Die Kosten betragen fünf Euro und beinhalten einen kleinen Imbiss. Eine Anmeldung dafür ist bis zum 5. April erforderlich. (SZ)

Anmeldungen sind möglich im SkZ Alberttreff, 502569 bzw. im Kinder- und Familienservice, Markgasse 1, 529700.


 
Download Dateianhang downloaden
2013-11-04- Erfolgreiche Premiere bei der Großenhainer Spielbühne
Montag, 04.11.2013

Erfolgreiche Premiere bei der Großenhainer Spielbühne

Mit einem Märchenstück holt die Kindergruppe des Laientheaters viele Zuschauer in den Alberttreff. Die waren begeistert vom künstlerischen Niveau.

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia

 

Lea, Helèn, Danny, Lilly, Markus und Antonia im neuen Märchenstück. Foto: Mlaouhia Lea, Helèn, Danny, Lilly, Markus und Antonia im neuen Märchenstück. Foto: Mlaouhia

 

„Das war eine wundervolle Aufführung, wir sind beeindruckt“, sagen Jens und Jörg Heinert. Mit ihren Patenkindern haben die beiden Großenhainer am Sonnabend den Langen Theatersamstag im Alberttreff besucht. Zur Feier des 52. Geburtstages der Spielbühne machte sich – und seinem Publikum – das Laientheater ein ganz besonderes Geschenk: Die Kindergruppe brachte das „Märchen von Prinzessin Dana von Gurkistan und dem Prinzen Schaukelpferd“ zur viel beklatschten Premiere. Die beiden Vorstellungen am Sonnabend und Sonntag besuchten rund 100 Gäste – und zwar nicht nur Eltern und Großeltern, sondern auch zahlreiche Interessenten.

Die Spielbühne hat es geschafft, damit ein weiteres Mal hohen künstlerischen Anspruch unter Beweis zu stellen. Nach einem anspruchsvollen Drama der Jugendgruppe, das zu den Theatertagen im April Premiere hatte, war das Märchenstück mit 19 Kindern zwischen sechs und 14 Jahren eine große Herausforderung. Winnie Rudolph, Claudia Stange und Uwe Naumann teilten sich – auch aus organisatorischen Gründen – in die Regiearbeit. Sie verstanden es, die jungen Mimen zu einer frischen, lebendigen Darstellung des Familien-Stücks nach Franz Fühmann zu bringen.

Verwandlungen auf dem Marktplatz

Im Spiel wird der Zauberwald beherrscht vom bösen Zauberer Khalakuck (Markus Seyrich), der Prinzessin Dana von Gurkistan mit den grünen Haaren (Lara Krause) geraubt hat und sie gefangen hält. Sie muss für ihn arbeiten und tagein, tagaus Nudelsuppe kochen. Zu allem Überfluss will er sie nun heiraten. Doch wenn Dana nicht zustimmt, ist es aus mit ihr. Da ergibt sich die Möglichkeit, mit ihrem Schaukelpferd, einem verzauberten Prinzen (Antonia Bühler), zu fliehen. Die wilde Verfolgungsjagd endet auf dem Marktplatz von Döbern, wo saure Gurken verkauft werden. Nach dramatischen Verwandlungen wird freilich am Ende alles gut. Wie die jungen Darsteller diese Verwandlungen vorm Publikum vollziehen, ist großes Lob wert. Da sitzt jede Bewegung, selbst die jüngsten Akteure haben ihre Einsätze gut gelernt.

Zu einem Erlebnis wurden die Aufführungen auch durch das stimmige Bühnenbild von Künstlerin Cornelia Fischer und die Kostüme, für die teilweise Inge und Jürgen Hänsgen und Ivetta Mieskes verantwortlich zeichnen. Fantasievoll und farbenfroh stellen sie die Kinderdarsteller in eine Märchenwelt, die dem Empfinden Heranwachsender sehr nahe ist. Besonders Tziptzap, die Zaubermeise (Julia Böhmert) bekam eine besonders schöne zweite Haut.

 

Lange und intensiv geprobt

„Man merkt den Kindern ihre Spielfreude an, und sie lernen beim Theaterspielen Selbstbewusstsein und die Achtung vor der Leistung der anderen“, bemerken Jens und Jörg Heinert nach der Vorstellung. Die Großenhainer finden es Klasse, dass Schüler im Alberttreff diese Möglichkeit haben. Dass das Stück lange und intensiv geprobt werden musste, ist den beiden Männern, die selbst in einer historischen Tanzgruppe auftreten, klar. Aber am Ende stehen der Beifall und Stolz auf das Erreichte.

Zwei weitere Vorstellungen am 4. Dezember.

 

Quelle: Sächsische Zeitung / SZ-Online 04.11.2013


 
Download Dateianhang downloaden
2013-11-01- Spielbühne feiert mit Workshop und Premiere
Am Marstall Freitag, 01.11.2013

Spielbühne feiert mit Workshop und Premiere

 

 

Zum 52. Geburtstag der Spielbühne sind alle Interessierten für Sonnabend zum „Langen Theatersamstag“ eingeladen. Am Vormittag findet von 9 bis 13 Uhr der Theater-Workshop „Im Land der Töne: Wir gehen auf Abenteuersafari“ mit Maren Göpel und Winnie Rudolph statt. Er ist für Kinder von vier bis sieben Jahre geeignet. Die Kosten betragen fünf Euro; eine Anmeldung dafür ist heute noch möglich unter 502569. Um 16 Uhr hat dann „Das Märchen von Prinzessin Dana von Gurkistan und dem Prinzen Schaukelpferd“ der Kindergruppe der Spielbühne Großenhain Premiere. Kinder ab fünf Jahre werden dabei sicher ihren Spaß haben. Dieses Stück gibt es auch am Sonntag um 10 Uhr noch einmal zu sehen. Der Eintritt beträgt für Kinder drei Euro und für Erwachsene 5 Euro. (SZ)

www.skz-albertreff.de

 

Quelle: Sächsische Zeitung / SZ-Online 1.11.2013


 
Download Dateianhang downloaden
2013-10-25- Langer Theatersamstag bei der Spielbühne
Großenhain Freitag, 25.10.2013

Langer Theatersamstag bei der Spielbühne

 

 

Zum 52. Geburtstag der Spielbühne Großenhain werden alle Interessierten für Sonnabend, den 2. November, zum „Langen Theatersamstag“ eingeladen.

Am Vormittag findet von 9 bis 13 Uhrder Theater-Workshop „Im Land der Töne: Wir gehen auf Abenteuersafari“ mit Maren Göpel und Winnie Rudolph statt. Diese Veranstaltung ist für Kinder im Alter von vier bis sieben Jahre geeignet. Die Kosten betragen fünf Euro und eine Anmeldung ist bis zum 1. November erwünscht.

Um 16 Uhr hat dann „Das Märchen von Prinzessin Dana von Gurkistan und dem Prinzen Schaukelpferd“ der Kindergruppe der Spielbühne Großenhain Premiere. Kinder ab fünf Jahre werden dabei sicher ihren Spaß haben. Dieses Stück gibt es auch am Sonntag, dem 3. November, um 10 Uhr zu sehen. (SZ)

Der Eintritt beträgt für Kinder drei Euro und für Erwachsene 5 Euro. Eine Anmeldung zum Workshop ist möglich unter 505269.

www.skz-albertreff.de

 

Quelle: Sächsische Zeitung / SZ-Online 25.10.2013


 
Download Dateianhang downloaden
2013-10-23- "Prinzessin Dana von Gurkistan und Prinz Schaukelpferd" in Großenhain

"Prinzessin Dana von Gurkistan und Prinz Schaukelpferd" in Großenhain

Alberttreff Kindergruppe der Spielbühne führt Märchen am 2. und 3. November auf

 Auf dem Marktplatz von Döbern tratschen die Frauen über Prinzessin Dana von Gurkistan und ihre Geschichte. In die Rollen schlüpften Lilly, Josefin, Laura, Lea und Helén (v.l.). Auf dem Marktplatz von Döbern tratschen die Frauen über Prinzessin Dana von Gurkistan und ihre Geschichte. In die Rollen schlüpften Lilly, Josefin, Laura, Lea und Helén (v.l.).

Foto: Simone Giese

Von Simone Giese

So langsam wird es ernst. Das Lampenfieber steigt. Jetzt geben der Leiter der Spielbühne Großenhain, Uwe Naumann, und Spielbühne-Mitglied Winnie Rudolph, dem neuen Stück der Kindergruppe der Spielbühne Großenhain den letzten Schliff. Die neue Inszenierung heißt "Das Märchen von Prinzessin Dana von Gurkistan und dem Prinzen Schaukelpferd". Den Text dafür geschrieben hat Claudia Stange von der Spielbühne Großenhain. Ihre Vorlage dazu war ein Kinderbuch des DDR-Schriftstellers Franz Fühmann.

Vor einem Jahr haben sich die Mädchen und Jungen dieses Märchen ausgesucht. Seit Januar 2013 laufen die Proben dafür. Dazu treffen sich die jungen Mimen jeden Montag ab 15 Uhr im Saal des SkZ Alberttreff. 20 Mädchen und Jungen im Alter zwischen acht und 18 Jahren haben eine Rolle im neuen Stück übernommen. Die Kulissen und auch etliche Kostüme stammen aus dem Fundus der Spielbühne Großenhain. "Einige Kostüme haben auch Muttis und Omas der Akteure geschneidert", erzählt Winnie Rudolph.

Seit 1961 wird in Großenhain unter dem Motto "Kinder spielen für Kinder" Theater gespielt. Präsentiert haben die Mädchen und Jungen der Kindergruppe seit 1966 immerhin 25 Inszenierungen. Zu den letzten Aufführungen gehörten "Das Katzenhaus" als Gemeinschaftsprojekt mit allen weiteren Theatergruppen des Hauses, "Am Samstag kam das Sams zurück" und "Die Schatzinsel".

Das Stück erzählt die Geschichte der Prinzessin Dana von Gurkistan, die vom Zauberer Kalakuk entführt wird. Ihre Geschichte macht auf dem Marktplatz von Döbern die Runde. Wer erfahren möchte, wie sie ausgeht, sollte sich den Premierentermin vormerken: am 2. November um 16 Uhr im Saal des SkZ Alberttreff. Am 3. November ab 10 Uhr folgt eine Kindervorstellung. Zuschauer sind herzlich willkommen.

Übrigens: Die Spielbühne Großenhain freut sich jederzeit über neue Nachwuchs-Talente!

 
erschienen am 23.10.2013
© Sächsischer Bote Wochenblatt Verlag GmbH
 
 
Quelle Sächsischer Bote 23.10.2013
 

 
Download Dateianhang downloaden
2013-10-14- Das Tuscheln der Marktfrauen
Alberttreff Dienstag, 15.10.2013

Das Tuscheln der Marktfrauen

Kinder aus unterschiedlichen sozialen Schichten spielen gemeinsam Theater. Ein Profi half ihnen, noch besser zu werden.

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia

 

Die Marktfrauen in der Kulisse von Döbern: Josefin, Laura, Lea und Helene (v.l.) spielen bei der Großenhainer Spielbühne das Märchen von Prinzessin Dana von Gurkistan. Am 2. November ist im Alberttreff Premiere. Foto: Klaus-Dieter Brühl Die Marktfrauen in der Kulisse von Döbern: Josefin, Laura, Lea und Helene (v.l.) spielen bei der Großenhainer Spielbühne das Märchen von Prinzessin Dana von Gurkistan. Am 2. November ist im Alberttreff Premiere. Foto: Klaus-Dieter Brühl

©- keine angabe im hugo-archivsys

Der bekannte DDR-Autor Franz Fühmann hatte sich das Märchen von Prinzessin Dana von Gurkistan und Prinz Schaukelpferd ausgedacht. Darin gibt es eine Menge Dinge, die heute überholt sind. Auf dem Markt werden jetzt nicht mehr nur saure Gurken verkauft. Und es gibt keinen Volkspolizisten, der alles verbietet. Doch eines ist geblieben: In der Kindergruppe der Spielbühne agieren ganz unterschiedliche Mimen gemeinsam: Förderschüler und Gymnasiasten. Sie holen das Märchen in die Gegenwart. Seit einem Jahr wird daran geprobt. Zum langen Theatersamstag am Geburtstag des Laientheaters, am 2. November, soll Premiere sein. Die Vorbereitungen gehen in die heiße Phase.

 

Merkfähigkeit und Gestik schulen

Claudia Stange, Winnie Rudolph und Uwe Naumann arbeiten als Regie-Trio engagiert, wenn auch ehrenamtlich mit den 20 Kinder-Darstellern. Um ihrem Spiel noch mehr Lebendigkeit und Flüssigkeit zu verleihen, waren jetzt Übungsspiele mit dem Theaterpädagogen Michael Ö. Arnold organisiert. Der kommt vom theaterpädagogischen Zentrum Stollberg und bildete zudem die Jugendgruppe der Großenhainer Spielbühne im Theaterkampf aus: Fechten, Zuschlagen und Ohrfeigen – und das ganz ohne Schmerzen, aber echt wirkend.

Gemeinsam wurde Memory mit Menschen gespielt: Immer zwei Teilnehmer führen beim Antippen die gleiche Bewegung aus. Ein Außenstehender muss das Paar finden. Die beiden Leas durften beispielsweise kess die Haare nach hinten werfen. Max brachte sie zusammen. „Dabei schulen wir die Merkfähigkeit der Spieler und verbessern ihre Gestik“, sagt Michael Ö. Arnold. Mit dem Kinder- und Jugendtheater Burattino Stollberg ist der Profi stets bei den Theatertagen in Großenhain.

Kostümauswahl vorbereitet

In der Durchlaufprobe durften die Spielbühnen-Kinder dann erstmalig mit Kostümen agieren. „Sie haben am Anfang gemalt, wie ihre Figuren aussehen sollten“, erzählt Winnie Rudolph. Im Fundus wurde nach passenden Stücken gesucht. Prinzessin Dana von Gurkistan soll grüne Haare bekommen. Prinz Schaukelpferd braucht noch eine Fußwippe, um wirklich wie ein Schaukelpferd auszusehen.

Der böse Zauberer Kalakuck, der die beiden in Gefangenschaft hält, ist der Einzige, der mit Verstärker sprechen muss. Denn seine Stimme wird mit Hall unterlegt. Der 15-jährige Markus, der den Zauberer verkörpert, trägt einen weiten Umhang und Tüll darüber. Bedrohlich stampft er über die Bühne. Dann muss er sich verwandeln, wie andere Darsteller auch. Wie geht das so reibungslos, dass es die Zuschauer nicht merken? Immer und immer wieder müssen die Szenen geübt werden. Da entscheidet sich, wer Geduld hat. Das sind nicht immer die schlauesten Kinder.

Vorstellungen: 2. November, 16 Uhr, 3. Nov. 10 Uhr

 

 

 Quelle: Sächsische Zeitung / SZ-Online 14.10.2013


 
Download Dateianhang downloaden
2013-09-17- Theater, Zauberei und Livemusik

Theater, Zauberei und Livemusik

 

 

Puppenspieler Lutz Männel zeigt im SkZ Alberttreff „Dr. Faustus“.Foto: PR Puppenspieler Lutz Männel zeigt im SkZ Alberttreff „Dr. Faustus“.Foto: PR

 

Großenhain hat so viel Kultur zu bieten, dass gewechselt werden muss. Bei der zweiten Kulturnacht am Sonnabend ergänzen sich deshalb halbstündlich Literarisch-Theatralisches und Musikalisches. So finden gleichzeitig an neun Spielstätten 18 Beiträge statt: von Livemusik, Theater, Zauberei und Lesungen bis hin zum Puppenspiel. Der Besucher kann von Ort zu Ort pendeln. Doch es dürfte schwer werden, alles zu erleben. Unter der Regie des Alberttreffs sind als Spielorte neu dabei: die Preusker-Bücherei, das Museum Alte Lateinschule, die Marienkirche, die Orangerie und die Hayner Tonne. Dabei reicht das Spektrum von Finger-Schattentheater über Lesungen aus eigenen Romanen, Krimis und Märchen für Erwachsene bis zum Puppenspiel und einer Solo-Zaubershow des Großenhainer Magiers Milko Bräuer. Die Spielbühne zeigt als Premiere ihren Einakter „Aber Oma!“ Während in der Kirche Orgel und Flöte zu hören sind, ist Open Air am Alberttreff die Schülerband Looking Forward des Gymnasiums zu erleben. Ines Herrmann und Nadine Weichenhain, zwei ehemalige Großenhainerinnen, werden ihre Songs jeweils im Museum und in der Bibliothek präsentieren. Erstmalig dabei sind die Singgemeinschaft und der Männerchor Großenhain-Reinersdorf. (SZ)

Eintritt einmalig 5 Euro (Kinder 3 Euro).

 

Quelle: Sächsische Zeitung / SZ-Online 17.09.2013


 
Download Dateianhang downloaden
2013-04-22 - Verkleiden macht Spaß
Alberttreff Montag, 22.04.2013

Verkleiden macht Spaß

 

Jede Menge Spaß gab es beim Theaterfest im Freien. Tanzen, Singen, Schminken und Fotografieren war angesagt.

 

Von Kathrin krüger-mlaouhia

 


Improvisation im Freien: Andrea, Petra, Astrid und Gina (v.l.) schlüpften beim Open-Air-Theaterfest am Sonnabend in Kostüme der Spielbühne und versuchten eine Szene mit Hahn, Fee, Fuchs und Husar. Fotos: Klaus-Dieter Brühl Improvisation im Freien: Andrea, Petra, Astrid und Gina (v.l.) schlüpften beim Open-Air-Theaterfest am Sonnabend in Kostüme der Spielbühne und versuchten eine Szene mit Hahn, Fee, Fuchs und Husar. Fotos: Klaus-Dieter Brühl

 

Die zwölfjährige Marika ist total begeistert. „Diesen Spaß gibt’s nur ein Mal im Leben“, deklamiert sie betont theatralisch und schlüpft in eine Robe aus dem Kostümfundus. Damit lässt sie sich fotografieren und kann kurz danach das Bild auch gleich mit nach Hause nehmen. Die dreijährige Lisa hat dabei sogar das Zauberkleid entdeckt: Auf der einen Seite Prinzessin, auf der anderen Seite eine Blume. Ethan (12) ist erst gar nicht so begeistert. Er setzt sich einen Zylinder auf und soll jetzt dazu noch eine schwarze Lederhose mit Lederjacke überziehen.

„Du bist mir was schuldig“, zischt er Luise an. Die gleichaltrige Spielerfreundin vom Kinder- und Jugendtheater Stollberg hat ihn überredet. Doch schließlich post auch er gekonnt vor dem Fotografen. Wolfgang Sznura schießt an diesem Nachmittag etwa hundert Fotos.

Die Idee mit dem Kostüm-, Schmink und Fotostand kommt beim Open-Air-Theaterfest gut an. Es ist ein Versuch des Fördervereins der Großenhainer Spielbühne, zu den Jubiläums-Theatertagen auch Nicht-Teilnehmer an den Alberttreff zu locken. Liedermacher Jürgen Denkewitz aus Leipzig erheitert die Gäste auf der Bühne mit flotten Liedern und lustigen Sprüchen. Ein Hingucker sind zudem die vier Gruppen der Dancing Kids.

Unter Leitung von Carolin Berthold haben sie ihren ersten öffentlichen Auftritt. Alles klappt gut, bis die Mädchen mit den Regenschirmen und dem Song „I’m singin’ in the rain“ beginnen wollen. Da streikt die Technik. „Weil alle sich über den herrlichen Sonnenschein freuen, sollte das wohl nicht gespielt werden“, witzelt jemand im Publikum. Wer die Teilnehmer der Theatertage sind, kann man im Anschluss erfahren. Singend und tanzend stellen sich die Schüler der Mittelschule Kupferberg, der Mittelschule Hartmannsdorf und vom Black Magic Theater Plauen vor.

Fast 300 Vorstellung erlebten circa 1000Teilnehmer im Laufe von 20 Großenhainer Theatertagen. Noch bis nächsten Sonntag geht das Theater weiter.

 

Quelle: Sächsische Zeitung / SZ-Online 22.04.2013


 
Download Dateianhang downloaden
2013-04-20 - Kostüme erzählen Theatergeschichte

 Großenhain Samstag, 20.04.2013

 

Kostüme erzählen Theatergeschichte

 

Bei den Theatertagen können sich heute Besucher in Kostümen fotografieren lassen – Kleider und Blusen mit großer Vergangenheit.

 

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia

 

Uwe Naumann mit Kostümen im Fundus der Spielbühne. Rund 1000 Teile lagern hier. Das Fuchskostüm rechts stammt noch aus den 60er Jahren,Foto: Brühl Uwe Naumann mit Kostümen im Fundus der Spielbühne. Rund 1000 Teile lagern hier. Das Fuchskostüm rechts stammt noch aus den 60er Jahren,Foto: Brühl

 

Der Fundus ist das stolze Gedächtnis eines jeden Theaters. Hier lagern die Kostüme und Requisiten, die Kulissen und Dekorationen früherer Inszenierungen. Was immer gespielt wurde, müsste sich im Fundus wiederfinden. Für die Großenhainer Theatertage, die in diesem Jahr zum 20. Mal stattfinden, wird der Fundus nun zum eigenen Programmpunkt. Beim heutigen Open-Air Theaterfest am Alberttreff können sich Besucher in Kostümen fotografieren lassen. Sie erleben dabei hautnah – im wahrsten Sinn des Wortes – ein Stück Theatergeschichte.

Unterm Dach des Alberttreffs sind die Kostüme sonst gelagert: Sie hängen auf Bügeln wohlsortiert unter großen Buchstaben: J für alle Jacken, H für alle Hosen, K für Kleider, T für Tierkostüme. Die Tierkappen, Sonnenhüte, Schuhe, Taschen oder Perücken werden in großen Kisten im Regal aufbewahrt. „Wir haben über 1000 Teile“, sagt Uwe Naumann, der Leiter der Großenhainer Spielbühne und Chef im städtischen Alberttreff. Schon zwei Umzüge hat der Fundus allerdings mitgemacht: 1991 von der damaligen Clara-Zetkin-Schule in den Alberttreff. Und während der Sanierung in die Gymnasium-Außenstelle und zurück. Dem schönen Nixenkleid mit Muscheln scheint das nichts angehabt zu haben. Auch die Kostüme der Rittersleute aus dem Stück „Tschin Tschraka“ aus den 80ern sind noch verwendbar. „Die haben wir damals von den Landesbühnen bekommen“, erzählt Uwe Naumann. Auch ein edles Kleid der bösen Königin aus Schneewittchen stammt von dort. Weitere Kostüme haben Frauen aus Großenhain im Auftrag genäht, manches auch die Fördervereinsmitglieder und Erwachsenen-Akteure der Spielbühne selbst. Tierfelle erinnern an die zahlreichen Märcheninszenierungen in über 50 Jahren Kindertheater in Großenhain. Auch der Drache Kasimir ist darunter. Seine Klauen wurden kunstvoll gefertigt. Der dicke, fette Pfannkuchen hingegen war ein ausgepolsterter Stoffsack mit Farbklecksen. Auch eine große Birne wurde auf diese Weise mit Schaumstoff geformt.

Tanzlehrer Georgi Marinow hat eine Sammlung feuriger Spanierinnenkostüme dem Fundus geschenkt – mal sehen, in welches Stück die passen. Einbraunes Trikot mit Wollfäden stellt einen Fuchs dar und stammt noch von etwa 1968. Ein Kostüm, das Starschauspielerin Corinna Harfouch noch getragen haben könnte, fällt Uwe Naumann allerdings nicht auf. „Sie hat später bei uns mehr Jugendstücke gespielt, da trugen die Akteure normale Kleidung.“

Doch so manches Stück im Fundus lässt sich noch Premieren zu den Theatertagen zuordnen. 1998 zum Beispiel die kleine Hexe, die nicht böse sein konnte. Sie trug ein einfaches Kleid aus Stoffstreifen. „Die Prinzessin und der Schweinehirt“ im Jahr 2000 war mit höfischen Kostümen ausgestattet. Eine Ausstellung im Alberttreff hilft der Erinnerung ein wenig auf die Sprünge.

 

Quelle: Sächsische Zeitung / SZ-Online 22.04.2013


 
Download Dateianhang downloaden
2013-04-17 - Drei Premieren, ein Open-Air-Theaterfest und viele Gäste aus ganz Sachsen

Drei Premieren, ein Open-Air-Theaterfest und viele Gäste aus ganz Sachsen

 

SkZ Alberttreff Vom 19. bis 28. April heißt es wieder "Bühne frei" zu den 20. Großenhainer Theatertagen

 

 Das Thea(l)ternativ Stollberg zeigt am 28. April Kleists Lustspiel "Der zerbrochene Krug". Das Thea(l)ternativ Stollberg zeigt am 28. April Kleists Lustspiel "Der zerbrochene Krug".

Foto: PR

Von Simone Giese

Die Kinder- und Jugendtheater in Sachsen werden immer beliebter. Von 2000 bis 2011 ist die Zahl der Zuschauer hier pro Saison um fast ein Viertel gestiegen, teilte erst kürzlich das Statistische Landesamt Sachsen mit. Großenhain hat an dieser Entwicklung einen beachtlichen Anteil. Vom 19. bis 28. April finden hier die Großenhainer Theatertage statt - und das zum 20. Male.

Die Idee dazu kam damals von den Akteuren der Spielbühne Großenhain mit ihrem Leiter Uwe Naumann an der Spitze, bei dem bis heute alle Fäden für diese Theaterwoche zusammenlaufen. "Die Stadt und der Landkreis hatten uns dabei unterstützt, andere Kinder- und Jugendtheatergruppen nach Großenhain einzuladen. Das wurde von den jungen Theaterleuten dankend angenommen. Viele der jungen Mimen erhielten damit eine Chance, sich vor einem größeren Publikum zu präsentieren. Noch heute gibt es nicht so viele Auftrittsmöglichkeiten.

Dass die Großenhainer Theatertage mittlerweile seit 20 Jahren laufen und damit eine feste Größe geworden sind, ist in dieser Tradition wohl einmalig in Sachsen", freut sich der "Vater" der Großenhainer Theatertage Uwe Naumann.

Diesmal werden zwölf Kinder- und Jugendtheatergruppen in der Röderstadt erwartet. Das sind rund 160 Theaterfreunde aus ganz Sachsen, die sich hier treffen, austauschen, voneinander lernen und gemeinsam Spaß haben. Neben Stammgästen aus Eilenburg, Stollberg und Hartenstein stellen sich erstmals die Mimenbühne Dresden mit Ralf Herzog am 23. April mit dem Stück "Restaurant fatal" und die Landesbühnen Sachsen mit dem Jugendtheaterstück "Straße" am 25. April ab 13 Uhr vor. Zum dritten Mal dabei ist das Seniorentheater "Ohne Verfallsdatum" aus Dresden, das am 21. April ab 14 Uhr über die "Freuden des Alters" philosophiert. Zum zweiten Mal beteiligt sich das glashaus-theater des BSZ Meißen und führt am 22. April ab 19 Uhr sein Stück "Arzt wider Willen" auf. Ebenfalls zum zweiten Mal kommt das Theater Schreiber und Post Dresden nach Großenhain und zeigt am 23. April ab 9.30 Uhr seine Version "Vom Fischer und seiner Frau oder mehr ist mehr".

Auf drei Premieren dürfen sich die Zuschauer freuen. Zur Eröffnung der Großenhainer Theatertage am 19. April bringen Schüler der 1. Mittelschule Am Kupferberg Großenhain ab 17 Uhr die selbst geschriebene Kriminalkomödie um Oma Gerdas Antiquitäten "Es ist doch alles Gold, was glänzt" auf die Bühne im Saal des SkZ Alberttreff. Am gleichen Tag ab 20 Uhr folgt mit der Musical-Revue "Dem Herzen entgegen" eine zweite Premiere des Werner-von-Siemens-Gymnasiums. "Es ist eine Zeitreise durch die Musicalgeschichte von My fair Lady bis Cats. Die Schülerinnen werden singen, tanzen und schauspielern. Rund zwei Jahre haben sie daran gearbeitet", informierte Uwe Naumann. Die dritte Premiere kommt aus seinem "Stall". Die Jugendtheatergruppe der Spielbühne Großenhain erzählt in "Der beste Tag" die Geschichte eines AIDS-infizierten Jugendlichen und thematisiert zugleich die Auswirkungen der Krankheit auf das soziale Beziehungsgeflecht. "Seit Herbst vergangenen Jahres haben wir an diesem Stück intensiv geprobt. Nun hoffen wir, dass es gut beim Publikum ankommt", so Spielbühne-Leiter Uwe Naumann.

Eine weitere Premiere erwartet die Besucher am 20. April von 15 bis 17 Uhr. Dann steigt erstmals ein Open-Air-Theaterfest auf dem Parkplatz zwischen dem Arbeitsamt und der Sporthalle. In Sketchen auf der Bühne und an Infoständen stellen sich die Theatergruppen vor. Liedermacher Jürgen Denkewitz aus Leipzig sorgt mit seinem Programm für Stimmung. Darüber hinaus sind die Zuschauer zu Improvisationsspielen eingeladen. Es locken ferner eine Schmink- und Fotoecke sowie Spiel- und Kreativangebote. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Der Eintritt zum Theaterfest ist frei. Bereits am Vormittag laufen für alle Theatergruppen wieder Workshops für Improvisation, Maske und Maskenbau sowie erstmals auch einer für die Spielleiter mit einem Theaterpädagogen der Landesbühnen Sachsen.

Last but not least sind Kinder ab fünf Jahre am 27. April von 9 bis 13 Uhr wieder zum Mitmach-Theater-Workshop "Im Land der Töne" mit Winnie Rudolph von der Spielbühne Großenhain und Maren Göpel von der gleichnamigen Klavier- und Keyboardschule aus Wildenhain willkommen. Die Mädchen und Jungen werden Theater spielen, singen und Requisiten sowie Masken basteln.

Bis 25. April läuft die Anmeldung im SkZ Albertreff unter Tel. 03522/502569 oder unter info@alberttreff.de. Karten für die Veranstaltungen zu den Großenhainer Theatertagen sind hier ebenfalls zu haben.

 
erschienen am 17.04.2013
 
© Sächsischer Bote Wochenblatt Verlag GmbH
 
Download Dateianhang downloaden
2013-04-04 - Die Theatertage sind kein Insider-Treffen
Alberttreff Donnerstag, 04.04.2013

„Die Theatertage sind kein Insider-Treffen“

 

Die 20. Großenhainer Theatertage drehen sich um ein Theaterfest und drei Premieren. Die SZ sprach darüber mit Uwe Naumann von der Spielbühne.

 

 


 

Vom 19. bis 28. April heißt es wieder: Vorhang auf! für die Großenhainer Theatertage im Alberttreff. Es ist die 20. Veranstaltung, organisiert durch den Förderverein der Spielbühne.

 

 

 Die Schülerinnen des künstlerischen Profils der Klasse zehn vom Siemens-Gymnasium Großenhain trainieren ihre Musical-Revue „Dem Herzen entgegen“. Sie hat am 19. April um 20 Uhr innerhalb der 20. Großenhainer Theatertage Premiere und wird am 26. April um 19 Uhr im Alberttreff wiederholt.Foto: Klaus-Dieter Brühl

Herr Naumann, sind die Theatertage nur etwas für Schauspielbegeisterte?

Nicht nur. 14 sächsische Theatergruppen zeigen 15 Aufführungen, die viele ansprechen sollen, auch Familien, Erwachsene und Jugendliche. Extra für Ruheständler spielt ein Dresdner Seniorentheater am 21. April nachmittags ein Stück über die Freuden des Alters. Mit Kaffee und Kuchen.

Treten außer der Spielbühne noch weitere Großenhainer Gruppen auf?

Ja, wir zeigen drei Premieren: die Mittelschule Kupferberg eröffnet die Theatertage mit einer Kriminalkomödie aus der Feder von Andrea Kreisz, Leiterin des Neigungskurses Darstellendes Spiel. Am Eröffnungsabend ist auch das Debüt des Siemens-Gymnasiums Großenhain mit einer Musicalrevue zu erleben: Eine Zeitreise durch die Welt der Musicals mit Showboat, Mamma Mia, West Side Story oder My fair Lady. Die Jugendgruppe der Spielbühne schließlich feiert am 20. April abends Premiere mit dem Stück „Der beste Tag“ für Zuschauer ab 14 Jahre. Das wird hoffentlich viele Anhänger in den Alberttreff bringen. Die Theatertage sind ja – bis auf Teilnehmerworkshops – kein Insidertreffen.

Doch es ist schwierig, genug Publikum in den Alberttreff zu bringen.

Deshalb veranstalten wir am 20. April auch wieder ein Open Air Theaterfest vor dem Albertreff. Das hatten wir schon mal. Dabei ist der Eintritt frei. Von 15 bis 17 Uhr kann man einem Liedermacherprogramm von Jürgen Denkewitz aus Leipzig lauschen, sich am Mitmachtheater beteiligen oder sich mit einem Kostüm aus unserem Fundus fotografieren lassen. Viele Teilnehmer stellen sich vor. Dazu gibt es Gastronomie. Wir hoffen sehr auf schönes Wetter.

Warum finden eigentlich seit 20 Jahren Theatertage in Großenhain statt?

Der Förderverein der Spielbühne gründete sich 1992 und veranstaltete 1994 das erste Treffen, weil nach der Wende für viele Laienspielgruppen Auftrittsmöglichkeiten weggefallen waren. Schon in der DDR hatte es Theatertreffen in der Region gegeben. Der Neuanfang fand damals in der Remontehalle statt – der ehemaligen Großenhainer Stadthalle. Wir wollten Vorstellungen anderer Bühnen zeigen und für sie wie auch für die hiesige Spielbühne den Erfahrungsaustausch fördern. Stadt und Landkreis haben uns dabei von Anfang an sehr unterstützt.

Wer das Programm studiert, dem fällt auf, dass Spielgruppen immer wieder mit neuen Inszenierungen kommen.

Tatsächlich haben sich feste Partnerschaften entwickelt, so mit dem Laientheater Eilenburg, dem Black Magic Theater Plauen oder dem Kinder- und Jugendtheater Burattino bzw. dem Thea(l)ternativ Stollberg. Auch die Großenhainer fahren zu deren Theatertreffen. Zahlreiche Gesichter kennt das Publikum schon über Jahre. Es gibt aber auch neue Teilnehmergruppen.

Zum Beispiel?

Neben dem Hauptaugenmerk aufs Amateurtheater bieten wir diesmal zum Jubiläum auch Profi-Aufführungen an. Die Landesbühnen Sachsen sind am 25. April mit dem Jugendstück „Straße“ zu Gast, eine Nachmittagsveranstaltung. Dafür sind Voranmeldungen erwünscht. Am Vortag gastiert die Mimenbühne Dresden abends mit „Restaurant Fatal“. Für Kindergruppen ist am 23. April vormittags die Vorstellung vom Theater Schreiber und Post Dresden gedacht: Vom Fischer und seiner Frau.

Gespräch: Kathrin Krüger-Mlaouhia

Programm und Eintrittspreise unter

www.spielbuehne-grossenhain.de

 


Quelle: Sächsische Zeitung / SZ-Online 04.04.2013

 


 
Download Dateianhang downloaden
2013-03-09 - Jubiläums-Theatertage ab 19. April im Alberttreff

Großenhain

Jubiläums-Theatertage ab 19. April im Alberttreff

19.03.2013

Vom 19. bis 28. April finden die diesjährigen 20. Theatertage der Großenhainer Spielbühne im Alberttreff statt. Erwartet werden Laienspielgruppen aus ganz Sachsen. Die Vorbereitungen organisiert der Förderverein der Spielbühne mit seinem Vorsitzenden Uwe Naumann, der Stellvertreterin Winnie Rudolph und Schatzmeisterin Helga Seidel. Die Großenhainer sind als Zuschauer willkommen. Heute um 19.30 Uhr ist Theaterstammtisch im SkZ.SZ

 


Quelle: Sächsische Zeitung / SZ-Online 19.03.2013

 


 
Download Dateianhang downloaden
2013-03-01 - Großenhainer Spielbühne macht sich über Putzteufel lustig

Großenhainer Spielbühne macht sich über Putzteufel lustig

Zum Frauentag wird im Kino der Schwank „Mächtig putzig“ gezeigt: Für mache Damen wenig schmeichelhaft. Karten gibts jetzt.

01.03.2013 Von Kathrin Krüger-mlaouhia

ner Spielbühne macht sich über Putzteufel lustigClaudia Stange, Toni Schlösser, Marina Koziolek und Andrea Kreisz (v.l.) sowie Winnie Rudolph (nicht im Bild) spielen zum Frauentag im Großenhainer Kino.Foto: Klaus-Dieter Brühl

Mit Frau Mächtig und Frau Putzig möchte man nicht Tür an Tür in einem Mietshaus wohnen. Die beiden Hausfrauen sind Putzteufel, regelrechte Wischhexen, die ihren Reinlichkeitsfanatismus auch auf das Treppenhaus ausgeweitet haben. Ihren Vorurteilen lassen sie freien Lauf. Da zieht just ein junger Mann in dieses „ehrenwerte Haus“, der es mit der Ordnung nicht so genau nimmt. Er trägt einen Ring im Ohr, und seine Freundin hat einen viel zu tiefen Ausschnitt, jedenfalls aus der Sicht von Frau Mächtig und Frau Putzig. Wer wird wohl am Ende die Oberhand gewinnen?

Den Schwank über diese illustre Hausgemeinschaft hat die Erwachsenengruppe der Spielbühne Großenhain einstudiert. Sie wird ihn am Frauentag in der Großenhainer Filmgalerie Am Frauenmarkt in zwei Aufführungen präsentieren. „Premiere hatte `Mächtig putzig` bereits im Dezember vorm VdK im Alberttreff“, sagt Claudia Stange, die im Stück die jugendliche Freundin spielt. Auch die Abteilung Wandern des SV Motor und die Großenhainer Senioren im Schloss beim Neujahrsempfang haben den Schwank schon gesehen.

Doch für den Frauentag finden die Freizeitmimen das Stück auch ganz passend. Es ist gerade keine Lobhudelei auf das angeblich schwache Geschlecht. „Die Darstellung der beiden Hausfrauen ist für manche Frauen bestimmt wenig schmeichelhaft“, sagt Claudia Stange. Ähnliche Szenen habe ihr wirklicher Freund auch schon erlebt.

 

Knoblauch und Meister Proper

Marina Koziolek und Andrea Kreisz bzw. Winnie Rudolph spielen die konservativen Putzfrauen mit Leidenschaft und bissiger Komik. Es riecht förmlich nach Knoblauch und Meister Propper. In einer Bedrohungsszene geht es sogar richtig zur Sache. Ein Messer wird gezückt. „Diese Weiber mischen sich einfach in Sachen ein, die sie nichts angehen“, lästert Marina Koziolek. „Dennoch wollen wir ein amüsantes Bild der Frauen bieten, man kann dabei auch über sich selbst ein wenig lachen“, findet Andrea Kreisz. Die Großenhainer Lehrerin ist vor reichlich zehn Jahren zu den Golden Girlies der Spielbühne gestoßen. An ihrer Kupferbergschule leitet sie eine Theatergruppe, auch bei den jährlichen Großenhainer Theatertagen ist die dabei. Alle übrigen Akteure spielten schon als Kinder Theater, weitgehend noch zu DDR-Zeiten im Pionierensemble Natalia Saz.

Schrullige Hausfrauen, die den ganzen Tag nichts anderen zu tun haben, als andere Leute zu beobachten – damit treffen die Mimen ins Schwarze, fanden die Organisatorinnen der alljährlichen Frauentagsveranstaltung. Zum vierten Mal spielt daher die Spielbühne ein Stück zum Ehrentag.

Karten gibts ab heute für einen Euro im Großenhainer Kino. Gezeigt wird außerdem der Film „Eine ganz heiße Nummer“. Die Veranstaltungen beginnen 17 bzw. 20 Uhr.

 

Quelle: Sächsische Zeitung / SZ-Online 01.03.2013


 
Download Dateianhang downloaden
2013-02-13 - Theatertage und Kulturnacht sind die Höhepunkte

Theatertage und Kulturnacht sind die Höhepunkte

 

SkZ Alberttreff setzt auf Bewährtes und will manch Neues ausprobieren

 

 Vom 9. bis 12. Mai findet der 12. Kreatiefgang mit acht Workshops im Alberttreff statt. Dann sind Interessenten erneut auch zur Textilgestaltung eingeladen. Vom 9. bis 12. Mai findet der 12. Kreatiefgang mit acht Workshops im Alberttreff statt. Dann sind Interessenten erneut auch zur Textilgestaltung eingeladen.

Foto: Alberttreff

Von Simone Giese

Rund 25 000 Nutzer zählte das vor rund einem Jahr sanierte Soziokulturelle Zentrum Alberttreff Großenhain 2012. "Das ist eine leichte Steigerung gegenüber den Vorjahren", freute sich Alberttreff-Leiter Uwe Naumann. Zugenommen hätten auch die Einmietungen, denn das Haus sei für Familienfeiern sehr gefragt. Rund 5500 Besucher konnte der Alberttreff darüber hinaus bei Veranstaltungen außer Haus verbuchen.

Besonders gut gelaufen seien der schon traditionelle Kinderfasching und Theateraufführungen, von denen manche gar restlos ausverkauft waren. Große Resonanz fand der beliebte Seniorentanz, zu dem jedes Mal rund 100 Gäste kamen. Sehr gut besucht waren außerdem das Jubiläumskonzert der Albert-House-Band sowie das Frühlingsfeuer auf der Festwiese in Großenhain. Weniger Gäste dagegen gab es beim Bad- und Malfest. Gut genutzt wurden nach wie vor die regelmäßigen Angebote im Haus. So gehörten im vergangenen Jahr rund 60 Theaterspieler, darunter auch aus den Großenhainer Schulen, 80 Tänzer, 150 Sänger, jeweils zehn Klöppel- und Zeichenfreunde zu den ständigen Nutzern. Dazu kamen 15 offene Angebote. "Mehr Veranstaltungen und offene Angebote sind bei unserem derzeitigen Personalbestand kaum noch machbar. Unser Ziel ist es daher, dieses Level zu halten", sagte Uwe Naumann.

Fest stehen die Höhepunkte in diesem Jahr. 20-jähriges Jubiläum feiern vom 19. bis 28. April die Großenhainer Theatertage, zu denen etwa neun Gruppen mit 100 Teilnehmern erwartet werden. "Zum Jubiläum planen wir voraussichtlich am 20. April ein Open-Air-Theaterfest auf der Fläche zwischen dem Arbeitsamt und der Rödertalsporthalle und hoffen damit, noch mehr Familien anzulocken", so der Albertreff-Chef. Am 30. April folgt das nunmehr 11. Frühlingsfeuer auf der Festwiese in Großenhain, das wieder in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr organisiert wird. Es ist eine schöne Tradition in der Röderstadt und zog schon bis zu 1500 Besucher an. Mit 30 bis 40 Teilnehmern rechnet Uwe Naumann für den 12. Kreatiefgang, der vom 9. bis 12. Mai stattfindet und acht Workshops anbietet.

Am 21. September sind die Großenhainer und ihre Gäste zur 2. Großenhainer Kulturnacht eingeladen. Die Idee dazu wurde im Rahmen des Richard-Zschille-Wettbewerbes für das Fördergebiet Äußerer Stadtring geboren und mit einem 1. Preis ausgezeichnet. 2011 fand die Premiere statt. "Eventuell wollen wir die Kulturnacht diesmal etwas mehr in die Innenstadt ausweiten und auch mehr Vereine mit ins Boot holen, damit die Kulturnacht noch attraktiver für Besucher wird", plant Uwe Naumann. Eine Veränderung gibt es ab diesem Jahr auch beim Schachspielen im Alberttreff, das bislang leider nicht so gut angenommen wurde. Der Schachverein Priestewitz wird das königliche Spiel in seine Regie übernehmen und hält ab sofort jeden Montag und Freitag ab 16 Uhr ein offenes Angebot für Schachfreunde bereit. Erweitert werden soll es durch weitere Brettspiele, die man gemeinsam ausprobieren kann.

Am 14. März wird das traditionelle Schulschachturnier ausgetragen, zu dem wieder rund 80 Mädchen und Jungen von der Grundschule bis zum Gymnasium aus Großenhain, Bischofswerda, Riesa und Priestewitz erwartet werden.

 
erschienen am 13.02.2013
 
 
© Sächsischer Bote Wochenblatt Verlag GmbH
 
Download Dateianhang downloaden
2012-10-27 - Spielbühne erweckt den Riesaer Riesen
Samstag, 27. Oktober 2012
(Sächsische Zeitung)

GROSSENHAIN

Spielbühne erweckt den Riesaer Riesen

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia

Für den Adventsmarkt im Riesaer Nudelcenter studiert die Kindergruppe ein Stück ein. Es zeigt am Ende eine Überraschung.

Bildergalerie

Patricia Franke, Helèn Hawlitzky, Gina Kumm, Lisa-Marie Walendszus und Julia Böhmert (v.l.) proben die Vorbereitung des Königsmahls.

Wenn der König am Schluss kommt, das ist doch das Beste“, meinen die jungen Mimen der Kindergruppe in der Großenhainer Spielbühne. Wobei der Auftritt des Riesen auch nicht zu verachten ist. Den spielt nämlich ein Mädchen. König August den Starken spielt – aber das wird nicht verraten...

„Die Rückkehr des Riesen“ nennt sich die Produktion, die das Laientheater für das Riesaer Nudelcenter einstudiert. Am 17. November soll es zum dortigen Adventsmarkt im Festzelt aufgeführt werden. Laura Kny von der Marketingabteilung der Teigwarenfabrik hat intensiv gesucht, bis sie die Großenhainer auf eine Empfehlung hin im Internet fand. „Wir haben der Gruppe unser Malbuch über den Riesaer Riesen in die Hand gedrückt und sind gespannt darauf, was sie daraus macht“, so Laura Kny zur SZ.

Die Großenhainer Deutschlehrerin Andrea Kreisz, Mitglied im Förderverein der Spielbühne, schrieb daraufhin das Drehbuch für eine etwa halbstündige Geschichte. Erzählt wird die Sage, wie der wandernde Riese den Riesenhügel aufschüttete und Mönche dort ein Kloster gründeten. Und dann kommt die Sache mit der Nudel. Der Riese erscheint nämlich einer Köchin in Not im Traum, als diese den sächsischen König auf der Durchreise bewirten muss, aber nur noch Mehl und Eier im Hause hat. Der Riese kennt da ein Rezept.

Claudia Stange von der Spielbühne erarbeitet seit September mit den Kindern die Inszenierung. Das ist nicht so einfach. Denn die Acht- bis 14-Jährigen müssen nicht nur ihren Text lernen und in ihrer Rolle auf der Bühne agieren. „Um die Kostüme und Requisiten kümmern wir uns ebenso selbst“, sagt Claudia Stange. Im eigenen Fundus wurde lange nach Passendem gesucht, zum Beispiel den Kostümen für die drei Mönche. In der ersten Ferienwoche gab es deshalb ein Probenlager. Am 12. November soll Generalprobe sein. Dann kommt auch Marketing-Fachfrau Laura Kny in den Großenhainer Alberttreff, um das Stück zu begutachten. „Auftreten werden die Kinder am 17. November zu unserem Adventsmarkt um 12, 15 und 17.30 Uhr“, sagt Kny.

Das Ende der letzten Vorstellung soll quasi in eine Après-Nudelparty übergehen. Dort sind auch zwei in Großenhain sehr bekannte Komiker und Liedermacher dabei: das Duo „two2weit“.

Für das Nudelcenter und die Spielbühne soll das Riesa-Großenhainer Gemeinschaftsprojekt keine Eintagsfliege bleiben. „Wir werden uns bestimmt auch in die Großenhainer Theatertage im Frühjahr 2013 einbringen“, kündigt Laura Kny an. Dafür hat die Spielbühnen-Kindergruppe schon ein weiteres Stück begonnen: nach einem Märchen von Franz Fühmann. Da geht es zwar um eine Prinzessin von Gurkistan und einen bösen Zauberer. Aber vielleicht kommt der ja aus Riesa und heißt..... Aber das ist schon wieder eine andere Geschichte.


Quelle: Sächsische Zeitung / SZ-Online 27.10.2012


 
Download Dateianhang downloaden
2012-09-15 - Kultur in Öhringen und ein kurioser Hausbau

Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Samstag, 15. September 2012

Kultur in Öhringen und ein kurioserHausbau


Der Nächste bitte! heißt es am Wochenende zur Langen Nacht der Kultur in Großenhains Partnerstadt Öhringen. Die Erwachsenengruppe der Spielbühne zeigt ihr Stück über eine neu eröffnete Arztpraxis. Im Vorjahr war diese Aufführung beispielsweise zum Frauentag im Kino zu sehen. Dabei entpuppt sich der Tag der Eröffnung für eine junge Ärztin, gespielt von Claudia Stange, nicht so, wie sie es sich vorgestellt hat. Denn die „Patienten“, die das Wartezimmer bevölkern, entpuppen sich als Herausforderung für ihre Nervenstärke... Ganz sicher werden die Öhringer bei diesem Spektakel unter Regie von Uwe Naumann einiges zu lachen haben. Die Großenhainer können eine Lange Theaternacht am 3. November im Alberttreff erleben. (krü)

... (gekürzt)

 

Quelle: Sächsische Zeitung / SZ-Online 15.09.2012

 


 
Download Dateianhang downloaden
2012-05-15 - Grossenhainer Herold: Ich spiele mit den Zuschauern

Ich spiele mit den Zuschauern

 

Rachel Heine im Gespräch mit Patricia Franke, einer Schauspielerin der „Spielbühne Großenhain“

 

Was gefällt dir besonders am Theater?

Mich begeistert die Vielseitigkeit und das ich so viel Neues ausprobieren kann. Außerdem liebe ich es, auf der Bühne zu stehen und so die direkte Beziehung zum Publikum zu haben. Es ist nicht so wie im Film, denn ich spiele sozusagen mit den Zuschauern.

 

Seit wann bist du ein Mitglied der „Spielbühne“?

Ich habe mich schon immer für die Schauspielerei interessiert. Ein festes Mitglied bin ich schon seit der zweiten Klasse. Seitdem trete ich in der Kindergruppe auf und bin dort im Moment die Älteste.

 

Musstest du ein Casting bestehen, oder wurdest du direkt aufgenommen? 

Ich habe in der Zeitung gelesen, dass die Spielbühne Schauspieler sucht. Die einzige Bedingung war, dass man die Textbücher lesen kann. Ich hatte auch Glück, denn als ich das erste Mal dort war, haben die gerade ein neues Stück angefangen. Also konnte ich gleich mitmachen, also von Anfang an einsteigen. Jeder der Lust hat, kann in den Alberttreff zur Spielbühne kommen.

 

Wie viele Rollen hast du schon gespielt und an wie vielen Produktionen warst du schon beteiligt?

So etwa vier oder fünf verschiedene Rollen. Es waren immer unterschiedliche Charaktere, die mir alle Spaß gemacht haben. Ich habe zum Beispiel in der „Schatzinsel“ mitgespielt. Bei den Theatertagen war ich die zanksüchtige, alte und graue Ziege in „Das Katzenhaus“.

 

Wie oft gehst du zu den Proben? Wie viel Zeit wendest du auf?

Jede Woche eineinhalb Stunden. Soviel zeit brauchen wir auch, um das Stück zu erarbeiten. Dann treffen wir uns und proben oder erarbeiten etwas Neues.

 

Wie viele Stücke spielt ihr im Jahr und wie lange läuft es dann?

Im Herbst ist immer Premiere. Dann spielen wir das Stück über den Winter und den Frühling. Wir haben auch schon Stücke bis in den Spätsommer vorgestellt. Wir spielen es etwa ein dreiviertel Jahr. Es ist aber auch schon vorgekommen, dass wir schon ein Neues erarbeiteten, obwohl wir noch das Alte aufführten.

 

Wer ist Euer Hauptpublikum?

Wir sind ja die Kindergruppe und deshalb spielen wir die Stücke für diese Altersklasse. Zu unseren Aufführungen können zum Beispiel Eltern mit ihren Kindern kommen. Oder auch Kindergartengruppen, die bei uns ihre Weihnachtsfeier erleben wollen. Wir können auch für Veranstaltungen gebucht werden.

 

Wer entscheidet bei euch, welches Stück gespielt wird?

Wir alle zusammen. Wichtig ist natürlich, dass das Stück kindgerecht ist. Aber wir sind uns fast immer einig. Wenn wir die Texte haben, probieren wir aus, ob es zu uns passt. Und dann verteilen wir die Rollen und fangen an zu proben. Außerdem muss darauf geachtet werden, dass das Stück für uns 15 geeignet ist.

 

 

 

Was sind die Großenhainer Theatertage?

Da kommen viele andere Theatergruppen zu uns und führen ihre Stücke auf. In diesem Jahr war zum Beispiel eine aus Plauen dabei. Die übernachteten auch hier und erlebten alle anderen Aufführungen mit. Außerdem boten wir viele Workshops im schauspielerischen Bereich an, da konnte jeder teilnehmen.

 

Was war deine Aufgabe bei den Theatertagen?

Wir waren für die Eröffnung verantwortlich, denn wir waren ja die Gastgeber. Außerdem war toll, dass wir uns so viele Aufführungen ansehen konnten.

 

Möchtest du die Schauspielerei in der Zukunft weiter betreiben?

Ja, als Hobby finde ich das super. Aber beruflich weiß ich noch nicht, ob ich da machen möchte. Es macht mir auf jeden Fall Spaß!

 

Wer leitet eure Schauspielgruppe?

Claudia Stange erarbeitet mit uns die Stücke. Außerdem steht sie uns immer zur Seite und berät uns bei den Stücken.

 

Vielen Dank für die interessanten Einblicke ins Theaterleben.

 

Quelle: Grossenhainer Herold Ausgabe 02/2012


 
Download Dateianhang downloaden
2012-04-13 - Sächsische Zeitung: Theatertage auf neuer Bühne

Theatertage auf neuer Bühne


Der Alberttreff gibt seine Bühne für tagelanges Theater frei. Mit dabei sind Gäste aus ganz Sachsen.

Ein schlechtes Omen wird er schon nicht sein, dieser Freitag, der 13., auch wenn Theaterleute ein abergläubisches Völkchen sind. Wie jedes Jahr haben sich die Macher der Theatertage Verstärkung geholt und Freunde und Bekannte aus ganz Sachsen eingeladen, sogar Anhaltiner sind bei den 19. Theatertagen des Alberttreffs dabei. Herausgekommen ist ein buntes Programm für alle von drei bis 100 Jahren. Über 17 Veranstaltungen stehen auf dem abwechslungsreichen Plan, darunter nicht nur Theaterstücke, sondern auch Workshops und der Grundschultheatertag am Mittwoch.

Eröffnung mit „Katzenhaus“

Die Spielbühne eröffnet heute mit dem „Katzenhaus“ um 16 Uhr die große Sause, um 20 Uhr führt die Schkeuditzer Villa Musenkuss „Kille, Kille“ auf. Am Samstag sind neben jungen Darstellern aus der Kupferbergmittelschule Gäste aus Hartenstein, Pirna, Plauen und Sebnitz zu sehen.

Auch der Sonntag steht ganz im Zeichen der Theatertage. So geht es 10 Uhr mit dem Laientheater Eilenburg und dem Stück „Der gefährliche Ausflug“ los. Die Tierkinder Kater Mauz und Ente Schnatterine wollen sich die Welt besehen und unternehmen einen Ausflug in den Wald. Doch da lauert der Fuchs. Wie sich alles zum Guten wendet, erfährt man in diesem 30-minütigen tierischen Abenteuer.

11 Uhr präsentiert das Kinder- und Jugendtheater Burattino aus Stollberg „Leonce und Lena“ – ein romantisches Theaterstück nach Motiven von Georg Büchner. Das Seniorentheater „Ohne Verfallsdatum“ aus Dresden zeigt das generationsübergreifende Theaterprojekt „Schulzeiten“. Karten: 5Euro für Erwachsene und 3für Kinder. Für alle, die nicht genug bekommen können, gibt es für 12/ 8 Euro die Theatertagekarte. (SZ)

Karten : 502569.

Quelle: Sächsische Zeitung / SZ-Online 13.04.2012


 
Download Dateianhang downloaden
2012-04-12 - Sächsische Zeitung:Spielbühne eröffnet Großenhainer Theatertage

Spielbühne eröffnet Großenhainer Theatertage


Am Freitag um 17 Uhr starten die 19.Großenhainer Theatertage. Die Spielbühne präsentiert das Märchen „Das Katzenhaus“ (P5) im SkZ Alberttreff. Fürstin Koschka ist eine stolze Katze. Sie lebt mit ihrem alten Knecht und Diener, dem Kater Wassja, in einem großen, prunkvollen Haus. Eines Abends bitten zwei kleine Katzenwaisen um ihre Hilfe. Sie haben kein Zuhause mehr und wollen bei ihrer Tante Unterschlupf finden. Hartherzig und hochmütig verweigert die Fürstin ihnen dies, und so werden die beiden Kleinen von Wassja mit der Besenquaste verjagt. Inzwischen feiert die Fürstin mit ihren Nachbarn ein Fest.

Kurz darauf steht das Haus von Koschka in Flammen und sie selbst muss sich mit dem Diener auf die Suche nach einem Heim begeben. Seht selbst, wie die Geschichte weitergeht...

20 Uhr heißt es dann mit dem Theatre Libre aus Sebnitz „Spione unter sich“ ab 14 Jahre. (SZ)

Karten: 03522502569.

Eintritt: 5, erm. 3 Euro. Alle Veranstaltungen kosten 12, erm. 8 bzw. für Familien 25 Euro.

Quelle: Sächsische Zeitung / SZ-Online 12.04.2012


 
Download Dateianhang downloaden
2012-04-11 - Sächsische Zeitung: Spielbühne eröffnet 19. Großenhainer Theatertage

Spielbühne eröffnet 19. Großenhainer Theatertage


Am Freitag, 17 Uhr starten die 19.Großenhainer Theatertage. Die Spielbühne präsentiert das Märchen „Das Katzenhaus“ (P5) im SkZ Alberttreff. Fürstin Koschka ist eine stolze Katze. Sie lebt mit ihrem alten Knecht und Diener, dem Kater Wassja, in einem großen, prunkvollen Haus. Eines Abends bitten zwei kleine Katzenwaisen um ihre Hilfe. Sie haben kein zu Hause mehr und wollen bei ihrer Tante Unterschlupf finden. Hartherzig und hochmütig verweigert die Fürstin ihnen dies, und so werden die beiden Kleinen von Wassja mit der Besenquaste verjagt. Stattdessen feiert sie mit ihren Nachbarn ein Fest. Kurz darauf steht das Haus der Fürstin in Flammen und sie selbst muss sich mit dem Diener auf die Suche nach einem Heim begeben. Seht selbst, wie die Geschichte weitergeht...

20 Uhr heißt es dann mit dem Theatre Libre aus Sebnitz „Spione unter sich“ ab 14 Jahre. (SZ)

Karten: 502569.

Eintritt: 5, erm. 3. Euro. Alle Veranstaltungen kosten 12, erm. 8 bzw. für Familien 25 Euro.

Quelle: Sächsische Zeitung / SZ-Online 11.04.2012


 
Download Dateianhang downloaden
2012-03-23 - Sächsische Zeitung:Theatertage bieten auch Workshop für die Jüngsten

Theatertage bieten auch Workshop für die Jüngsten

Ein vollgepacktes Theaterwochenende und zwei Abendaufführungen in der Woche, dies können die Großenhainer und ihre Gäste bei den Theatertagen ab Freitag, dem 13. April, erleben.

Die hiesige Spielbühne, das Theatre Libre aus Sebnitz, Laiengruppen aus Stollberg, Eilenburg, Dresden und Schkeuditz präsentieren ihre Inszenierungen, zu denen junge und erwachsene Zuschauer willkommen sind. Es gibt einen Grundschultag mit drei Aufführungen und den traditionellen Mit-Mach-Theaterworkshop für die jüngsten Mimen.

Das Glashaus-Theater des Berufsschulzentrums Meißen zeigt am 19. April eine Zauberposse in drei Akten. Am darauffolgenden Abend ist das Märchen vom Feuervogel mit dem nunc stans Musiktheater Dresden zu sehen. (SZ)

Quelle: Sächsische Zeitung / SZ-Online 23.03.2012
 
Download Dateianhang downloaden
2012-03-10 - Sächsische Zeitung: 13 Mimengruppen zeigen ihr Können

13 Mimengruppen zeigen ihr Können

Die Spielbühne führt zur Eröffnung das „Katzenhaus“ auf.Foto: Brühl


Die Spielbühne steckt in den Vorbereitungen der Theatertage. Am Freitag, dem 13., geht’s los. Helden und Geister spielen mit.

Freitag, der 13., kann die Großenhainer Spielbühne nicht schrecken. Mit ihrer Erfolgsinszenierung „Das Katzenhaus“ eröffnet die hiesige Mimenbühne die 19. Großenhainer Theatertage. Eine Woche voller Vorstellungen wird folgen. 12 Gruppen reisen aus ganz Sachsen an, um ihre Vorstellungen zu zeigen und miteinander in Erfahrungsaustausch zu treten.

Noch am Eröffnungsabend ist das Theatre Libre Sebnitz zu Gast. „Spione unter sich“ ist ein Kurzstück für Jugendliche und Erwachsene. Am Sonnabend werden für die Teilnehmer verschiedene Workshops angeboten. Am Nachmittag eröffnet die Mittelschule Hartenstein eine neue Sicht auf Schneewittchen. Die trifft in ihrem Stück auf sieben Hippies. Die Großenhainer Mittelschule Kupferberg schließt sich an und behauptet: „Es ist doch alles Gold was glänzt“. Den Abend bereichert die Villa Musenkuss aus Schkeuditz mit „Kille, Kille“. Schon für die Kleinsten ab drei zeigt das Laientheater Eilenburg am Sonntagvormittag einen „gefährlichen Ausflug“. Danach präsentiert das Kinder- und Jugendtheater Burattino aus Stollberg die bekannte Geschichte von Leonce und Lena. Auch die älteren Semester kommen auf ihre Kosten: Am Nachmittag lädt das Seniorentheater Ohne Verfallsdatum Dresden zum Rückblick auf Schulzeiten ein.

Für Kindergruppen spielt am Dienstagvormittag das Fundus-Marionettentheater Dresden „Aufregung bei Familie Zipfelchen“. Am Tag danach gibt es den traditionellen Grundschultheatertag mit dem Kindertheater Elfenland Cossebaude, der Theater-AG der 108. Grundschule Dresden und dem Mit-Mach-Theater Großenhain. Eine weitere Abendaufführung gibt es am Donnerstag vom Glashaus-Theater des BSZ Meißen mit dem „bösen Geist Lumpazivagabundus“. Am Freitagabend lädt das Musiktheater Nunc-Stans zum „Feuervogel“ ein, geeignet ab neun Jahren. Den Abschluss macht am Samstag der alljährliche Mit-Mach-Theaterworkshop Willkommen im Land der Töne. (SZ)

 

Quelle: Sächsische Zeitung / SZ-Online 10.03.2012

 


 
Download Dateianhang downloaden
2012-02-16 - Sächsische Zeitung: Kartenvorverkauf für Frauentagsfilm startet am Freitag
Donnerstag, 16. Februar 2012
(Sächsische Zeitung)

FRAUENMARKT

Kartenvorverkauf für Frauentagsfilm startet am Freitag


Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, die Selbsthilfegruppe „Aktive arbeitslose Frauen“, Abgeordnete der Stadtfraktion Die Linke und der Chef der Filmgalerie, Patrick Stromske, laden zum Internationalen Frauentag am 8. März, jeweils 17 und 20.15 Uhr zum Frauentagsfilm in die Filmgalerie Am Frauenmarkt ein. Diesmal läuft der Streifen „eat pray love“ mit Julia Roberts. Der Eintritt kostet einen Euro, der Vorverkauf beginnt am Freitag. Wie immer gestalten die „Golden Girlies“ der Erwachsenengruppe der Spielbühne Großenhain den Aufakt mit einem humoristischen Einakter: „Im heißen Sand von Mallorca“. (SZ)

Karten: 525910.

Quelle: Sächsische Zeitung / SZ-Online 16.02.2012
 
Download Dateianhang downloaden
2012-02-15 - Sächsische Zeitung: Heißer Sand von Mallorca in der Filmgalerie
Mittwoch, 15. Februar 2012
(Sächsische Zeitung)

GROSSENHAIN

Heißer Sand von Mallorca in der Filmgalerie


Am 8. März laden wieder zahlreiche Veranstalter zur Frauentagsfeier in die Großenhainer Filmgalerie am Frauenmarkt ein. Um 17 Uhr zeigt die Erwachsenengruppe der Spielbühne Großenhain den humoristischer Einakter „Im heißen Sand von Mallorca“. Darin geht es um amouröse Verwicklungen während eines Sommerurlaubs. Danach läuft der Streifen „Eat pray love“ mit Julia Roberts.

Das gleiche Programm wird um 20.15 Uhr noch einmal wiederholt. Auf zahlreiche weibliche Zuschauer freuen sich die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, die Landtagsabgeordnete der Linken, die Selbsthilfegruppe Aktive Arbeitslose Frauen und Kinobetreiber Patrick Stromske. (SZ)

 

Quelle: Sächsische Zeitung / SZ-Online 15.02.2012


 
Download Dateianhang downloaden
2012-01-20 - Sächsische Zeitung: Sieben Gruppen für Theatertage
Freitag, 20. Januar 2012
(Sächsische Zeitung)

AM MARSTALL

Sieben Gruppen für Theatertage


Schon sieben Theatergruppen mit sechs Inszenierungen sind für die 19. Großenhainer Theatertage im Alberttreff angemeldet. Sie beginnen am 13. April mit der Großenhainer Gemeinschaftsinszenierung „Das Katzenhaus“. Bis 20. April werden auf Einladung des Fördervereins der Spielbühne und des SkZ Alberttreff vor allem Kinder- und Jugendgruppen ihre Arbeit vorstellen und sich in Workshops weiterbilden. Für den Grundschultheatertag haben sich bisher auch schon drei Gruppen angemeldet. (SZ/krü)
 

Quelle: Sächsische Zeitung / SZ-Online 20.01.2012

 

 
Download Dateianhang downloaden
2011-12-22 - Sächsische Zeitung: LESERBRIEF - Ein Jahr voller Theater
LESERBRIEF

Ein Jahr voller Theater


Claudia Stange schreibt:



Für die Spielbühne Großenhain neigt sich ein ereignisreiches Jahr dem Ende entgegen. Auf unsere erfolgreiche Premiere mit dem Stück „Das Katzenhaus“ im Rahmen unseres Jubiläums „50 Jahre Kindertheater in Großenhain“ folgten drei weiter Vorstellungen im SkZ Alberttreff. Mit dieser Gemeinschaftsproduktion aller Gruppen konnten wir so in der Vorweihnachtszeit mehr als 400 Zuschauer in die Welt der Märchen entführen.

Vom 11. bis 13. November nahmen wir mit dieser Inszenierung außerdem am 3. Theatertreffen Traumbühne in Plauen teil. Neben dem Austausch mit anderen Theatergruppen hatten wir die Möglichkeit, unsere Fähigkeiten in Workshops wie Requisitenbau oder Schwarzlichttheater zu erweitern.

Am Sonntag des gleichen Wochenendes gastierte die Erwachsenengruppe der Spielbühne Großenhain im Haus des Gastes in Bad Liebenwerda. In dem rund zweistündigen Programm unterhielten wir unser Publikum mit drei Einaktern. Als Zuschauer durften wir am 20. November bei unseren Freunden vom Ensemble Thea(l)ternativ e.V. in Stollberg zu Gast sein. Sie brachten an diesem Wochenende ihre neueste Inszenierung „Pension Schöller“ erfolgreich zur Premiere. Dieses Stück wird 2012 auch in Großenhain zu sehen sein.

Am 4. Dezember folgten wir einer Einladung unserer Freunde vom Laientheater Eilenburg e.V. zu ihrem 50-jährigen Theaterjubiläum. So gaben wir u. a. eine Benefizveranstaltung, als die Flut der Mulde im Jahr 2002 den kompletten Fundus der Eilenburger Mimen zerstörte, um zur Linderung der finanziellen Schäden beitragen zu können. Nach den Schäden, die der Tornado 2010 an unserer Spielstätte anrichtete, handelten die Eilenburger ebenso für uns.

Am 8. Dezember versammelten sich die Mitglieder des Sozialverband VdK aus der Region im SkZ Alberttreff zu ihrer Weihnachtsfeier. Die Erwachsenengruppe konnte mit einem Auszug aus ihrem Sketch-Repertoire zum unterhaltsamen Gelingen dieser Feier beitragen.

Wir wünschen allen Freunden und Förderern der Spielbühne Großenhain ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr.

 

Quelle: Sächsische Zeitung / SZ-Online 22.12.2011


 
Download Dateianhang downloaden
2011-12-01 - activ dabei: Rubrik Blitzlicht

Das 50-jährige Jubiläumswochenende der Großenhainer Spielbühne startete am 28.10. mit einer Festveranstaltung , bei der die zahlreichen Gäste und Theaterfreunde dem Spielbühnenleiter Uwe Naumann (li.) ihr Glückwünsche im neuen Saal des Alberttreffs überbrachten. Mit Stolz kann das Großenhainer Spielbühnenteam auf eine bewegte Geschichte zurückblicken mit dem Wunsch, dass auch weiterhin das Theaterleben die Kulturlandschaft in der Röderstadt bereichert.

 

Quelle: aciv dabei Weihnachtszeit 2011, Verlagssonderveröffentlichung des activ Verlags 


 
Download Dateianhang downloaden
2011-12-01 - activ dabei 2011: Ein volles „Katzenhaus“ Spielbühne begeistert(e) mit einer Eigeninszenierung
Ein volles „Katzenhaus“
Spielbühne begeistert(e) mit einer Eigeninszenierung

Premiere mit vollem Haus – ein besseres Geschenk zum 50-jährigen Jubiläum konnte es nicht geben! Die Großenhainer Spielbühne zauberte unter Regie von Claudia Stange anlässlich ihres Festwochenendes ein altes russisches Märchen in neuer Besetzung auf die Bühne des neuen Alberttreffs.
Zur Premiere am 30.10. war das Publikum so gemischt, wie die Jahrgänge auf der Bühne. Die Großenhainer Theaterleute, von 5 bis 52, zeigten ein alt bekanntes Märchen von Samuil Marschak, welches nicht nur durch die originelle Rollenbesetzung sondern auch durch fantasievolle Masken, detailgetreue Kostüme, moderne Requisiten und professionelle Pausenmusik begeisterte. Jeder Akteur verlieh seiner Rolle das Individuelle – der Altersmix der Laiendarsteller war das ganz große Plus dieser Inszenierung. Es lässt sich nur erahnen, welch aufwendige Vorbereitungen dafür nötig waren. Die Theaterleute holten sich zur Unterstützung viele Helfer ins Boot – Eltern, Verwandte, Bekannte bis hin zu den Hobby-Handwerkern. Das Spielbühnen-Team um Claudia Stange, die erstmals ein eigenes Stück auf die Bühne brachte, meisterte alles mit Bravour.
Bleibt der Wunsch aller Theaterfreunde, dass diese Inszenierung der Spielbühne Großenhain im neuen Haus eine große Mundpropaganda erhält und wir Großenhainer unser Theater mit vielen gut besuchten Vor stellungen am Leben erhalten können - mindestens für die nächsten 50 Jahre.   

 

Quelle: aciv dabei Weihnachtszeit 2011, Verlagssonderveröffentlichung des activ Verlags 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 
Download Dateianhang downloaden
2011-11-01 - Sächsische Zeitung: 50 Jahre muss ein Theater erst einmal schaffen

50 Jahre muss ein Theater erst einmal schaffen


Von Astrid Withulz


Die Spielbühne hat überlebt – Systemwechsel, knappe Kassen und Provisorien.


Großenhain und Kindertheater – das gehört zusammen. Eine 50jährige Tradition, die am Wochenende gefeiert wurde. Die Spielbühne Großenhain führte nach 1990 die Arbeit des einstigen Pioniertheaters „Natalia Saz“ weiter.
Das in einer Baracke neben der damaligen Clara-Zetkin-Schule (jetzt 1. Mittelschule am Kupferberg) beheimatete Theater hatte seine Wurzeln in einer kleinen Schar Laienschauspieler, die der theaterbegeisterte Deutschlehrer Karl-Heinz Petrat erstmals 1961 um sich versammelte. „50 Jahre, das muss man erst mal durchhalten!“, so die Laudatio der befreundeten Theatervereine. Gefeiert wurde im Albertreff, dem Stammhaus der Spielbühne seit 1994. Zum Geburtstag schenkte sich die Spielbühne eine neue Inszenierung. „Das Katzenhaus“ feierte am Sonntag vor ausverkauftem Haus Premiere. Der neue rote Vorhang in dem sanierten Soziokulturellen Zentrum teilte sich für ein Ensemble, in dem erstmals Mitglieder aller Spielgruppen zusammenwirkten. Kleine Schwarzlichtgeister und Feuerwehrmänner der Nachwuchstheatergruppe spielten neben gestandenen „Old Members“. Von der Organisation des Kulissenbaus bis hin zum Schneidern der Kostüme und zum Zubereiten der Mahlzeiten, alle Aufgaben bleiben meist in der Hand des Vereins und seiner aktiven und fördernden Mitglieder.
Theater in Großenhain ist nicht nur ein Freizeitangebot oder eine Größe im Veranstaltungskalender der Stadt. Es beschreibt vor allem angenehme, phantasievolle Menschen mit einem liebenswerten Hang zur Exzentrik und mit reichlich Sinn für Humor. Viele, die ihre Theaterkarriere als Schüler begonnen haben, sind jetzt in die „Old Members“ aufgerückt oder fördern den Vereinsnachwuchs. Das ist die wichtigste Aufgabe von Vereinen. So sieht es jedenfalls Claudia Stange. Die 32jährige
Großenhainerin ist seit 1988 im Ensemble. Jetzt verantwortet sie die Betreuung des Nachwuchses bei der Inszenierung des „Katzenhauses“. „Das Theater ist ein ganz wichtiger Teil meines Lebens“, resümiert sie die letzten 23 Jahre. Auf die Frage, woher diese Begeisterung kommt, meint sie:
„Es sind das Geschichtenerzählen und das Unterhalten der Leute, was mich fasziniert. Die letzten beiden Wochen, in denen ich die enorme Verantwortung, die ich für unser neues Stück habe, besonders deutlich wahrgenommen habe, haben mir wieder gezeigt, dass ich in der Spielbühne am richtigen Platz bin.“ Auch wenn es am Anfang gar nicht so aussah. Denn als die damalige Schülerin mit dem Anmeldezettel für das Pioniertheater zu ihrer Mutter kam, sagte die nur: „Theater kannst du machen. Das hältst du eh‘ nicht durch.“ Ein Leben ohne Theater kann sich Claudia Stange schon lange nicht mehr vorstellen. Dazu hat auch Uwe Naumann seinen Teil beigetragen. „Mit ihm habe ich fast mehr Zeit verbracht als mit meinem eigenen Vater. Er hat mir viel zugetraut“, beschreibt Claudia Stange ihren Förderer.
Uwe Naumann lenkt seit 1980 die Geschicke des Theaters und manövrierte es maßgeblich und mit sichtbarem
Erfolg durch die Wirren der Jahre. Die Stadt fördert die Spielbühne mit 21000 Euro jährlich. Die Geschichte des Kindertheaters in Großenhain ist eine Geschichte von verschiedenen Häusern, von Provisorien und Phantasien und von Reisen und Bühnen in ganz Deutschland. Davon erzählt die Theaterchronik in acht Bänden.

 

Quelle: Sächsische Zeitung / SZ-Online 01.11.2011


 
Download Dateianhang downloaden
2011-10-26 - Wochenkurier: Bühne für junge Schauspieler

Bühne für junge Schauspieler

Kinder feiern 50.Geburtstag der Spielbühne Großenhain

 

Die Spielbühne Großenhain feiert vom 28. bis 30.Oktober ihr 50-jähriges Bestehen.

Viele Kinder auf der Bühne und im Zuschauerraum feiern mit.

 

GROSSENHAIN. Seit 1961 gibt es begeisterte Kinder und Jugendliche, die unter dem Motto ,,Kinder spielen für Kinder" regelmäßig Inszenierungen für Groß und Klein auf die Bühne bringen.

Den Grundstein dafür legte der Deutschlehrer Karl-Heinz Petrat an der damaligen Clara-Zetkin-Oberschule. Heute stehen in der Spielbühne Großenhain nicht nur Kinder und Jugendliche auf

der Bühne. Eine Gruppe begeisterter ehemaliger Kinderdarsteller sammelte sich im Jahr 1996, um dem geliebten Hobby aus ihren Kindertagen wieder zu frönen. Gemeinsam mit weiteren theaterbegeisterten Freunden gründeten sie die Erwachsenengruppe und konnten seit dem in mehr als zehn großen und kleinen Inszenierungen ihr Publikum begeistern. Seit fünf Jahren gibt es eine Nachwuchsgruppe, in der Vorschulkinder und Grundschüler erste Schritte auf der Bühne wagen können.

Ihr Jubiläum begeht die Spielbühne Großenhain am letzten Oktoberwochenende. Am  Freitagabend findet der offizielle Festakt statt. Am Sonnabendvormittag, 29. Oktober, sind alle Interessierten von 10 bis 12 Uhr zur Schnupperstunde bei einer öffentlichen Probe eingeladen. Am Nachmittag und Abend folgt das Treffen ehemaliger und aktiver Theatermitglieder. Am Sonntag, 30. Oktober, heißt es dann "Bühne frei!" für die neueste Inszenierung der Spielbühne Großenhain. Um 15 Uhr öffnet sich der Vorhang für die Premiere des Stückes ,,Das Katzenhaus“, einer Gemeinschaftsproduktion aller Gruppen nach dem Märchen von Samuil Marschak.

Karten unter 03522/502569 oder info@alberttreff.de

 

far/pm

 

Quelle: Wochenkurier (Großenhain) 26.10.2011

 

 


 
Download Dateianhang downloaden
2011-10-26 - Sächsischer Bote: 50 Jahre ,,Kindertheater Großenhain" und nochlange kein Ende

50 Jahre ,,Kindertheater Großenhain"

und nochlange kein Ende

 

„Theodor und die Rakete" hieß die erste Theaterinszenierung von jungen Laienschauspielern in Großenhain. Premiere war am 13. Dezember 1961. Deutschlehrer Karl-Heinz Petrat hatte damals an der einstigen Clara-Zetkin-Oberschule, der heutigen 1. Mittelschule ,,Am Kupferberg", eine Arbeitsgemeinschaft ,,Darstellendes Spiel" gegründet und damit den Grundstein gelegt für eine nunmehr 50-jährige Kindertheater-Tradition in Großenhain. Aus der AG entstand 1964 ein Pioniertheater, dem drei Jahre später der Name ,,Natalia Saz" verliehen wurde und das bis zur Wende unter diesem Namen beachtliche Erfolge mit über 70 Inszenierungen weit über die Stadt-und Landesgrenzen hinaus feierte.
Eine der heute bekanntesten deutschen Schauspielerinnen, Corinna Harfouch, begann hier ihre schauspielerische Laufbahn und feierte als Zwölfjährige am 26. Oktober 1966 ihre erste 1 große Premiere in dem Stück ,,Die Abenteuer des Cipolinos". 1992 zogen die jungen Mimen in ihr  heutiges Domizil Am Marstall 1, dem jetzigen Soziokulturellen Zentrum Alberttreff, und formierte sich hier zur „Spielbühne Großenhain“ unter der Leitung von Uwe Naumann.
Seit der Gründung des Kindertheaters in Großenhain widmeten sich über 600 Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit dem Theaterspielen. In der Nachwuchsgruppe schnuppern seit 2006 Vorschulkinder ab vier Jahre unter Leitung von Winnie Rudolph Bühnenluft. Derzeit acht Mädchen und Jungen zwischen acht und 14 Jahren treffen sich jeden Montagnachmittag in
der Kindergruppe zur Probe. Sie führen vor allem Märcheninszenierungen auf. 2010 hatte ihr
Stück ,,Am Samstag kam das Sams zurück" Premiere. In der Jugendgruppe arbeiten momentan sieben junge Leute zwischen 14 und 20 Jahren an Jugend- und Gegenwartsstücken. 2010 feier-
ten sie mit der Kurzkomödie ,,Dinner for five“ Premiere. Eine Gruppe begeisterter ehemaliger
Kinderdarsteller sammelte sich 1996, um dem geliebten Hobby aus Kindertagen wieder zu frönen. Gemeinsam mit weiteren Theaterbegeisterten gründeten sie die Erwachsenengruppe und
konnten seitdem in mehr als zehn großen und kleinen Inszenierungen ihr Publikum begeistern.

Vom 28. bis 30. Oktober feiern alle Gruppen ,,50 Jahre Kindertheater Großenhain" mit einem ganzen Wochenende voller Theater. Eine Festveranstaltung mit befreundeten Vereinen, Helfern
und geladenen Gästen findet am 28. Oktober ab 19 Uhr statt. Einen Tag später sind Interessenten
von 10 bis 12 Uhr zu einer öffentlichen Probe und Schnupperstunde eingeladen. Am Samstagnachmittag beginnt um 14.30 Uhr ein gemeinsames Beisammensein für ehemalige und aktive Mitglieder. "Wir haben viele angeschrieben, auch Corinna Harfouch. Bereits zugesagt haben Use Rainer und Lothar Krompholz, die einst am Staatsschauspiel Dresden wirkten und in den Achtziger Jahren bei uns in Großenhain Regie führten. Darüber freue ich mich sehr", sagte Claudia Stange, die seit 1988 in Großenhain auf der Bühne steht und mit zehn Jahren ihre erste kleine Rolle in der Inszenierung "Tschintschraka" übernahm.
Am Samstagabend sind alle ehemaligen und heutigen Theaterleute zum großen Theaterball
herzlich willkommen. Seinen Abschluss findet das Jubiläumswochenende am Sonntag ab 15
Uhr mit der Premiere des russischen Märchens ,,Das Katzenhaus" von Samuil Marschak, für
das seit April die Proben laufen. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt aller Gruppen der Spielbühne
Großenhain, an dem 25 Akteure mitwirken. Die Leitung hatte Claudia Stange. "Es gab schon
mal eine sehr erfolgreiche Kinderopernvariante ’Katz und Kätzchen’ am Pioniertheater
Großenhain, die sogar 1972 vom DDR-Fernsehen verfilmt wurde. Deshalb haben wir uns für dieses Stück in anderer Form entschieden", so Claudia Stange. Und so schließt sich der Kreis vom Gestern zum Heute.

Simone Giese

 

Quelle: Sächsischer Bote Ausgabe Großenhain vom 26.10.2011


 
Download Dateianhang downloaden
2011-10-26 - Sächsische Zeitung: Spielbühne wird 50

Spielbühne wird 50


Großenhain. 1961 fiel der erste Vorhang. Seither gibt es auf der Großenhainer Spielbühne Theater für Kinder. Am Wochenende feiert das Soziokulturelle Zentrum Alberttreff das Jubiläum. Los geht es mit der Festveranstaltung am 28. Oktober, 19 Uhr. Am Sonnabend, 29. Oktober, kann man um 10 Uhr an einer öffentlichen Probe teilnehmen, in den Fundus oder die Künstlergarderoben schauen. Ab 14.30 Uhr treffen sich alle ehemaligen und aktiven Mitglieder der Spielbühne. Am Sonntag hat um 15 Uhr „Das Katzenhaus“ nach dem Märchen von Samuil Marschak Premiere. An der Gemeinschaftsproduktion wirken alle vier Laientheatergruppen der Spielbühne mit.
(sp)

 

Quelle: SZ-Online 26.10.2011


 
Download Dateianhang downloaden
2011-10-24 - Sächsische Zeitung: Junge Mimen eifern großem Vorbild nach

Junge Mimen eifern großem Vorbild nach


Von Kathrin Krüger-Mlaouhia



Noch ist von Aufregung nichts zu spüren: Die Uhus und die Katzen, die Ziegen und die Schweine, die Krähen und die Biber haben sich mit den Kulissen und ihren Kostümen angefreundet, sie kennen ihre Texte. Längst sind die einzelnen Kinder- und Jugendgruppen der Spielbühne aufgelöst und agieren gemeinsam im „Katzenhaus“. Die erste Durchlaufprobe ist absolviert. In dieser Woche kommen noch vier Probentage mit den erwachsenen Darstellern dazu. Dann wird es am Sonntagnachmittag ernst.
Zum Jubiläum des Laientheaters hat das Projekt Premiere. Johann ist mit fünf Jahren der jüngste Darsteller, Marina mit 52 die Älteste. Das Stück von Samuil Marschak wurde bewusst ausgesucht, um fast das gesamte Ensemble einsetzen zu können. Regie führt nach 1996 erstmalig wieder Claudia Stange. Manche Kostüme konnten von einer früheren Inszenierung übernommen werden. Andere wollen neu geschneidert sein. Die Hintergrundbilder entstanden beim Kunstworkshop Kreativgang über Pfingsten unter Leitung der hiesigen Künstlerin Cornelia Fischer.
Wie die Szenenabläufe geprobt werden, wie das darstellende Spiel lebendig wird, das hat auch die bekannte Schauspielerin Corinna Harfouch in Großenhain gelernt. Im Pioniertheater Natalia Saz, dem Vorgänger der Spielbühne, sammelte sie ihre ersten Bühnenerfahrungen. Bei einem früheren Theatergeburtstag war sie deshalb mit dabei. Diesmal wird Corinna Harfouch wohl nicht kommen.
Doch viele andere ehemalige Kinderakteure werden zum Jubiläumstreff erwartet. Bereits am Freitagabend wird bei einer Festveranstaltung an den Anfang des Kindertheaters 1961 erinnert. Eine öffentliche Probe des „Katzenhauses“ und eine Schnupperstunde offerieren die Mimen am Samstagvormittag. Die Premiere ist Sonntag15 Uhr.
www.spielbuehne-grossenhain.de

Quelle: Sächsische Zeitung / SZ-Online 24.10.2011


 
Download Dateianhang downloaden
2011-10-15 - Sächsische Zeitung: „Das Katzenhaus“ wird zum Jubiläum gezeigt

„Das Katzenhaus“ wird zum Jubiläum gezeigt


Vom 28. bis 30. Oktober feiert das Laientheater Spielbühne Großenhain im Alberttreff 50 Jahre Kindertheater in der Stadt. Den Grundstein legte das Pioniertheater 1961. Der Festveranstaltung am Freitagabend, einer öffentlichen Probe am Sonnabend und dem Treffen mit Ehemaligen sowie dem Theaterball folgt am Sonntag um 15 Uhr die Premiere des Stücks „Das Katzenhaus“. Seit Monaten wird an diesem Gemeinschaftsprojekt aller Gruppen der Spielbühne geübt.
Die stolze Katze Fürstin Koschka lebt ein Leben voller Prunk. Als zwei kleine Katzenwaisen ihre Hilfe benötigen, verwehrt sie diese. Nach einem Schicksalsschlag muss sie selbst erfahren, wie es sich anfühlt, zurückgewiesen zu werden. Die Inszenierung basiert auf dem Märchen von Samuil Marschak. Die Aufführung ist öffentlich. (SZ)
Eintritt: 5, erm. 3 Euro, Karten unter 502569, spielbuehne-grh@gmx.de oder info@alberttreff.de

 

Quelle: SZ-Online 15.10.2011

2011-10-07: Sächsische Zeitung: Nachrichten

Gemeinschaftsaufführung zum Theaterjubiläum


Großenhain.

Für das Jubiläum 50 Jahre Kindertheater in Großenhain am Ende Oktober bereitet die Spielbühne ein
Gemeinschaftsprojekt aller Gruppen des Laientheaters vor. Einstudiert wird „Das Katzenhaus“, das am 30. Oktober Premiere haben wird. Zum Jubiläum werden auch ehemalige Mitspieler zu einem Theaterball eingeladen.(krü)

 

Quelle: SZ-Online 07.10.2011


 
Download Dateianhang downloaden
2011-09-19 - Sächsische Zeitung: Körpertheater zur Kulturnacht

Körpertheater zur Kulturnacht


Von Kathrin Krüger-M.


Erfolgreich fand am Sonnabendabend die erste Großenhainer Kulturnacht statt. Hunderte Besucher pendelten zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Auto zwischen den fünf Spielstätten im Norden der Stadt hin und her. Vor allem die ehemalige Studiobühne Lager neun, eine zweite Bühne nebenan im Ärztehaus Weberallee sowie das Hexenhäuschen am Rahmenplatz wurden als ungewöhnliche Veranstaltungsorte mit Begeisterung vom Publikum aufgenommen. Geboten wurde ein breites Spektrum an Kleinkunst. Die Pantomimen der Gruppe Metroccolis aus Berlin fanden am meisten Zuspruch.


Auch die Loriot-Szenen der Spielbühne, das Kabarett im Gymnasium Haus II oder die Balladen der Nünchritzer Literaturfreunde erhielten viel Beifall. 25 ehrenamtliche Mitarbeiter sorgten für die gute Organisation des Veranstaltungs-Marathons. Mit der gebotenen Gastronomie und einer perfekten Ausstattung der Spielstätten war die der Partnerstadt Öhringen abgeguckte Kulturnacht ein Novum für Großenhain, von dem sich viele eine Zweitauflage wünschen.


 
Download Dateianhang downloaden
2011-07-07 - Sächsische Zeitung: Beim Ölprinz auf der Felsenbühne
Leserbrief

Claudia Stange von der Spielbühne Großenhain schreibt:



Zu unserem traditionellen Schuljahresabschluss waren wir am vergangenen Samstag in der Sächsischen Schweiz. Gemeinsam fuhren wir mit dem Zug nach Königstein. Auf dem Programm standen eine kleine Wanderung und der Besuch auf der Felsenbühne. Nachdem wir mit der Fähre über die Elbe übergesetzt hatten, ging es zu Fuß bergauf, vorbei am Lilienstein und über den Lottersteig nach Rathen. Der zwischenzeitlich einsetzende Regen konnte uns die gute Laune nicht vermiesen.

Bis zum Nachmittag hatten sich die dunklen Regenwolken soweit verzogen, dass die Vorstellung „Der Ölprinz“ nicht abgesagt werden musste. So konnten wir gebannt die Geschichte um Indianer, sächsische Einwanderer und Ganoven im Wilden Westen verfolgen.

Für uns Theaterbegeisterte war es beeindruckend zu sehen, wie Schauspieler und Tiere gemeinsam auf der Bühne agierten und die Pyrotechnik für die passenden Effekte sorgten. Ein Teil unserer Gruppe nutzte die Gelegenheit, sich nach der Vorstellung Autogramme von Winnetou und Old Shatterhand zu holen. Trotz des durchwachsenen Wetters haben wir unseren Schuljahresabschluss mit einem rundum gelungenen Ausflug gefeiert.

Besonders gefreut hat uns, dass auch ein paar Eltern uns begleitet haben. Die Spielbühne Großenhain wünscht allen Theatermitgliedern und ihren Familien erholsame und schöne Sommerferien. Wir sehen uns alle Ende August wieder, um weiter an unserer Inszenierung „Das Katzenhaus“ zu arbeiten, welche zum 50-jährigen Jubiläum des Kindertheaters in Großenhain am letzten Oktoberwochenende Premiere feiern wird.



Quelle: SZ-online; 07.07.2011

 
Download Dateianhang downloaden
2011-05-09 - Sächsische Zeitung: Laientheatergruppen treffen sich in Großenhain

 

Laientheatergruppen treffen sich in Großenhain

 

Am Freitag haben die 18. Großenhainer Theatertage begonnen. Die SZ sprach mit Organisator Uwe Naumann.

U. Naumann

 

Herr Naumann, Ihre Theatertage haben weit über Großenhain hinaus einen guten Ruf. Michael Arnold von der Stollberger Theatergruppe Burattino sagte sogar: „Ohne Theaterleute wie ihr sie seid wäre unsere Welt ein trauriger Ort“. Sind die Theatertage auch ein Freundestreffen?

Die Gruppen kommen sehr gern zu uns. Wir sind aber daran interessiert, auch anderen die Möglichkeit zu geben, bei unseren Theatertagen mit dabei zu sein. Manchmal ist das gar nicht so leicht, Entscheidungen zu treffen. Wir hatten dieses Jahr sogar die traurige Pflicht, eine Auswahl zu treffen, denn es gab mehr Bewerber als wir im Programm unterbringen konnten. Aber wir haben seit vielen Jahren Kontakte nach Stollberg oder nach Sebnitz und Plauen. Die befreundeten Theatergruppen kommen zu uns oder wir fahren dorthin, auch jenseits unserer Theatertage,

Was ist Ihr größtes Anliegen?

Unser Wunsch ist, dass die Gruppen das ganze Wochenende da sind. Sie sollen sehen, was die anderen machen. Das ist ein wichtiges Kriterium. Die Gäste stellen sich gegenseitig ihre Inszenierungen vor, diskutieren darüber und nehmen an den Workshops teil.

Die Spielbühne Großenhain ist nicht nur Gastgeber sondern gestaltet das Programm mit. Am Sonntag wird „Der Nächste bitte“, das im März Premiere hatte, gezeigt. Sie führen Regie. Worum geht es in dem Stück?

Das ist ein Einakter, in dem eine Arztpraxis eröffnet wird. Wir zeigen die Geschichten, die passieren, bevor der erste Patient kommt. Da gibt es verschiedene unerwartete Gäste, die nicht behandelt werden wollen, sondern dem Arzt etwas verkaufen wollen. Es ist eine Komödie.

Der Tornado vom Pfingstmontag 2010 hat auch Ihren Alberttreff nicht verschont. Sind die Schäden beseitigt?

200 Quadratmeter Dachfläche waren komplett weg. Der darauf folgende Regen hat ein Übriges getan. Unsere Einrichtung war seitdem geschlossen und ist umkonstruiert worden. Am Freitag haben wir die erste Veranstaltung im rekonstruierten Alberttreff gemacht. Wir sind noch nicht ganz fertig, aber wir lassen uns überraschen. Wir haben nach wie vor 140 Sitzplätze. Die Räumlichkeiten haben sich grundsätzlich nicht verändert. Aber wir haben ein komplett neues Treppenhaus bekommen, so dass der Eingangsbereich eine große Aufwertung erhalten hat. Beim neuen Fahrstuhl wird erst am Dienstag der TÜV abgenommen.

Wie viele Laienschauspieler zählt Ihr Verein?

Wir sind zwischen 30 und 40, das schwankt immer ein bisschen. In den beiden jüngsten Gruppen haben wir etwa 20 Kinder, etwa acht Jugendliche und zwölf bis dreizehn Erwachsene. 40 Theaterverrückte gibt es auf jeden Fall in Großenhain.

Wie rekrutieren Sie Ihre Nachwuchsschauspieler?

Um neue Kinder vom Theatermachen zu begeistern, sind wir in Kindergärten und Grundschulen gegangen. Das hat gut funktioniert. Aber wir sehen diverse Probleme. Es ist nicht einfach, an anderen Orten zu spielen. Wenn es sich um Schüler handelt und die Aufführungen in der Schulzeit stattfinden, gibt es viele Bedenken der Eltern und Lehrer. Sie haben Angst, dass die Kinder zu viel Schulstoff verpassen. Außerdem ist das Spektrum der möglichen Freizeittätigkeiten für die Kinder viel größer geworden. Wir haben mehr Konkurrenz bekommen. Und das Theaterspielen ist anstrengend und langwierig. Es dauert mitunter ein Jahr, bis ein Stück zur Aufführung kommt.

1994 haben die Theatertage zum ersten Mal stattgefunden, aber die Tradition, dass Kinder für Kinder Theater machen, gibt es in Großenhain schon seit 1961. Findet dieses Jubiläum im Programm Beachtung?

Eher weniger. Das 50-Jährige feiern wir im Herbst mit einer gemeinsamen Inszenierung aller drei Gruppen, den Kindern, den Jugendlichen und den Erwachsenen. Das ist dann das dritte Mal, das wir eine übergreifende Inszenierung machen.

Das Gespräch führte Susanne Plecher.

Die Theatertage finden im Soziokulturellen Zentrum Alberttreff, Am Marstall1 in Großenhain statt. www.spielbuehne-grossenhain.de

 

 

Isabel, Marie-Luise und Patricia (von rechts) von der Spielbühne Großenhain haben mit dem Stück „Am Samstag kam das Sams zurück“ am Freitag die 18. Theatertage eröffnet. Bis zum Sonntag treten 15 Laientheatergruppen aus zehn Städten im Soziokulturellen Zentrum Alberttreff auf. Foto:: K-D. Brühl

 

Quelle: SZ-online; 09.05.2011


 
Download Dateianhang downloaden
2011-05-09 - Sächsische Zeitung: Aus Joline wird eine Igelin

 Aus Joline wird eine Igelin

 

 Bei den 18. Großenhainer Theatertagen spielte sich das Geschehen nicht nur auf, sondern auch hinter der Bühne ab. Viele Gruppen hatten aufwendige Kulissen, Kostüme und Masken. SZ beobachtete das Laientheater Eilenburg, das den Wettlauf von Hase und Igel zeigte.

 

Sie haben eine halbe Stunde. Dann soll ihre Märcheninszenierung über die Bühne des Großenhainer Alberttreffs gehen. Ilka Sylvester und Nadine Frietzsche vom Laientheaterverein Eilenburg können sich auf ihre Kinder verlassen: Sie wissen, wie der Hase läuft. Joline und Vanessa haben sich als Igel und Igelin schon ihre karierten Hemden angezogen. Flugs stülpen sie sich nun ihrer Igelkappen auf den Kopf – genauso wie Marie als Maus, Vanessa als Hase, Lea und Tom als Raben. „Die Kopfbedeckungen haben wir vom Leipziger Schauspielhaus, mit denen gibt es schon eine jahrelange Verbindung!, sagt Ilka Sylvester, die wie alle Erwachsenen nebenbei im Kindertheater tätig ist.

 

Alles läuft ganz ohne Hektik

 

Die Kostüme, zum Beispiel die der Raben, stammen aus dem Fundus der Eilenburger. Rasch angezogen, müssen die Kinder nun noch angemalt werden. Ilka Sylvester hat echte Theaterschminke aus einem Leipziger Fachgeschäft dabei. Sie verpaßt den Igeln Striche ins Gesicht und dem Hasen einen Spitzbart. Die Maus wird von Saskia ganz grau angemalt. „Wir sind hier 13 Kinder, aber nur sechs treten auf, wir anderen helfen“, sagt sie.

Während im Probenraum alles ganz und gar ohne Hektik vorbereitet wird, sind die Kulissenschieber auf der Bühne im Saal in Aktion. Lisa und Hanka stellen das Igelhaus auf, das aus einem bemalten Laken auf einem Ständer besteht. Dazu noch die Pappbäume, einen Liegestuhl, ein Bretterversteck dahinter.

„Auch die Kulissen haben wir selbst hergestellt, aber bei unseren Winterstücken sind sie noch viel größer“, so Ilka Sylvester. Das ist der Grund, warum die Eilenburger nach zahlreichen Auftritten letztmalig 1998 bei den Theatertagen dabeiwaren: Hier paßten ihre Bühnenbilder nicht auf die Bühne.

 

Beide Bühnen werden 50

 

In diesem Jahr wollte das Laientheater aber unbedingt wieder mitmachen. „Die Kinder haben sich auf die Workshops gefreut“, sagt Nadine Fritzsch. Und die Eilenburger wollen etwas übergeben. „Als wir 2002 beim Hochwasser unseren gesamten Fundus verloren, sind die Großenhainer bei uns aufgetreten und haben die Einnahmen gespendet“, erinnert sich Ilka Sylvester. Nun können die Eilenburger sich nach dem Tornado revanchieren und überreichen nach ihrem Auftritt einen Umschlag mit 100 Euro an Uwe Naumann von der Großenhainer Spielbühne.

Beide Theatergruppen verbindet aber noch etwas anderes: Die Großenhainer feiern dieses Jahr im Oktober ihr 50-jähriges Bestehen, die Eilenburger im Dezember.

Die meiste Zeit der Vorbereitung bei den Theatertagen am Wochenende brauchte das Theatre Libre aus Sebnitz. Für ihre Sächsisch-Inszenierung von Shakespeares Sommernachtstraum schminkten und verkleideten sich die Jugendlichen 90 Minuten. Phantasievoll waren ihre Gesichter und Kostüme, und umwerfend komisch ihr Spiel. Kathrin Krüger-Mlaouhia

 

Quelle: Sächsische Zeitung, 09.05.2011


 
Download Dateianhang downloaden
2011-05-04 - Sächsische Zeitung: Am Freitag beginnen die Theatertage

REMONTEPLATZ

 

Am Freitag beginnen die Theatertage

Bis nächsten Sonntag zeigen vorrangig Kinder- und Jugendgruppen im Alberttreff ihre Inszenierungen.

Bild vergrößern

Am Sonnabend um 16 Uhr zeigen die Stollberger „Hase und Igel“.Spielb.

Programm

Freitag: 17 Uhr Eröffnung mit „Am Samstag kam das Sams zurück“ mit der Spielbühne Großenhain; 20Uhr „Musikkabarett Taktlos“ (Stechmücken Pirna); 21 Uhr „Ä Sommernachdsdraum“ (Theatre Libre Sebnitz)

Sonnabend: 15 Uhr „Brüderchen und Schwesterchen“ (Kinder- und Jugendtheater Burattino Stollberg); 16 Uhr „Der Wettlauf zwischen Hase und Igel“ (Laientheater Eilenburg); 17 Uhr „Was hat das mit Gewalt zu tun?“ (Paul-Fleming-Mittelschule Hartenstein)

Sonntag: 10Uhr„Lebe deinen Traum“ (Black Magic Plauen); 11.30 Uhr „Beziehungskrise oder Generationen im Gespräch“ (Mückenlarven Pirna); 14.30 Uhr„Alles gesund, oder?“ (1. Mittelschule Kupferberg Großenhain).

Dienstag: 10 Uhr„Die Odyssee“ (Marionettentheater Aristo-funny Berlin) ab 5. Klasse.

Mittwoch: 9 bis 13 Uhr 2.Grundschultheatertag – 9.30Uhr„Dreck, Dreck, Dreck – wie bringen wir den Müll nur weg?“ (4. GS Am Schacht Großenhain); 10.30Uhr„Kennt ihr die Farben?“ (1. GS Schubertallee Großenhain); 11.15Uhr „8 Szenen zu Michael Jackson“ (6. GS Dresden)

Freitag: 9.30 Uhr „Ik bün Könik“ ab 4 Jahren – drei Märchen nach Grimm (Theater Schreiber + Post)

Samstag: 9.30-13 Uhr „Im Land der Töne“ – Workshop für Kinder von 4 bis 7 Jahren (Teilnehmerbeitrag 5 Euro); 19.30 Uhr „Amphitryon oder Die Götter sind unter uns“ (Thea(l)ternativ e.V. Stollberg), Eintritt 5 Euro

Sonntag: 15Uhr „Der Nächste bitte“ und „Aus dem Bauch heraus“(Spielbühne Großenhain); Eintritt 5 Euro

Eintritt ermäßigt 3 Euro, bzw. 12, erm. 8 Euro für Familien oder 25 Euro für alle Tage

 

Quelle: SZ-online; 04.05.2011


 
Download Dateianhang downloaden
2011-04-27 - Sächsische Zeitung: Theatertage mit Teilnehmern aus zehn sächsischen Städten

 

Theatertage mit Teilnehmern aus zehn sächsischen Städten

 

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia

Vom 6. bis 15. Mai kann man im sanierten Großenhainer Alberttreff Schauspiel nonstop erleben.

Aus Berlin und Dresden, Pirna und Sebnitz, Stollberg, Eilenburg, aus Hartenstein, Delitzsch und Plauen kommen Laienspielgruppen zu den 18. Theatertagen. Und natürlich vom Gastgeber, der Spielbühne Großenhain. Gemeinsam mit der Stadt veranstaltet das Mimentheater das öffentliche Treffen im Soziokulturellen Zentrum Alberttreff, der gerade noch saniert wird. “Der neue Fahrstuhl wird just am Eröffnungstag technisch abgenommen“, so eine Vereins-Sprecherin.

Mit dem Mix aus Kinder- und Erwachsenentheater bleibt sich die Veranstaltung im 50. Jahr des Kindertheaters in Großenhain treu. Schon bekannte Produktionen wechseln sich ab mit Neuinszenierungen, es gibt wieder Workshops für Teilnehmer und einen für Vorschulkinder sowie zum zweiten Mal einen Grundschultheatertag. Bei diesem agieren am 11. Mai Gruppen aus der vierten und der ersten Großenhainer Grundschulen sowie der 16. Grundschule Dresden und treten in Erfahrungsaustausch.

Insgesamt vier Abendveranstaltungen sollen vor allem erwachsene Theaterfreunde aus Großenhain und Umgebung in den Alberttreff locken. Die Gastgeber beginnen den Theaterreigen am nächsten Freitag mit der Sams-Inszenierung der Kindergruppe. Die Old Members machen am 15. Mai zur Kaffeezeit den Abschluss mit „Der Nächste bitte“ und “Aus dem Bauch heraus“. Erstmalig gibt es zu den Einzel-Eintrittskarten auch eine Dauerkarte für alle Aufführungen, gestaffelt nach Kindern (8 Euro), Erwachsenen (23) und Familien (25).

 

Quelle: SZ-online; 27.04.2011


 
Download Dateianhang downloaden
2011-02-08 - Sächsische Zeitung: Olaf Böhme gratuliert den Damen

Olaf Böhme gratuliert den Damen

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia


Am 8. März wird im Landkreis an 20 Jahre Gleichstellungsarbeit und 100 Jahre Internationaler Frauentag erinnert.

In diesem Jahr gibt es den Frauentag zum 100. Mal. Und seit 20 Jahren wird im Landkreis offiziell Gleichstellungsarbeit geleistet. An diese beiden Jubiläen wird mit mehreren Veranstaltungen zum 8. März erinnert. Den Auftakt macht ein Sonntags-Frauenfrühstück am 6. März im Familienzentrum Radebeul-Altkötzschenbroda.

Die Großenhainer laden tags darauf um 17 und 20 Uhr in der Filmgalerie am Frauenmarkt zum Frauenkabarett der Spielbühne und dem Film „Chocolat“ ein. Kostenfreie Eintrittskarten gibt es dort ab kommenden Montag. Das Kartenkontingent ist allerdings begrenzt.

Die eigentliche Festveranstaltung darf Meißen im Rathaus ausrichten. Dort wird vorab um 16 Uhr die Ausstellung „Frauen in ihrem Beruf“ eröffnet, der Festakt beginnt 17 Uhr. Bis 25. Februar nimmt Regina George, die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, Anmeldungswünsche dafür entgegen.

27 Frauen ohne Worte

Eine Festveranstaltung in der Coswiger Börse folgt am 13 März um 15 Uhr. In Riesa gratuliert am 16. März, 19 Uhr, Olaf Böhme allen Damen zu ihrem Ehrentag. Es wird dazu sein Filmprojekt „Frauen“ im Stadtmuseum am Poppitzer Platz 3 gezeigt. Entstanden ist es in Zusammenarbeit mit Stefan Martin und Clemens Hübner. 27 Frauen und Mädchen haben sich anschauen lassen. Herausgekommen ist ein etwa vierzigminütiger Film, der ohne ein einziges gesprochenes Wort von Schönheit, dem Leid und der Sehnsucht von Frauen erzählt. Der Dresdner Kabarettist gibt eine Einführung und ist zu einem Gespräch anwesend. Die Karten kosten fünf Euro.

„Mit den Veranstaltungen wollen wir vor allem Dankeschön sagen all den fleißigen und treuen Frauen, die in den vergangenen 20 Jahren aktiv an Veranstaltungen, Workshops, Ausstellungen und so weiter mitgewirkt haben“, so Gleichstellungsbeauftragte Regina George.

www.avitrea.de/index.html

 

Quelle: SZ-Online.de; Sächsische Zeitung, 08.02.2011


 
Download Dateianhang downloaden
2010-12-15 - Sächsische Zeitung: Idee der Kulturnacht erhält den Zschillepreis

 

Idee der Kulturnacht erhält den Zschillepreis

 

 

Die Stadtverwaltung hat gestern drei Preisträger im Richard-Zschille-Wettbewerb ausgezeichnet. Diese Ideensuche zur Aufwertung des Äußeren Stadtrings wurde erstmalig veranstaltet. Für den besten Beitrag erhielt das Soziokulturelle Zentrum Alberttreff den ersten Preis und 300 Euro. Die Mitarbeiter haben den Vorschlag einer Großenhainer Kulturnacht im Husarenviertel unterbreitet. Die Idee knüpft an den Gedanken Richard Zschilles an, Kultur für die Bürger erlebbar zu machen. Vorbild war für den Alberttreff die Lange Nacht der Kultur in der Partnerstadt Öhringen, die die Großenhainer Spielbühne alljährlich mitgestaltet.

 Cornelia Fischer, Uwe Naumann für die Spielbühne, Bettina Gronenberg für den Kinderwelt e.V. Andrea Dreßler und Mario Gieb nahmen teil.:

Drachenfest auf der Wiese

Den zweiten Preis teilen sich mit je 150 Euro Andrea Dreßler und Mario Gieb sowie der Kinderwelt e.V. Dreßler und Gieb als Anwohner des Katharinenplatzes schlugen vor, die neue Wildblumenwiese in Zschillewiese umzubenennen, eine Gedenktafel für den bekannten Tuchfabrikanten aufzustellen und im Herbst ein Drachenfest zu veranstalten. Letzteres soll in die Hände des Alberttreffs gelegt werden. Am Barfußpfad, der laut Stadt mehr in Richtung Meyers Gaststätte verlegt werden soll, wird eine Bank aufgestellt. Dreßler und Gieb übernehmen die Patenschaft.

Der Verein Kinderwelt vom Schacht hatte die Idee, die Rasenfläche am Katharinenplatz mit einem Balancierseil (Slackline) zu versehen. Hier könnten Kinder ihre Geschicklichkeit testen, auch ein Bodentrampolin wäre als Spielfläche sinnvoll. Die Jury fand das innovativ und ohne großen Aufwand umsetzbar.

Weitere Wettbewerbsbeiträge waren ebenfalls vom Kinderwelt e.V. und dem Alberttreff sowie von Cornelia Fischer eingereicht worden. Der Großenhainer Künstlerin schwebte vor, die Freifläche Katharinenplatz teilweise als geologischen Garten mit verschiedenen Steinen zu gestalten. Damit sollte die Sammelleidenschaft Richard Zschilles von künstlerischen und kulturellen Objekten aufgegriffen werden. Der Verein Kinderwelt hatte zudem die Idee, hier ein Insektenhotel zu errichten und/oder einen Irrgarten mit Mais- oder Buchsbaumpflanzen anzulegen. Vorschlag des Skz Alberttreff war auch, den Radeburger Platz mit Bäumen zu begrünen.

Während es diese Gedanken nicht bis zu Prämierung schafften, haben die drei ersten Plätze die Chance, tatsächlich verwirklicht zu werden. „Die Großenhainer Kulturnacht soll möglichst zum Schuljahresende stattfinden, damit sich Schultheatergruppen beteiligen können“, sagt Stadtteilmanager Sven Mißbach, der den Wettstreit bewertete. Auch Musikbeiträge aus der Region sollen einfließen. Spielorte könnten der sanierte Alberttreff, die Remontehalle, die Rödertalhalle, die künftige Rollsporthalle und der Saal der Gymnasium-Außenstelle sein. Die Kulturnacht sollte künftig regelmäßig stattfinden.

Vorschläge werden umgesetzt

Auch die Vorschläge zum ehemaligen Citycenter werden schon 2011 umgesetzt. Darüber freut sich auch Dr. Rainer von Oheimb, ein Zschille-Nachfahre, der die Auszeichnung gestern mit vornahm.

Entstanden ist die Idee des Richard-Zschille-Wettbewerbs bereits Ende 2008. Neben der Preusker-Medaille sollte es einen Wettstreit geben, der Bürgersinn fördert und belohnt. Die Namensgebung durch den Großenhainer Tuchfabrikanten und Sammler Richard Zschille war schnell gefunden. Denn Zschille (1847 - 1903) war auch Stadtrat, der durch seinen Tatendrang viel für Großenhain geleistet hat. Er setzte sich für die Stadtentwicklung ein und hatte seine Tuchfabrik am Katharinenplatz – einem zentralen Punkt im nach ihm benannten Wettbewerb. Im kommenden Jahr soll der laut Sven Mißbach bereits im Februar oder März starten. Kathrin Krüger-Mlaouhia

 

Quelle: SZ-Online.de; Sächsische Zeitung, 15.12.2010


 
Download Dateianhang downloaden
2010-11-18 - Sächsische Zeitung: Spielbühne lädt ein zu zwei Premieren

Spielbühne lädt ein zu zwei Premieren


Großenhain

Das Laientheater Spielbühne Großenhain offeriert noch in diesem Jahr zwei Premieren von Spielgruppen. Am 29. November hat um 16 Uhr „Das verlorene Spielzeug“, eine Aufführung der Nachwuchstheatergruppe, im Kinder- und Familienservice in der Marktgasse 1 Premiere.

Am 4. Dezember folgt um 15 Uhr die erste Aufführung des Stücks „Am Samstag kam das Sams zurück“ im Haus II des Gymnasiums an der Hohe Straße im zweiten Stock. Die Kindergruppe gestaltet diese Theaterinszenierung nach Paul Maar für Kinder ab etwa fünf Jahren. Dazu kostet der Eintritt für Kinder zwei, für Erwachsene vier Euro.

Vor der Veranstaltung lädt die Spielbühne zu Kaffee und Kuchen ein. (SZ/krü)

 

Quelle: SZ-Online.de; Sächsische Zeitung, 18.11.2010 


 
Download Dateianhang downloaden
2010-11-06 - Sächsische Zeitung: Scherenschnitt und Schattenspiel

Scherenschnitt und Schattenspiel


Im Großenhainer Museum Alte Lateinschule wird eine ungewöhnliche Weihnachtsausstellung vorbereitet.

Ihr Name war Cordel Bertram, sie lebte in Rödern bei Radeburg mitten im Wald mit ihren Enkeln und Urenkeln – und sie schrieb und fertigte Scherenschnitte. Wunderschöne Arbeiten, die dem Team vom Museum Alte Lateinschule gefielen. Schon zu DDR-Zeiten wurden sie veröffentlicht, vor einigen Jahren erschien das Buch „Scherenschnitte zu Kindergeschichten“.

Nun sind diese Arbeiten im Großenhainer Museum als Weihnachtsausstellung zu sehen. Doch Cordel Bertram wird sie leider nicht mehr sehen können: Sie starb mit 87 Jahre im August. Doch die von ihr geschnittene Großmutter wird für viele Besucher im Schaukelstuhl ihren Enkeln Geschichten erzählen. Besucher können sich selbst im Scherenschnitt ausprobieren und das faszinierende Spiel mit Licht und Schatten erleben. Jeden Sonntag im Advent gibt es eine Begleitveranstaltung: Mal ein Schattenspiel des Laientheaters Spielbühne Großenhain, mal ein Leipziger Künstler, der Porträts zum Mitnehmen schneidet. Auch Puppenspiel und weihnachtliche Musik stehen auf dem Programm. (SZ/krü)

26. November bis 20. Februar

 

Quelle: SZ-Online.de; Sächsische Zeitung, 06.11.2010


 
Download Dateianhang downloaden
2010-09-21 - Sächsische Zeitung: Mimen gastieren in der Partnerstadt

Mimen gastieren in der Partnerstadt

 

Die Großenhainer Spielbühne reiste auch zur dritten Langen Nacht der Kultur ins Schwäbische.



Maria Koziolek, Claudia Stange und Winnie Rudolph (v.l.) beim Auftritt der Spielbühne in Öhringen.Foto: privat

„Lange Nacht der Kultur - Öhringen begeistert“ – unter diesem Motto lud Großenhains Partnerstadt vorigen Sonnabend zu einer Nacht voller Theater, Musik, Kleinkunst und Illumination ein. Wie bei den vergangenen zwei Auflagen waren die Mitglieder der Spielbühne Großenhain mit ihrer Erwachsenengruppe dabei.

Gezeigt wurde der humoristische Einakter „Im heißen Sand von Mallorca“, in dem die drei Golden Girlies Hilde, Bärbel und Gerda den Strand unsicher machen.

An 17 verschiedenen Veranstaltungsorten waren in Öhringen Inszenierungen vorwiegend regionaler Theatergruppen und Künstler zu sehen, die Innenstadt bezauberte mit Illuminationen und Feuerkünstlern.

Acht Aufführungen

Das Programm sah Vorstellungen zu jeder vollen Stunde von 20 Uhr bis Mitternacht vor. Der Publikumsandrang war allerdings so groß, dass sich die Großenhainer Spielbühne entschloss, statt der geplanten fünf noch weitere Vorstellungen zu spielen. So gab es insgesamt acht Aufführungen, in denen 935 Zuschauer unterhalten werden konnten.

Die dritte Lange Nacht der Kultur war damit erneut ein begeisterndes Erlebnis für Zuschauer und die Darsteller. (SZ)

www.skz-alberttreff.de

 

Quelle: SZ-Online.de; Sächsische Zeitung 21.09.2010


 
Download Dateianhang downloaden
2010-09-06 - Sächsische Zeitung: Mitmachtheater und Kinderworkshop

Mitmachtheater und Kinderworkshop


Im Kinder- und Familienservice in der Marktgasse 3 trifft sich ab heute wieder die Nachwuchsgruppe der Spielbühne Großenhain um 15 Uhr. Neue Mitspieler sind für die Proben aller vierzehn Tage herzlich willkommen. Gemeinsam wird unter Leitung von Winnie Rudolph ein buntes Programm mit Musik und Theaterspielen einstudiert, das in der Vorweihnachtszeit aufgeführt wird.

Am 23. Oktober gibt es zum Langen Theatersamstag überdies einen Workshop für Kinder. Er findet in der Außenstelle des Gymnasiums in der Hohe Straße statt. Die Leiter sind Winnie Rudolph und Maren Göpel. Nachmittags zeigt die Kindergruppe ihr aktuelles Stück. (SZ)

 

Quelle: Sz-Online.de; Sächsische Zeitung 06.09.2010


 
Download Dateianhang downloaden
2010-04-19 - Sächsische Zeitung: Großenhainer zeigen zwei Premieren

Großenhainer zeigen zwei Premieren

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia

SZ.GROSSENHAIN@DD-V.DE


Mit immerhin zehn Aufführungen ging das erste Wochenende der Großenhainer Theatertage über die Bühne des Alberttreffs. Rund 100 Teilnehmer aus ganz Sachsen und zahlreiche Zuschauer sahen mehrere Premieren. Unter anderem vom Neigungskurs Darstellendes Spiel der Mittelschule am Kupferberg.



Pony, Hahn, Katze und Huhn sind Protagonisten der "Mittenwalder Müllkolonne".
Die Theatergruppe der Kupferbergschule inszenierte das Stück.

 

Parodie auf Gnadenhof

Ihre „Mittelwalder Müllkolonne“ war eine gelungene Parodie auf Bremer Stadtmusikanten und Gnadenhof. Die Siebent- bis Neunklässler spielten die Geschichte der Tiere, die ein ökologisches Tierheim suchen, statt dessen aber auf ein raffgieriges Paar treffen.

Mit gehörigen Seitenhieben und lustigen Szenen gestalten die Schüler ihre Rollen. Sie wurden ihnen quasi auf den Leib geschrieben. „Die Darsteller haben selbst auch viele Ideen eingebracht, haben während dieses Unterreicht Selbstbewusstsein und Teamgeist gelernt“, sagt Lehrerin Andrea Kreisz, die Leiterin des Kurses.

Noten erhielten die Schüler auf eine Charakteristik ihrer Rolle, eine Figurdarstellung und das Bühnenbild. Wie Schauspieler interessant und kurzweilig agieren, schauten sie sich in einem richtigen Theater an.




Ein harmloses Paar, das sich als böse Müllsünder erweist.
Fotos: Brühl

Auch sie selbst machten ihre Sache zu den Theatertagen so gut, dass sie viel Beifall bekamen.

Weit weniger amüsant war dagegen die Premiere der Spielbühne, des Großenhainer Laientheaters. Auch sie wollte eine Neuinszenierung zu den Theatertagen vorstellen. Die Jugendgruppe hatte sich dafür kurzfristig das Stück „Dinner for Five“ ausgesucht. Doch die Probenzeit dafür war eindeutig zu knapp. Dem Spiel fehlte es an Aktion, lange Pausen langweilten die Zuschauer. Da gab es entschieden temporeichere Inszenierungen zu sehen.

Man müsste mehr reden


Dennoch äußerten Teilnehmer wie Zuschauer insgesamt viel Lob für das Angebot der Theatertage. Gut fanden die Akteure die Möglichkeit, eine Vielzahl unterschiedlicher Stoffe und „Handschriften“ von Laienbühnen zu erleben und zu schauen, was zum Beispiel Gleichaltrige können. Ausprobieren konnten sich die Mimen in acht Workshops – vom Improvisieren bis zum Schminken. „Schön wäre es, wenn es einen intensiveren Erfahrungsaustausch für uns Spielleiter gäbe“, schlug Uta Davids von der Grundschule Schwepnitz vor. Ihre Mädchen fanden auch die Pausen auf der Skaterbahn „cool“. Mutter Kathrin Rohm aus Kalkreuth erlebte als Gast mehrere Vorstellungen mit ihren Kindern. „Es waren schöne Veranstaltungen, schade, dass nicht mehr Großenhainer zum Zuschauen gekommen sind“, sagt sie. Heute Abend um 19.30 Uhr zeigt das JugendTanzTheater Cottbus „Tanz mir das Lied vom Tod“ im Alberttreff. Am Freitagabend läuft der „Sommernachtstraum“ des Großenhainer Gymnasiums. Am kommenden Sonntag tritt um 14 Uhr die Musikschule auf.

Quelle: Sächsische Zeitung, 19.04.2010

 


 
Download Dateianhang downloaden
2010-04-17 - Sächsische Zeitung: 17. Großenhainer Theatertage

17. Großenhainer Theatertage

Ob die Tiere nach Bremen kommen und Instrumente für ihre Musik haben, das sehen Märchenfreunde in "Und jetzt nach Bremen". Mit viel Liedern und Tänzen zeigt das Kinder- und Jugendtheater Burattion aus Stollberg in diesem Kindermusical wie sie das Märchen von den Bremer Stadtmusikanten sehen.

Wann: Sonntag, 10 Uhr - Wo: SkZ Alberttreff Großenhain - Karten: Tel. 502569

 

 

Quelle: Sächsische Zeitung, 17./18.April 2010


 
Download Dateianhang downloaden
2009-03-19 - Sächsische Zeitung: Großenhainer Theatertage bieten breit gefächertes Programm
Großenhainer Theatertage bieten breit gefächertes Programm
   
Anderthalb Wochen lang gibt es im Alberttreff wieder Theater. Die Spielbühne lädt Kinder und erwachsene Zuschauer ein.
   

Es sind noch Osterferien, wenn die 16. Großenhainer Theatertage am 17. April offiziell eröffnet werden. Die Gastgeber im soziokulturellen Zentrum Alberttreff, die Spielbühne, starten den bunten Reigen der Aufführungen mit ihrem Kinder- und Jugendstück „Die Schatzinsel". Das Stück hatte im November 2008 Premiere. Gleich zwei Mal wird es gezeigt. Die erste Aufführung ist bereits am 16. April um 10 Uhr.

 

Akteure der weiteren Vorstellungen am ersten Theatertage-Wochenende sind die Grundschule Schwepnitz mit „Aschenputtel" (Freitag 17.30 Uhr) und das Großenhainer Gymnasium mit „Mord unter Frauen" (Freitag 20 Uhr). Schüler der Abiturstufe zeigen hier einen Krimi, der außerhalb des Unterrichtes mit Lehrer Kai Adler erarbeitet wurde. Außerdem treten die Mittelschule Hartenstein, die Mückenlarven Pirna, das Theatre Libre Sebnitz, das Hang Theater und Black Magic Plauen sowie die Stolpersteine Reichenbach auf.

 

Fast täglich ist Vorstellung

 

„Auch die 16. Großenhainer Theatertage sind wieder ein Erfahrungsaustausch für Laientheater und ein Veranstaltungsmarathon für Zuschauer aus Großenhain und Umgebung", sagt Uwe Naumann vom Veranstalter Spielbühne. Ihm und seinem Team ist es gelungen, auch in der zweiten Programmwoche fast täglich eine Vorstellung zu organisieren. Am 20. April ist 18 Uhr erstmalig der Schiller Schüler-Theaterverein aus Neustadt/Sa. in Großenhain zu erleben. Das Berliner Marionettentheater Aristo-funny war schon mal hier, diesmal zeigt es am Dienstagvormittag den „Prinz von Venedig". Guter Bekannter der Spielbühne ist auch das Kinder- und Jugendtheater Burattino aus Stollberg. Es präsentiert sich am Mittwochnachmittag.

 

Profi-Schauspielerin und Sängerin Dorit Gäbler aus Dresden bereichert das Programm für Erwachsene am 23. April mit ihren Schauspielereien. „Im vorigen November hatten wir einen musikalischen Abend mit ihr, der gut ankam", sagt Kerstin Labitzke vom Alberttreff. Nun also Komödiantisches. Und am 25. April vormittags wird der traditionelle Mit-Mach-Theater-Workshop für Kinder von vier bis sieben Jahren „Im Land der Töne" angeboten. Den wollen in bewährter Weise Winnie Rudolph und Annett Liebe leiten. Abschließen werden das Theaterfest die einheimischen Mimen: Die Old Members der Spielbühne zeigen am Sonntagnachmittag ihre neu einstudierte „Wilde Weiber Wirtschaft".

 

Neulinge und alte Bekannte

 

Das Amateur-Theatertreffen bietet damit für Kinder, Jugendliche und Erwachsene quasi ein Non-Stopp-Programm. Als Treffen-Neulinge sind die Schwepnitzer, Plauener, Reichenbacher und Neustädter zu erleben. Wer will, kann sich als Zuschauer nach den Aufführungen in den Erfahrungsaustausch der Mimen einklinken. Die Mitglieder des Spielbühnen-Fördervereins sorgen mit gastronomischer Betreuung für den entsprechenden Rahmen. Für die Aktiven selbst gibt es professionelle Workshops an den Tagen des Wochenendes. Kathrin Krüger-M.

 

Programm: www.spielbuehne-grossenhain.de

 

Quelle: Sächsische Zeitung, 19.03.2009 - Kathrin Krüger-Mlaouhia


   
   
2009-03-19 - Sächsische Zeitung: Corinna Harfouch wäre sicher stolz
Corinna Harfouch wäre sicher stolz
 
über die Großenhainer Theatertage
 

Theater - kannst du haben! Dieser Werbeslogan der Großenhainer Spielbühne trifft jedes Jahr aufs Neue im Frühjahr auf die Amateurschauspieler im Alberttreff zu. Zu den Theatertagen strömen Kinder-, Jugend- und Erwachsenengruppen aus allen Richtungen herbei und bieten dem Publikum einen bunten Reigen auf den Bühnenbrettern.

 

Dieses Jahr scheint den Organisatoren des 16. Durchgangs eine besonders große Vielfalt gelungen. Die bekannte Schauspielerin Corinna Harfouch, die am damaligen Großenhainer Pioniertheater ihre ersten Erfahrungen sammelte, wäre sicher stolz darauf. Von Krimi über Abenteuer bis zum Marionettentheater reicht das Programm. Auch Diva Dorit Gäbler gibt sich die Ehre. Wer nicht hin geht, verpasst was.

 

Quelle: Sächsische Zeitung, 19.03.2009 - Kathrin Krüger-Mlaouhia

2009-03-19 - Sächsische Zeitung: 16. Theatertage
16. Theatertage
  

wann? Vom 16. bis 26. April

 

wo? Im Albertttreff Großenhain

 

Veranstalter? Förderverein Spielbühne in Zusammenarbeit mit dem SkZ Alberttreff

 

Teilnehmer? 12 Gruppen aus Großenhain, Schwepnitz, Hartenstein, Pirna, Sebnitz, Plauen, Reichenbach, Neustadt/Sa. Berlin, Dresden und Stollberg

Workshop: am 25. April, 9.30U.

 

Eintritt: 5 und 3 bzw. 4 und 2 €

 

Quelle: Sächsische Zeitung, 19.03.2009

  
2009-03-09 - Sächsiche Zeitung: Visitenkarte Spielbühne

 Visitenkarte Spielbühne

 

Das Laientheater hat seine Spielstätte im Skz Alberttreff.

 

Der Förderverein besteht seit 1992 und wurde von ehemaligen Theatermitgliedern und Eltern gegründet.

 

Vorsitzender: Mirko Dittrich

 

Der Verein hat über 20 aktive Mitglieder, ein Ehrenmitglied.

 

Seit 1961 wird in Großenhain Kindertheater gespielt. Heute ist die Spielbühne eigenständige Arbeitsgemeinschaft im SkZ.

 

Ensemble:Nachwuchs-, Kinder-, Jugend-, Erwachsenengruppe.

 

Jährlich finden im April Großenhainer Theatertage statt.(SZ)

 

Quelle: Sächsische Zeitung, 09.03.2009

 

2009-03-09 - Sächische Zeitung: Umjubelte Theaterpremiere
 Umjubelte Theaterpremiere

 In zwei ausverkauften Vorstellungen zeigte die Spielbühne Großenhain

die „Wilde Weiber Wirtschaft".

 

  Alles nur, „weil die Venus zur Zeit einen rückläufigen Mondknoten hat". Das nannte Wilma (Marina Koziolek) als Grund für ihr Mitleid, gleich zwei fremde Frauen (Claudia Stange und Winnie Rudolph) in ihre Wohnung aufzunehmen. Die eine - Wiebke im Sternzeichen Jungfrau - rannte zum dritten Mal vor dem Traualtar weg. Die andere - Anwaltsgattin Waltraud - ist erbost über die Untreue ihres Bodo (Uwe Naumann).

So hocken plötzlich drei unterschiedliche Weibstypen aufeinander und sagen sich gelegentlich gehörig die Meinung. Eine herrlich volkstümliche Vorlage für die Erwachsenengruppe des Laientheaters Spielbühne im Alberttreff. Den Akteuren ist der Spaß an der Komödie von Susanne von Grumbkow hin und wieder deutlich ins Gesicht geschrieben.

 
Claudia Stange und Mario Raue sind die Lehrerin und der Pizza-Fahrer, die am Ende zusammenkommen.   
 
   

Text- und stilsicher verstehen es vor allem die drei Protagonistinnen, die witzigen Momente des Stücks gekonnt zur Geltung zu bringen. Besonders Marina Koziolek zeigt als genervte wie fürsorgliche Geschäftsfrau ein vielfältiges Mienenspiel. Winnie Rudolph erntet viel Beifall, als sie sich vom Frauchen zur gestylten und energischen Lady wandelt. Claudia Stange besticht mit einigen sportlichen Einlagen und jugendlich-frischem Spiel. Schließlich darf sie den jungen Pizza-Italiener Angelo „Michel" (Mario Raue) für sich gewinnen.

 

In Anzug und Krawatte

 

Kurze aber eindrucksvolle Auftritte liefert Uwe Naumann, der auch Regie führte. Schon als er in Anzug und Krawatte auf der Bühne erscheint, jubelt das Publikum. Seine Premiere bei den „Old members" besteht Mario Raue recht gut. Der 22-Jährige ist schon über zehn Jahre bei der Spielbühne und spielte in „Der perfekte Mann" bzw. „Aus dem Bauch heraus" mit.

 

Aufblasbarer Lustsessel

 

Seinen Höhepunkt hatte das Stück in der Szene mit dem aufblasbaren schwarzen Lustsessel. Kam vorher im Spiel der Freizeitmimen nie Langeweile auf, so flachte die Textvorlage dann doch etwas ab und rutschte ins Banale. Daran konnten auch die „Spielbühner" wenig ändern. Dennoch erhielten sie am Schluss der Premiere kräftigen und verdienten Beifall. Etwa 200 Gäste kamen am Sonnabendabend in den Alberttreff. Ähnlich viele Gäste hatte die „Wilde Weiber Wirtschaft" am gestrigen Frauentag. Die Damen brauchten aus dem Anlass keinen Eintritt zu bezahlen.

 

Wieder am 26. April zu den Theatertagen

 

Quelle: Sächsische Zeitung, 09.03.2009 - Kathrin Krüger-Mlaouhia

 

 
    

 
Download Dateianhang downloaden
2009-03-06 - Sächsische Zeitung: Spielbühne präsentiert Premiere
Großenhain: Am Sonnabend hat um 19.30 Uhr Susanne von Grumbkows Komödie „Wilde Weiber Wirtschaft" mit der Erwachsenengruppe der Spielbühne Großenhain Premiere im SkZ Alberttreff. Der Eintritt zu kostet fünf, ermäßigt dreiEuro.

Am Sonntag, dem 8. März - zum Frauentag - wird das Stück dann um 16 Uhr nochmals im SkZ Alberttreff aufgeführt. Dabei bezahlen Männer fünf Euro; Frauen und Mädchen haben freien Einlass. (SZ)

 

Quelle: Sächsische Zeitung, 06.03.2009

 

2009-03-04 - Sächsischer Bote: Viel Trubel in der "Weiberwirtschaft"
Viel Trubel in der "Weiberwirtschaft"

"The Old Members" bringen ihre 10. Inszenierung auf die Bühne

 

Großenhain.

Das Lampenfieber steigt. Am 7. März um 19.30 Uhr ist Premiere. Die Erwachsenengruppe der Spielbühne Großenhain "The Old Members" zeigt ihr neuestes Stück im SkZ Albertreff. Es heißt "Wilde Weiber Wirtschaft". ist eine Komödie und stammt aus der Feder von Susanne von Grumbkow.

 
Darin können die Zuschauer auf vergnügliche Weise erleben, was passiert,
 Die drei Damen der Wohngemeinschaft sind Wilma, Waltraut und Wiebke. In die Rolle schlüpfen Winnie Rudolph, Claudia Stange und Marina Koziolek (v.l).     Foto: Spielbühne Großenhain
wenn drei besonders individuelle Exemplare  eigensinniger Weiblichkeit aufeinandertreffen.Wilma, Waltraut und Wiebke finden sich eines Tages nämlich in nicht unbedingt gewollter "Wohngemeinschaft" wieder. Bodo, Watrauts baldiger Exmann, und Angelo, der "attraktivste" Italiener Region mit bemerkenswerten Sprachkenntnissen, machen das Darsteller-Quintett komplett. Daraus lässt sich nicht unschwer folgern, dass es um die ewig alten Themen, Liebe, Eifersucht und die Frage geht, wer den Müll rausbringt.  Seit über                

einem Jahr laufen die Proben für die Neuinszen-

ierung. "Zwischendurch hatten wir noch das kürzere Stück 'Aus dem Bauch heraus' für die Lange Nacht der Kultur in unserer Partnerstadt Öhringen einstudiert", erklärte Spielbühnenleiter und auch Darsteller im aktuellen Stück, Uwe Naumann, der außerdem Regie führt. Die drei             weiblichen Hauptrollen spielen Winnie Rudolph,Marina Koziolek und Claudia Stange.

   Nach der Premiere am 7. März ist "Wilde Weiber Wirtschaft" zum Internationalen Frauentag am 8. März ab 16 Uhr im Alberttreff zu sehen.

                                                      

Frauen haben dann freien Eintritt. "Präsentieren werden wir unsere Neuinszenierung darüber hinaus am 26. April zu den Großenhainer Theatertagen, die vom 16. bis 26. April stattfinden", informiert Uwe Naumann.

   Seit 1961 wird in Großenhain Theater gespielt. Weit über 70 Inszenierungen des damaligen Kindertheaters "Natalia Saz". Die Spielbühne Großenhain-sie gehört als eigenständige Arbeitsgemeinschaft zum Soziokulturellen Zentrum Alberttreff Großenhain - vereint heute rund 35 spielbegeisterte Kinder, Jugendliche und Erwachsene in drei Theatergruppen. Neueinsteiger sind in allen Teams herzlich willkommen.

Quelle: Sächsischer Bote, 04.03.2009 - S. Giese


 
Download Dateianhang downloaden
2009-02-27 - Sächsische Zeitung: Im Alberttreff hat die "Wilde Weiber Wirtschaft" Premiere

 

Im Alberttreff hat die "Wilde Weiber Wirtschaft" Premiere

 


Am 7. März hat im Alberttreff die Neuinszenierung der Spielbühne "Wilde Weiber Wirtschaft" Premiere. Darsteller sind u.a. Winnie Rudolph, Claudia Stangeund Marina Koziolek (v.l.n.r.) in einer Komödie von Susanne von Grumbkow. In gut 90 Minuten möchten die Akteure aufklären, was hinter einer Weiberwirtschaft, noch dazu einer wilden, steckt. Was passiert, wenn die besonders individuelle Exemplare eigensinniger Weiblichkeit Wilma, Waltraut und Wiebke aufeinander treffen? Foto: Brühl

 

Quelle: Sächsische Zeitung, 27.02.2009

 


 
Download Dateianhang downloaden
2008-11-10 - Sächsische Zeitung: Spielbühne zeigt Schatzinsel vor 150 Zuschauern

Großenhain. Verdienten Beifall ernteten am Sonnabend die zwölf jungen Darsteller der neuen Spielbühnen-Inszenierung „Die Schatzinsel“ nach Robert Louis Stevenson. Etwa 150 Zuschauer sahen im vollbesetzten Saal des Alberttreffes die gelungene Premiere. Nach langen intensiven Proben, viel Fleiß und Disziplin brachten die 12- bis 18-jährigen Mädchen und Jungen das einstündige Stück auf die Bühne.

Rollen glücklich besetzt

Regisseur Uwe Naumann besetzte die Rollen mit einem glücklichen Händchen. Textunsicherheiten spürte das Premierenpublikum kaum noch. Vor allem die Darsteller der Hauptrollen wurden der Anforderung gerecht. Patricia Franke spielte den Jim Hawkins mit kindlicher Leichtigkeit. Christian Rietdorf war ein beachtlicher Friedensrichter Trelawney. Auch Sebastian Liese als Silver und und Marie Luise Höfer als Mutter Hawkins zeigten schauspielerisches Talent. Allen Darsteller gelang es gut, sich in die Zeit der Piraten zurückzuversetzen. Die stückgetreuen Kostüme aus dem Zabeltitzer Atelier Rosi taten ein Übriges.

Nach der erfolgreichen Erstaufführung ist das Stück noch einmal am 11. Dezember um 14 Uhr im Alberttreff zu sehen. Auch aus anderen Orten wie Stollberg gibt es schon Gastspiel-Anfragen. Selbst einen Fankreis haben die jungen Hobby-Schauspieler schon: Nach der Premiere wurden Piratenfähnchen ausgetauscht.

Quelle: Sächsische Zeitung, 10.11.2008 - Kathrin Krüger-Mlaouhia

2008-11-06 - Sächsische Zeitung: Junge Hobby-Schauspieler sind auf Schatzsuche

Junge Hobby-Schauspieler sind auf Schatzsuche

 

Die Spielbühne Großenhain bringt am Sonnabend das Stück „Die Schatzinsel“ in den Alberttreff.
Kleine und große Theaterfreunde sind eingeladen, die Geschichte um die Suche nach dem legendären Schatz von Käpt‘n Flint im Theater mitzuerleben. Die Großenhainer Spielbühne zeigt am Sonnabend 15.30 Uhr im SkZ Alberttreff die Premiere zum Roman von Robert L. Stevenson „Die Schatzinsel“ in einer Inszenierung von Peter Klusen.

Bevor Jim Hawkins mit seinem väterlichen Freund Dr. Livesey und dem etwas trotteligen Sir Trelawney mit dem Schatz nach Hause kehren, werden sie viele Abenteuer bestehen müssen...
  
 

Die Darsteller der Spielbühne bei den

Proben für die Aufführung der „Schatzinsel“ am Sonnabend.  Foto: privat 

 

Die Kinder und Jugendlichen der Spielbühne haben sich über mehrere Monate auf die Premiere vorbereitet und würden sich sehr über zahlreiche Besucher freuen. Freunde, Bekannte und die Familien sind längst eingeladen, aber es gibt auch noch freie Plätze. (SZ)

Reservierungen unter 502569 oder am Samstagnachmittag im Theater vorbeischauen. Die Karten kosten vier, ermäßigt zwei Euro. Nächste Vorstellung am 11. Dezember, 14Uhr, im SkZ Alberttreff.

 

Quelle: Sächsische Zeitung, 06.11.2008

2008-10-27 - Sächsische Zeitung: Langer Theatersamstag mit Workshops und Aufführung

Langer Theatersamstag mit Workshops und Aufführung

 

Am Sonnabend war Langer Theatersamstag der Spielbühne im Alberttreff.

 

 

Kleine und große Laienschauspieler nahmen daran teil -

es war der 47. Geburtstag der Großenhainer Bühne. Schon am Vormittag wurde fleißig geprobt: acht Akteure unter Leitung von Thomas Patri widmeten sch dem Improvisieren. Sieben Kinder und ebenso viele

 
 

 

Claudia Stange, Marina Koziolek, Marika Walenszius und Nicole George als Leber, Magen, Dick- und Dünndarm (v.l.) vermitteln

Musikschüler studierten unter Leitung von Winnie Rudolph und Musiklehrerin Sabine Liebe das Märchen "Peter und der Wolf" ein.

Den Abend, bei dem auch ehemalige Spielbühnen-Mitstreiter zu Gast waren, gestaltete die Erwachsenengruppe Old Members. Sie zeigten ihre humorvolle Neueinstudierung "Aus dem Bauch heraus". Dabei kommen die menschlichen Innereien zu Wort: Magen, Leber, Dünn- und Dickdarm, Wander- und Schrumpfniere sowie Paulchen. Die Mimen ernteten damit viel Beifall. Den gab es auch für den aus Brasilien stammenden Carlos de Sua aus Großenhain, der sein Schattentheater vorstellte.

 

Quelle: Sächsische Zeitung, 27.10.2008 - Kathrin Krüger-Mlaouhia

 

im Stück "Aus dem Bauch heraus" ganz eigenwillige Einblicke in den menschlichen Körper. Kleines Bild: Winnie Rudolph in einer Improvisation als Reinemach-

frau Berte. Foto: Brühl 


 
Download Dateianhang downloaden
2008-10-22 - Wochenkurier: Theater-Samstag
 Theater-Samstag 
 

 

Die Spielbühne Großenhain lädt am 25. Oktober zum Langen Theatersamstag ein.          

Seite 3


 
Download Dateianhang downloaden
2008-10-22 - Wochenkurier: "Old Members" spielen "Aus dem Bauch heraus"

Langer Theatersamstag

"Old Members" spielen "Aus dem Bauch heraus"

 

Großenhain. Die spielbühne Großenhain feiert 47. Geburtstag. Aus diesem Grund lädt sie am kommenden Sonnabend, 25. Oktober, wieder zu "Langen Theatersamstag" in das Soziokulturelle Zentrum Alberttreff ein. "Miteinander ins Gespräch werden an diesem Tag wieder ehemalige und heutige Theaterspieler sowie Freunde und Bekannte kommen. Aber auch Theaterbegeisterte aus Grußenhain und Umgebung sind herzlich willkommen", so der leiter der spielbühne, Uwe Naumann.

  

Eingeweide sind die Akteure. 

Foto: Alberttreff

    Vorbereitet wurde ein abwechslungsreiches Programm. Mädchen und Jungen im Alter von fünf bis sieben Jahren sind von 9.30 bis 13 Uhr ins "Land der Töne" eingeladen. Der Mitmach-Theaterworkshop findet zum dritten Mal statt und widmet sich diesmal dem musikalischen Märchen von Sergej Prokofjew "Peter und der Wolf". Instrumentalisten sin Schüler der Musikschule. Die teilnehmenden Mädchen und Jungen übernehmen den Spielpart. Nach dem Workshop werden sie vor Eltern, Großeltern und Interessenten ihre Aufführung zeigen.

    Zur gleichen Zeit läuft für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein Workshop "Improvisation" mit dem freischaffenden Theaterfachmann Thomas Patri aus Dresden, der Mitbegründer der Dresdner "MediClowns" ist. Wer an den Workshops teilnehmen möchte, melde sich schnell unter Telefon 035 22/52 97 00 an.

   Um 15.30 Uhr führt das Puppentheater "Glöckchen" für junge Besucher "Das Zaubermärchen" auf. 

   Gegen 20 Uhr präsentiert die Erwachsenentheatergruppe der Spielbühne ihr neues Stück "Aus dem Bauch heraus". Es ist ein Einakter nach Vorlage von Thorsten Böhmer. Er hatte kürzlich Premiere in Großenhains Partnerstadt Öhringen bei der "Langen Nacht der Kultur" und wurde dort begeistert aufgenommen. Erzählt wird, was man schon immer über seine Innereien wissen wollte. akteure auf der Bühne sind Magen, Leber, Dünndarm und Dickdarm, Wander- und Schrupfniere sowie "Paulchen". Man darf gespannt sein!

Ab ca. 21.30 Uhr ist dann auf der Bühne im Alberttreff Schattentheater mit einem brasilianischen Schauspieler zu erleben, der in Weßnitz lebt und seinen ersten großen Auftritt in Großenhain hat. "Darauf freuen wir uns schon sehr", sagte Uwe Naumann.

 

 Quelle: Wochenkurier, 22.10.2008 - Simone Giese 


 
Download Dateianhang downloaden
2008-09-29 - Sächsische Zeitung: Spielbühne war bei der Langen Nacht der Kultur

Spielbühne war bei der Langen Nacht der Kultur

 

Das Laientheater zeigt in der Partnerstadt Öhringen eine Premiere

 

 

Marina Koziolek (Mitte) spielt eines der mensch-lichen Organe. Die müssen eine Nachtschicht einlegen, weil ihr körperlicher Vorgesetzter sich mal wieder zu später Stunde am Kühlschrank vergreift. Die Darsteller haben alle Hände voll zu tun, und dennoch wird der reibungslose Ablauf gestört, und das Chaos nimmt seinen Lauf.     Foto: Verein

 
 

 

Zwölf Mitglieder der Spielbühne Großenhain fuhren kürzlich nach Öhringen, um an einer kulturell hochwertigen Veranstaltung teilzunehmen. Die "Lange Nacht der Kultur 2008" füllten Darbietungen von 16 Theatervereinen, Musikgruppen sowie verschiedene Ausstellungen.
 

 

 

30-minütiger Einakter

 

 

Die Erwachsenengruppe der Spielbühne Großenhain feierte aus diesem Anlass die Premiere ihrer neuesten Kurz-Inszenierung "Aus dem Bauch heraus". Am gleichen Abend folgten noch vier weitere Vorstellungen dieses 30-minütigen Einakters.

In den Aufführungen von 20 Uhr bis 0.30 Uhr konnten wir rund 400 Zuschauer in der Römerbad-Sporthalle begrüßen. Die kulinarische Versorgung unserer Zuschauer lag auch in unserer Verantwortung. Thüringer Bratwurst mit Bautzner Senf und Ketchup, Steak und Fettbemme erwiesen sich als absoluter Renner. Dieses Gastspiel ist sehr erfolgreich für uns verlaufen, denn rundum begeisterte Zuschauer sind der schönste Lohn.

 

 

Langer Theatersamstag

 

Dem Großenhainer Publikum wollen wir unser neues Werk selbstverständlich nicht vorenthalten. Deshalb laden wir alle zum Langen Theatersamstag am 25. Oktober in das Soziokulturellen Zentrum Alberttreff ein. Die Inszenierung "Aus dem Bauch heraus" wird der Höhepunkt am Abend sein.

     Schon vormittags von 9.30 Uhr bis 13 Uhr gibt es zwei Workshops für Vorschulkinder von fünf bis sieben Jahren und einen Acht- bis 88-jährige. Für 15 Uhr planen wir ein Puppentheater. Abends wollen wir dann auch ehemalige Mitstreiter der Spielbühne begrüßen. Sicher werden wir uns an viele schöne Inszenierungen zurückerinnern. Sogar im Film spielten Kinder aus dem Theater einst mit.

 

Quelle: Sächsische Zeitung, 29.09.2008 - U. Naumann & K. Krüger-M.


 
Download Dateianhang downloaden
2008-09-20 - Programmheft "Lange Nacht der Kultur - Öhringen begeistert"

Aus dem Bauch heraus


Spielbühne Großenhain

 

Musik: Wendrsonn - Schwäbische Mundartband

 

Das Stück: Aus dem Bauch heraus - was Sie schon immer über ihr Innenleben wissen wollten - Das ist die Geschichte menschlicher Organe, deren Besitzer sich nächtens über den Kühlschrank hermacht. Ergo haben die Organe ihre liebe Müh' mit dem reibungslosen Abtransport der Speisen.

Verdauungsprobleme als leicht verdauliche Kost. Wohl bekomm's!

 

Die Theatergruppe: Die Spielbühne Großenhain ist ein Exportschlager made in Großenhain/Sachsen. Die Schauspieltruppe aus der Partnerstadt von Öhringen wurde 1961 ursprünglich als reines Kindertheater gegründet. Mitte der 90er Jahre formierte sich auch ein "erwachsenes" Ensemble. Mittlerweile hat sich die 30 Talente zählende Bühnengemeinschaft mit Aufführungen von Schwänken und Komödien eine feste Fangemeinde in der Region erworben.

 

Quelle: Programmheft "Lange Nacht der Kultur - Öhringen begeistert" in Öhringen, September 2008


 
Download Dateianhang downloaden
2008-09-13./14. - Sächsische Zeitung: Theaternachwuchs trifft sich im Alberttreff

Theaternachwuchs trifft sich im Alberttreff

 

Marstall

Die Nachwuchstheatergruppe unter Leitung von Winnie Rudolph trifft sich wieder am Montag von 15 bis 16.30 Uhr im SkZ Alberttreff. Am Marstall 1.

 

Quelle: Sächsische Zeitung, 13./14.09.2008


 
Download Dateianhang downloaden
2008-09-13./14. - Sächsische Zeitung: Spielbühne fährt nach Öhringen

Spielbühne fährt nach Öhringen

 

Großenhain

Das Laientheater nimmt kommendes Wochenende an der "Langen Nacht der Kultur" der Partnerstadt teil.

Am 20. September findet in Großenhains Partnerstadt Öhringen die "Lange Nacht der Kultur" statt. Mit dabei ist die Erwachsenen-Gruppe der Spielbühne mit zwölf Mitgliedern. "Dielange Nacht geht von 19 bis 1 Uhr, wir spielen auf einer von 19 Bühnen", sagt Spielbühnen-Chef Uwe Naumann. Die Großenhainer zeigen in Öhringen eine Premiere: Den Einakter "Aus dem Bauch heraus" (oder Was Sie schon immer über Ihr Innenleben wissen wollten). In Großenhain ist das Stück am 25. Oktober abends zum Langen Theatersamstag im Alberttreff zu erleben.

An diesem Tag gibt es im soziokulturellen Zentrum am Marstall vormittags zwei Workshops: Einen für Kinder "Im Land der Töne" und einen für Jugendliche. Am Nachmittag ist Puppenspiel zu erleben. "Am Abend treffen sich dann auch ehemalige Spieler und Freunde unseres Theaters und es gibt eine Überraschung", verät Uwe Naumann. Dieser Lange Samstag ist auch für die Öffentlichkeit gedacht.Die Premiere der "Schatzinsel" der Schülergruppe ist nun für den 8. November um 15.30 Uhr vorgesehen. Auch die Theatertage der Spielbühne im kommenden Jahr stehen schon fest: Sie finden vom 16. bis 26. April statt.

 

Quelle: Sächsische Zeitung, 13./14.09.2008


 
Download Dateianhang downloaden
2008-05-29 - Sächsische Zeitung: Spielbühne zeigt Stück

 

Spielbühne zeigt Stück

 

Nach mehrmonatiger Probenzeit hat die Jugendgruppe der Spielbühne Großenhain ihre Inszenierung „Der perfekte Mann", nach einer Komödie von Jürgen Baumgarten, auf die Bühne gebracht.

Die sieben Schauspieler und Schauspielerinnen haben sich neben Abi- und Ausbildungsalltag intensiv auf die Premiere am Freitag um 20.30 Uhr vorbereitet und freuen sich auf ein breites Publikumsinteresse.

Alle Theaterfreunde in und um Großenhain sind deshalb herzlich eingeladen, sich die aufregende Geschichte um die Suche nach dem perfekten Mann im Soziokulturellen Zentrum Alberttreff, Am Marstall 1, anzusehen. (SZ)

Freitag 20.30 Uhr im soziokulturellen Zentrum Alberttreff, Eintritt : Erwachsene 5 Euro, Schüler 3 Euro


 
Download Dateianhang downloaden
2008-05-29 - Sächsische Zeitung: Bühne frei für kleine Talente

 

Bühne frei für kleine Talente

 

Die Spielbühne bereitet die Premiere des Stücks „Die Schatzinsel" vor. Bühne frei für kleine Talente

 

Vorhang auf! Anfang September dieses Jahres starten wir, die Kinder- und Jugendgruppe der Spielbühne Großenhain, mit dem Theaterstück „Die Schatzinsel" und lassen Bühnen wieder glänzen.

 

 

 

 


Nicht nur für Schüler und Erwachsene, sondern auch für Vorschulkinder bietet die Großenhainer Spielbühne ein Podium. Hier probt die Nachwuchsgruppe unter der Leitung von Winni Rudolph.

 

Doch vorher heißt es: proben, proben, proben. Jeden Montag von 15 bis 17 Uhr treffen wir uns, unerfahrene bis erfahrene Schauspieler von 8 bis 17 Jahren aus verschiedenen Schulen und Orten.

Die Rollen für unser Stück sind verteilt, jetzt stehen wir auf der Bühne und versuchen, uns in die Person, die wir spielen, hinein zu versetzen - mit und ohne Textbuch.

Uwe Naumann, unser Leiter und Chef des Soziokulturellen Zentrums Alberttreff, schaut sich alles an, gibt uns Tipps und Ratschläge, kritisiert diese und jene Stelle. Zwischendurch dürfen wir zur Erholung ein Spiel spielen, das wir uns selber aussuchen, oder wir legen uns auf die Bühne und relaxen.

 

Die Proben werden immer schwerer und wir müssen uns immer mehr konzentrieren, denn der Text muss sitzen und bald beginnen die Proben mit Kostüm und Requisiten. Die Kostüme stellen wir uns zusammen, leihen hier und da etwas oder nehmen uns ein Kostüm aus dem Fundus. Die Requisiten werden mit Herrn Naumann ausgesucht. Nachdem das alles geschafft ist, steht die Premiere bevor. Wie bei jeder anderen stehen wir mit klopfenden Herzen hinter und auf der Bühne und hoffen, dass alles glatt läuft.

 

Nach der Premiere geht es Ende September mit dem Bus nach Öhringen, Großenhains Partnerstadt, zur Langen Nacht der Kulturen.

 

Doch bevor das alles passiert, müssen wir mit unseren Proben vorankommen und mit unserer Premiere die Großenhainer begeistern.

 

PS: Über Nachwuchstalente würden wir uns freuen .

 

Jasmin ist Schülerin der 9. Klasse des Werner-von-Siemens-Gymnasiums

 

Quelle: Sächische Zeitung, 29.05.2008 - Jasmin Wolff - Foto: Brühl
2008-04-21 - Sächsische Zeitung: Workshop mit Musik und Tanz

Workshop mit Musik und Tanz

 

Träumen mit bunten Tüchern: Beim Kinder-Mitmach-Workshop der Spielbühne am Sonnabend im Alberttreff ging's musikalisch zu. Ins "Land der Töne" hatten Winnie Rudolph und Musikpädagogin Sylvia Liebe eingeladen. Die Kinder sollten mit Musik, Tanz und Rhythmik ganz ohne Verkleidung ihre Gefühle, Freude und Ängste im Alltag darstellen.

 

Quelle: Sächsische Zeitung, 21.04.2008 - Foto: Brühl

 


 
Download Dateianhang downloaden
2008-04-14 - Sächsische Zeitung: Was verpasst

Was verpasst

Die Großenhainer Theatertage sind nicht nur ein Insidertreffen, sie sind öffentlich. Das ist hinreichend bekannt. Doch die Zahl der Vorstellungsbesucher war leider wieder gering. An mangelnder Werbung kann das nicht liegen. Auch nicht am Niveau der Veranstaltung. Wann bekommt man in der Region Großenhain sonst so viele spannende und lustige Theaterstücke am laufenden Band? Und das zu günstigen Eintrittspreisen.

Die lange Tradition des hiesigen Amateurtheaters hat es verdient, von der Bevölkerung mehr beachtet zu werden. Denn nicht nur im Sport lernt man wichtige Eigenschaften wie Selbstbewusstsein, Leistungswillen – auch im Theater.

 

Quelle: Sächsische Zeitung, 14.04.2008

2008-04-14 - Sächsische Zeitung: Die nächsten Vorstellungen

Die nächsten Vorstellungen

Mittwoch 19 Uhr zeigt die Spielbühne Großenhain mit der Singgemeinschaft das Mundartstück „De Spinde“.

Sonnabend 19 Uhr stellt das Thea(l)ternativ Stollberg das „Gespenst von Canterville“ vor.

Sonntag 15 Uhr bringt das Seniorentheater Ohne Verfallsdatum aus Dresden noch einmal ihre Aufführung „Heim oder daheim“.

Die Großenhainer Theatertage sind eine Veranstaltung vom Alberttreff und der Spielbühne, gefördert durch den Kulturraum Elbtal.

Das jährliche Amateur-Treffen gibt den Rahmen für öffentliche Premieren und gegenseitiges Kennenlernen.

 

Quelle: Sächsische Zeitung, 14.04.2008

2008-04-14 - Sächsische Zeitung: Amateure spielen in Großenhain Theater
Amateure spielen in Großenhain Theater
Von Kathrin Krüger-Mlaouhia

130 Teilnehmer waren am Wochenende auf den Großenhainer Bühnen zu Gast. Zum 15. Mal jährten sich dort die Theatertage.

 

In Sachsen sind die Großenhainer Theatertage das einzige jährliche Treffen von Laienspielgruppen - sieht man mal von den zentralen Veranstaltungen der Schülertheater und des Landesamateurtheater-Verbandes ab. Am Wochenende war das soziokulturelle Zentrum Alberttreff deshalb wieder Podium für zahlreiche Premieren und 130 Laienmimen. „Viele Gruppen nutzen unser Treffen, um neue Stücke erstmals dem Publikum vorzustellen", sagt Uwe Naumann vom Förderverein der Spielbühne, den Gastgebern. „Wir schicken jedes Jahr unsere beste Gruppe", so Torsten Himm, Regisseur aus Sebnitz.

Plauener zeigten Ali Baba

Ganz unterschiedliche Vorstellungen von Schul- und Vereinsgruppen konnten die Zuschauer erleben: Die Hartensteiner erzählten von Mädchen in der Pubertät und boten Eulenspiegel-Streiche. Das Theater Libre Sebnitz spielte eine Adaption von „Biedermann und Brandstifter". Märchen wie die Schneekönigin von einer Cossebaudaer Grundschule und Ali Baba als Schwarzlichttheater mit Breakdance-Einlagen wechselten sich ab mit einem Bühnenstück nach Samuel Marschak und dem Beitrag eines Seniorentheaters aus Dresden. Das Altersspektrum der Akteure reichte von sieben bis 70 Jahre. Das Treffen war nicht mehr nur reines Kinder- und Jugendtheater. Die Mimen zeigten ihre Achtung vor der Leistung der anderen manchmal sogar mit Szenenapplaus. Von diesem Theaterfieber werden auch Nichtteilnehmer angesteckt.

Seniorentheater kommt erneut

Die Altersmischung brachte ein spannendes Miteinander - auch bei den Teilnehmer-Workshops. Da wurden Improvisation und Gruppendynamik geprobt, Kinder bastelten Schlüssellochtheater, die Mimen übten Tanzelemente und Bühnenkampf. „Es war eine Herausforderung, alle einzubeziehen und Verständnis für die jeweils andere Generation zu fördern", sagt Workshopleiter Thomas Patri. Weil das Stück „Heim oder daheim" der Dresdner Senioren gut ins Großenhainer Themenjahr „Älter werden" passt, wird es sogar wiederholt.

Für den Ablauf des Treffens sorgte der Förderverein der Großenhainer Spielbühne. Die 20 Mitglieder kümmerten sich um Versorgung, und Technik. Als Erinnerung waren für alle Gruppen Urkunden und das Großenhain-Memory vorbereitet. Neuinszenierungen konnte die Spielbühne diesmal nicht präsentieren. „Sie folgen im Mai und September", verspricht Naumann.

 

Quelle: Sächsische Zeitung, 14.04.2008 - Kathrin Krüger-Mlaouhia

2008-04-12/13 - Sächsische Zeitung: 15. Theatertage laden zum Zuschauen ein

15. Theatertage laden zum Zuschauen ein

 

130 Mitwirkende in sieben Gruppen aus ganz Sachsen gestalten am Wochenende in Großenhain acht Aufführungen.

 

Großenhain. Die 15. theatertage wurden gestern von Großenhains Bürgermeister Burkhard Müller als Schirmherr im Alberttreff eröffnet. 130 Laienspieler werden an diesem Wochenende daran teilnehmen. Sie kommen aus Hartenstein, Sebnitz, Stollberg, Dresden, Plauen, Cossebaude und Großenhain. Den Anfang machte gestern eine Ganztagsschule für geistig Behinderte aus Weißwasser. Vier Jugendliche und zwei Lehrerinnen spielten ein witziges musikalisches Puppenspiel, in dem mehrere Grimm-Märchen vereint sind. Die Puppen und auch die Dekorationen haben die Spieler selbst gestaltet. "Wir sind nach Großenhain gekommen, um neue Inspierationen zu finden", sagt Lehrerin Sigrun Mühl. Auch die anderen Grüppen stellen in öffentlichen Aufführungen ihre Stücke vor. Am Sonnabend Vormittag gibt es weitere Vorstellungen finden am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und am kommenden Wochenende statt.

 

Quelle: Sächsische Zeitung, 12./13.04.2008 Kathrin Krüger-Mlaouhia

2008-04-09 - Sächsische Zeitung: Morgen starten die Theatertage im Alberttreff

Morgen starten die Theatertage im Alberttreff

 

Die 15. Großenhainer Theatertage beginnen morgen. Die beiden ersten Veranstaltungen im SkZ Alberttreff gestaltet um 09.30 Uhr und um 11 Uhr Akkustikgitarrist Frank Fröhlich aus Dresden. Das Mitmachkonzert "Bücherwurm Friedolin" ist vorallem für Familien gedacht. Am Freitag werden 17 Uhr die Theatertage vom Bürgermeister offiziell eröffnet. Dann beginnt "Als Dornröschen wachgeküsst wurde", ein Puppenspiel der Astrid-Lindgren-Schule Weißwasser. 19 Uhr startet das "Cliquen-Krieg" von der Mittelschule Hartenstein. 21 Uhr kommt "Sind wir nicht alle ein bisschen bieder" mit dem Theatre Libre Sebnitz auf die Bühne. Am sonnabend führt die Mittelschule Hartenstein 14 Uhr Eulenspiegel auf. 15.30 Uhr beginnt die "Tier-WG" vom Kindertheater Stollberg. Weitere Veranstaltungen folgen.

 

Quelle: Sächsische Zeitung 09.April 2008 (SZ/krü)

2008-04-09 - Wochenkurier: Vacettenreiche Frühlingstage

Vacettenreiche Frühlingstage

 

Für jeden Großenhainer ist etwas dabei

 

Die tradition der Frühlingstage führen die Großenhainer auch in diesem Jahr weiter. Vom 18.April bis zum 1. Mai ist in der Röderstadt von Kunst, Kultur, Musik bis Unterhaltung wieder einiges los.

 

Großenhain. Den Anfang machen die Schausteller vom 18. bis 21. April mit ihrem Frühlingsfest auf dem Topfmarkt. Doch der Höhepunkt ist neben dem 16. Autofrühling am 19. April, ab 9.30 Uhr in der Innenstadt, die gewandelte Auflage der Theatertage im Soziokulturellen Zentrum Alberttreff. "Wir haben uns weiterentwickelt. Vom reinen Treffen der Theatergruppen zu einem Treff vor der Theaterbühne für alle, die sich für die Kunst des Spiels interessieren", erklärt Organisator Uwe Naumann. "Außerdem bieten unsere Angebote in diesem Jahr Stücke für jedes Alter an", ergänzt er. So gibt es Puppenspiele für die Jüngsten, erste, anspruchsvolle und auch lustige Inszenierungen, ein Seniorentheater und eine Gruppe behinderter Schüler. Die Spielbühne Großenhain bietet (wahrscheinlich vorerst zum letzten Mal) das Mundartstück "De Schbinde". Infos: www.spielbuehne-grossenhain.de. "Es ist uns in jedem Fall gelungen, die unterschiedlichsten Teilnehmer zusammen zubringen und damit für die Bürger ein vacettenreichen Frühlingsbeginn auf die Beine zu stellen", erklärt Bürgermeister Burkhard müller. Zum Abschluss der Frühlingstage findet vom 4. Mai der Komplexworkshop "KreaTIEF-gang" statt. Traditionelle können sich dabei Kunstinteressierte in unterschiedlichen Kreativrichtungen im Alberttreff betätigen. Kontaktadresse: alberttreff@arcor.de

 

Quelle: Wochenkurier Großenhain 09.04.2008 far


 
Download Dateianhang downloaden
2007-10-22 - Sächsische Zeitung: Spinnfrauen gratulieren mit Gesang

Spinnfrauen gratulieren mit Gesang

 

Zum 100. Geburtstag des Museums gab es eine Festveranstaltung im Großenhainer Schloss. Die Spielbühne zeigte das Stück "De Schbinde".

 

Großenhain ist um eine Hundertjährige reicher. Das städtische Museum am Kirchplatz beging dieses stolze Jubiläum am Wochenende. Weit über 200 Gäste kamen am Sonnabend Abend ins Kulturschloss zur Festveranstaltung.

Die Lebensgeschichte des Museums könnte fast wie ein Märchen erzählt werden. "Es war einmal ein stolzer Ritter", begann Leiterin und Festrednerin Frauke Hellwig, als sie über Karl Benjamin Preusker und dessen Vaterschaft der Sammlung sprach. Als das Großenhainer Museum als Institution dann 1907 entschtand, war der Landesverein Sächsischer Heimatschutz quasi Pate. Ein knappes Dutzend Bildungsbürger-allesamt Männer-hoben das "Kind" aus der Taufe. Die Ausstellung in der früheren Handelsschule am Kirchplatz entwickelte sich prächtig. Durch Leihgaben und Schenkungen wurde sie größer und attraktiver. Gesammelt und gezeigt hat man damals alles, was einen Bezug zur Heimat hatte. In der Blüte seiner Jugend, mit 25 Jahren, bekam das Mseum ein ganz besonderes Geschenk: die Friedensuniform von Friedrich August III., des letzten sächsischen Königs, vermacht von Prinz Friedrich Christian. Leider wurse sie später aus dem Bestand entfernt. Ganz sorgenfrei ist das Gedeihen der Ausstellung aber nicht verlaufen. Ständige Ortswechsel und räumliche Beengtheit setzen dem hoffnungsvollen Spross gehöring zu. So fiel es dem Museum schwer, sein eigenes Ich, seinen individuellen Charakter herauszubilden und anerkannt zu werden. Die Sammlung musste fast 50 Jahre alt werden,um-die Kriegszeit hinter sich lassend-wieder Bedeutung zu erlangen. Sammeln, Forschen und Bewaren war nach wie vor der Leitspruch ihrer Förderer. Doch ihr Schicksal war erneut an die politische Großwetterlage geknüpftIdiologisch geprägte Ausstellungsstücke gehörten zum damaligen Heimatverständnis. Das Museum war nun auch reif, sich zu vermehren.1968 kam ein Ableger in der Radeburger Straße hinzu, 1984 die Außenstelle Zabeltitz. Der Traum vom schönen Alterssitz im Zschille-Grundstück ging leider nicht in Erfüllung. Doch dafür bekommt das Museum am Kirchplatz noch mit 84 Jahren eine Verjüngung, die es besser aussehen lässt als je zuvor. Je älter die Alte Lateienschule wird-so der Name des früheren Kreismuseums seit einigen Jahren - desto lebendiger scheint sie zu werden. Kinder, Jugentliche und viele Familien besuchen sie gern. Durch die ständigen Sonderausstellungen wird die alte Dame auch nie langweilig. Immerhin umfasst ihr Fundus derzeit etwa 20 ooo Objekte und ebenso viele Fotos. Nun, zu ihrem Geburtstag, zeigt sie allen Besuchern ihren Lebensweg mit vielen interessanten Ausstellungsstücken. Auch Berliner Nachfahren des ersten Museumsleiters Carl Henn waren bereits zu Gast. Diese Jubiläumsschau sahen sich am Sonnabend außerdem die Vorstandsmitglieder des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz an. Auf Anregung von Vorstandsmitglied Karl-Heinz Rutsch hielten sie am Vormittag eine Sitzung im Großenhainer Ratskeller ab. Gekommen war auch der berühmte Dresdner Filmemacher Ernst Hirsch. Er überreichte Museumsleiterin Frauke Hellwig aus seinem Archiv Aufnahmen aus dem ersten Großenhainer Kino von 1913.

Am Abend kamen die Gäste in den Genuss, die Wiederaufführung des humoristischen Theaterstücks "De Schbinde" durch die Spielbühne Großenhain miterleben. Dieses Stück war zur Museumseröffnung 1907 entstanden und gespielt worden. Mit viel Ehrgeiz haben die fünf Spielbühnen-Schauspieler den Althayner Dialekt gelernt. Gemeinsam mit vier Frauen der Singgemeinschaft als Spinnfrauen führten sie gelungenen Darbietung auf. Sie ernteten dafür viel Beifall.

 

 

Quelle: Sächsische Zeitung, 22.10.2008 - Kathrin Krüger-Mlaouhia

2007-09-22 - Programmheft "Lange Nacht der Kultur - Öhringen begeistert"

Rund um Loriot


Spielbühne Großenhain

 

Musik: Jazzclub-Band mit Ewald Schumacher

 

Das Stück: Szenen rund um Loriot z.B. "Das Ei" und "Der Kosakenzipfel". Die sächsische Version dieser Klassiker muss man einfach gesehen haben!

 

Die Theatergruppe: Die Spielbühne Großenhain ist ein Exportschlager made in Großenhain/Sachsen. Die Schauspieltruppe aus der Partnerstadt von Öhringen wurde 1961 ursprünglich als reines Kindertheater gegründet. Mitte der 90er Jahre formierte sich auch ein "erwachsenes" Ensemble. Mittlerweile hat sich die 30 Talente zählende Bühnengemeinschaft mit Aufführungen von Schwänken und Komödien eine feste Fangemeinde in der Region erworben. Beliebt & berühmt ist auch das Kindertheater, das heute Abend mit Geschichten von Paul Maar begeistert.

 

Quelle: Programmheft "Lange Nacht der Kultur - Öhringen begeistert" in Öhringen, September 2007


 
Download Dateianhang downloaden
2007-04-23 - Sächsiche Zeitung: Es miaut, muht und schnattert und gackert

Es miaut, muht und schnattert und gackert

 

Wer bei den Theatertagen nicht nur zugucken wollte, konnte selbst aktiv werden. Wie beim Workshop "Willkommen im Land der Töne"

 

"Guck mal, ich bin ein Pferd", sagtein Mädchen hinter der selbst gebastelten Maske und galoppiert durch den Raum. Überall im Alberttreff miaut, muht und schnattert und gackert es. Wie auf einem richtigen Bauernhof.

 

Rund fünfzehn Kinder zwischen fünf und sieben Jahren nahmen am diesjährigen Workshop "willkommen im Land der Töne" teil. Die Mädchen und Jungen waren mit Begeisterung dabei. "Wir haben den Workshop schon im vorigen Jahr durchgeführt", erläutert die Projektleiterin Winnie Rudolph. "Das Projekt wurde in den Schulen und Kindergärten bekannt gemacht, und wir freuen uns über die Resonanz." Früh wurden die Kinder von den Eltern in den Alberttreff gebracht und am Nachmittag wieder abgeholt. Dazwischen lag intensive "Theaterarbeit". Ganz nach dem Thema: "Onkel Jörg hat einen Bauerhof", bastelten die Mädchen und Jungen Tiermasken, die andere Gruppe probierte unter Anleitung der Musikpädagogin Sylvia Liebe bekannte Kinderlieder zum Thema. "Die Lieder haben wir als Kinder auch gern gesungen", erinnert sie sich. "Unsere Katz heißt Mohrle", "Alle meine Entchen", "Hop, hop, hop, Pferdchen lauf Galopp" gehören unter anderem dazu.

 

Dann wurde gewechselt und letztlich kamen die Gruppen zusammen, um das endgültige Programm zu probieren. Schließlich wollen Vati, Mutti, Oma oder Opa sehen, was ihre Sprösslinge an diesem Vormittag gelernt haben. "Ein bisschen Zeit bis Mittag haben wir noch, denn mit dem Singenklappt es noch nicht so richtig", sagt Winnie Rudolph und nimmt sich Zeit, um noch etwas mehr über das gemeinsame Projekt Spielbühne und Musikschule zu erzählen. "Im Zeitalter der modernen Medien ist es nicht einfach, mit kreativer Arbeit die Herzen der Kinder zu erreichen. Sie sollen ihre Fantasien ausleben und lernen, sich frei zu artikulieren". Und einen Hintergedanken gibt es natürlich auch, ergänzt Uwe Naumann. Die Kinder sollen Spaß am Theaterspielen haben und dann vielleicht auch mal den Weg zur Großenhainer Spielbühne finden, denn Nachwuchs wird gebraucht.

 

Nachgefragt

 

Uwe Naumann ist Leiter der Spielbühne.

 

* Die Theatertage sind vorbei. Zufrieden diesmal?
Die Theatertage haben sich im Großenhainer Kulturleben etabliert.
Auch die diesjährige Auflage reiht sich da würdig ein und mit 22 Veranstaltungen und über zweitausend Besuchern, die Ensemble mit eingerechnet, kann man schon zufrieden sein.

 

* Sehen das die aktiven Teilnehmer auch so?
Diesmal waren zwölf Gruppen aus ganz Sachsen und natürlich unsere Freunde aus Essen zu Gast. In Gesprächen hat sich bestätigt, dass alle mit dem Niveau und dem Organisatorischen rundum sehr zufrieden waren. Gut ist auch, dass es uns gelungen ist, Schulen und Kindertagesstätten die Woche über zu erreichen.

 

* Was hat ihnen gefallen?
Das ist wirklich schwer zu sagen. Es war viel Gutes dabei. Als Beispiel möchte ich jedoch die Vorstellung der "Schneekönigin" des Theaters Variabel aus Olbernhau nennen oder den Mitmach-Workshop für Kinder.

 

Quelle: Sächsiche Zeitung, 23. April 2007 - Harald Kühne


 
Download Dateianhang downloaden
2006-12-04 - Sächsische Zeitung: Das Sams mischt den Alberttreff auf
Turbulente Szene am Samstag: Alle Darsteller gaben ihr Bestes und trugen zum Erfolg der Premiere von "Eine Woche voller Samstage" im Großenhainer Alberttreff bei.     Foto: K.-D. Brühl

 

Das Sams mischt den Alberttreff auf 

 

Theater. Gelungene Premiere bei der Spielbühne Großenhain: Paul Maars "Eine Woche voller Samstage" brillierte mit Situationskomik.

 

 
 

Das hat auch seinen Grund: "Am Sonntag schien die Sonne, am Montag kam Herr Mon, am Dienstag wurde Dienst verrichtet, am Mittwoch war Mitte der Woche, Donnerstag donnerte es und am Freitag hatte Herr Taschenbier frei." So einfach ist das. Und Sams ist ein außergewöhnlicher Gesell, geradezu ein Schalk: Nimmt alles wörtlich und zeigt sich nur folgsam, wenn Herr Taschenbier ausdrücklich sagt: "Ich wünsche mir ...".

     Der von allen drangsalierte Mann hat den Dreh schließlich raus und lernt von dem Chaos-Fratz, dass bei unfreundlichen Zeitgenossen auch mal eine Befehlsverweigerung gut tut. So zeigt er es Frau Rotkohl, seiner pingligen Vermieterin, und auch Herrn Oberstein diesem selbstgefälligen Vorgesetzten. Die sams-lyrische Sicht der Dinge ist dann so gewohnt simpel wie treffend: "Taschenbier und Oberstein sitzen im Büro, Taschenbier hat Grips im Kopf und Oberstein nur Stroh".

     Marie Luise Höfer als Sams und Franziska Suche als Herr Taschenbier spielten sich die Bälle, die unterschiedlicher nicht sein konnten, hervorragend zu. Am Ende steht doch noch die Trennung des ungleichen Paares. Wo sie doch gerade erst durch die vielen Reibungsmomente so richtig in Wortwitz-Fahrt gekommen waren. Aber es ist eben auch schon wieder Samstag. Und ein Sams ohne Wunderkraft muss tun, was er tun muss: Von der Bühne abtreten.

     Und die Moral von der Geschicht? Wünsche funktionieren ohne blaue Sommersprossen nicht. Herr Taschenbier jedenfalls weiß, was damit gemeint ist.

    

Wenn einem schon ein wildfremdes Kind zuläuft und fortan nicht mehr von der Seite weicht, ist das durchaus erschreckend genung. Aber es kann noch schlimmer kommen: Der neue Zögling ist aufmüpfig, eine immerreimende Nervensäge ("Frau Rosenkohl ist innen hohl"), hat eine Rüsselnase und blaue Punkte im Gesicht. Von der Speckwampe und den roten Zausehaaren mal abgesehen. Doch halt - schicken Sie dieses Geschöpf nicht gleich weg. Es kann nämlich Wünsche erfüllen, es ist ein Sams!

     Wie nun dieser Mitbewohner in kürzester Zeit das Leben eines hochanständigen Herrn durcheiander wirbeln konnte, das zeigte am Samstag der Spielbühnen-Nachwuchs im Alberttreff. Nach einem Jahr schweißtreibender Probenarbeit durften sich die Akteure nun mit dem Wohlverdienten Applaus eindecken. Die jüngsten Zuschauer im Saal zeigten ihre Begeisterung jedenfalls in ansteckenden Freudenglucksern.     "Schön war, dass wir auch ganz neue Mitspieler dabei hatten", sagte Regisseur und Spielbühnenchef Uwe Naumann.

     Aber wer oder was ist denn nun eigentlich ein Sams? Im Grunde ein immer gut gelaunter, rotzfrecher

 Man kann ihm gar nicht böse sein: Marie-Luise Höfer spielt das Sams.
 
   
 und sehr gescheiter Rebell, einer, der keinen falschen Respekt vor Autoritäten hat. In Herrn Taschenbiers Leben tritt er an einem Samstag.
 
 

 

Paul Maars Sams

 
 

* Der deutsche Autor (geboren 1937), wurde alsErfinder des "Sams" bekannt. Bisher hat er über 40 Bücher für Kinder geschrieben.

* Paul Maar arbeitet ebenfalls erfolgreich als Illustrator, Übersetzer, Drehbuch- und Theaterautor und ist für viele Klassiker der Augsburger Puppenkiste verantwortlich.

* Weitere Vorstellungen gibt es morgen um 14 Uhr sowie am Mittwoch 9.30 Uhr und 14 Uhr im Alberttreff.

 

 
Download Dateianhang downloaden
2005-06-07 - Sächsische Zeitung: Lust auf Theater?
 
Theaterspielen macht Laune. findet Jennifer (2.v.l.), die hier im Alberttreff gemeinsam mit Jasmin, Sebastian, Christian und Peter (v.r.) eine Szene aus dem Stück "Das Sams" probt.

 

Lust auf Theater?

 

Spielbühne-Mitglieder wollen eine neue Gruppe bilden und suchen für ihr neues Stück Akteure.

 

Jeden Montag treffen sich zehn- bis 16-jährige Kids aus Großenhain und Umgebung im Alberttreff zu ihren Theaterproben. Jeweils um 15.30 Uhr geht es los. Dann stellen sich alle auf ihre Plätze, bereit zum Spiel. Und dabei ist es nie langweilig. Manchmal fangen wir mit ein paar Improvisationsübungen zur Erwärmung an oder aber wir besprechen Organisatorisches. Wie beim letzten Mal.

     Unser Leiter Uwe Naumann hatte sich aus dem Internet verschiedenste Texte für ein neues Theaterstück ausgedruckt. Wir sollten nun auswählen und uns für eines entscheiden. Bei neun bis zwölf Leuten kann es ziemlich schwer sein, zu einer Meinung zu kommen. Vor allem dann, wenn keiner bereit ist nachzugeben. In der engeren Auswahl landeten "Das Sams", "Hugo oder ein Mann für Mama" und "Aschenputtel" in neuerer Version.

Wir stimmten demokratisch ab, welchen Text wir zuerst prüfen wollten. Es war "Das Sams". Ein paar Minuten später hielten wir ein paar Ausschnitte dieses Stückes in den Händen. Wir fingen an, uns in verteilten Rollen durch das Textbuch zu lesen. Es war total spannend. Als ich auf meine Uhr schaute, war es schon halb sechs. Wie schnell die schöne Zeit doch immer vergeht. Aber nächsten Montag treffen wir uns ja wieder. Wir verabschiedeten uns alle kurz darauf voneinander, den schon stand die nächste Gruppe ungeduldig vor der Tür. Für Herrn Naumann war der Tag noch lange nicht zu Ende. Er betreut zurzeit drei Gruppen.

     Seit Ende 2002 bin ich bei der Spielbühne Großenhain und immer noch begeistert dabei. Unsere Gruppe besteht zurzeit aus neun Leuten. Da der Altersunterschied von fast fünf Jahren sich schwer mit den unterschiedlichen Interessen unter einen Hut bringen lässt, haben wir überlegt, unsere Gruppe aufzuteilen. Darüber sprachen wir mit Herrn Naumann; wir wollten mit nur fünf Spielern eine eigene Gruppe eröffnen. Er zögert erst, und willigte schließlich ein.

     Nach der letzten Probe wollten wir unsere Idee mit der neuen Gruppe aber schon fast wieder aufgeben. Denn wenn wir beim "Sams" bleiben, brauchen wir viele Leute, die in diesem Stück mitspielen. Zur nächsten Probe werden wir darüber beraten, wie es weitergehen soll.

     Habt ihr nicht Lust auf Theater, auf nette Leute und "Das Sams"? Dann meldet euch. Jeden Montagnachmittag findet unsere Probe statt. Mehr erfahrt Ihr auch unter 03522 / 502569. Wir würden uns ganz besonders über Mitglieder im Alter zwischen 13 und 16 freuen, damit wir vielleicht doch noch eine neue Gruppe gründen können.

 

Quelle: Sächsische Zeitung, 07.06.2005 - Jennifer Dittrich, Klasse 9f, Werner-von Siemens-Gymnasium


 
Download Dateianhang downloaden
2002-10-30 - Wochenkurier: Ein Gedenkstein für Karl-Heinz Petrat, Gründer des Kindertheaters enthüllt

Ein Gedenkstein für Karl-Heinz Petrat, Gründer des Kindertheaters enthüllt

 

Neue Stücke der Spielbühne Großenhain e.V. haben noch in diesem Jahr Premiere

 

 

Großenhain. Zu einem Theatertreffen kamen vergangenen Sonnabend zahlreiche ehemalige Mitglieder des Kindertheaters Großenhain zusammen. Es gab viel zu erzählen. Auch Pläne wurden geschmiedet. "So wollen wir dieses Treffen jedes Jahr durchführen. Es soll Tradition in unserem Hause werden", kündigte der Vorsitzende des Fördervereins der Spielbühne Großenhain, Mirko Dittrich, an. Am Nachmittag fanden sich die "Ehemaligen" auf dem Großenhainer Friedhof ein. Sie enthüllten einen Gedenkstein für den Gründer des ehemaligen Pioniertheaters Karl-Heinz Petrat. Er war Deutschlehrer an der hiesigen Clara-Zetkin-Oberschule.

 

Prominenz war zu Gast

 

Unter seiner Leitung begannen sich die Schüler 1961 im Unterricht intensiver mit dem Darstellenden Spiel zu beschäftigen. "Zu unserer Festwoche zum 40-jährigen Bestehen der Spielbühne Großenhain im vergangenen Jahr sagte Corinna Harfouch, einst Mitglied des Kinderensembles und heute eine der meistbeschäftigten Schauspielerinnen in Deutschland, man solle doch den Gründer des Kindertheaters nicht in Vergessenheit geraten lassen", erinnert sich Mirko Dittrich. Und so kamen die "alten Hasen" auf die Idee, Karl-Heinz Petrat mit diesem Gedenkstein ein Denkmal zu setzen. Sie ließen den Grabhügel wieder errichten und einen Grabstein anfertigen. die Gestaltung übernahm der Großenhainer Klaus Witschel. 720 Euro kostete der Gedenkstein. Viele ehemalige Mitglieder, eine Großenhainer Firma und die Marienkirchgemeinde spendeten das Geld dafür. Bei der feierlichen Einweihung des Gedenksteines mit dabei waren auch die Witwe von Karl-Heinz Petrat, Ursula Petrat, und seine Tochter Sylke Borkmann, die heute in Dresden lebt.

 

Zurzeit laufen Proben an neuen Stücken in den verschiedenen Theatergruppen der Spielbühne Großenhain e.V. Am 30. November hat der Zweiakter "Golden Girlies" der "Old Members" Premiere im Alberttreff. Es geht um drei ältere Damen in einem Seniorenheim, die die Einrichtung und die "bucklige Verwandschaft" auf die Schippe nehmen. Die Jugendtheatergruppe, in der acht Jugendliche im Alter von 14 bis 19 Jahre mitwirken, studiert gegenwärtig das Stück "Der besondere Einakter" ein. Die Zwei-Personen-Inszenierung mit den Laiendarstellern Tobias Sommer und Lars Gebhard soll ebenfalls noch in diesem Jahr auf die Bühne kommen. Die Idee zu dem neuen Stück stammt von Jesco Huhle. Mit ihrem Theatermosaik "Kloß im Hals" gewann die Jugendgruppe beim 4. Künstlerischen Jugendwettbewerb "Tagträume", veranstaltet vom Museum Riesa und der Kreissparkasse Riesa-Großenhain, den Hauptpreis, eine Reise nach Ungarn. Diese nutzen die Jugendlichen unter anderem auch für einen Auftritt mit ihrem Stück "Kloß im Hals" im Kulturhaus des deutschsprachigen Ortes Dunabogdany.

 

Zehn neue Mitglieder

 

Die Kindertheatergruppe, in der zehn Mädchen und Jungen zwischen zwölf und 15 Jahren mitspielen, brachte am 31. Mai zur Landesgartenschau ihr neues Stück "So waren wir, so sind wir" heraus. Die Inszenierung beschreibt in vielen heiter ironischen Szenen das Heranwachsen vom Kindergartenkind bis zum Jugendlichen. Etwas zehn neue Mitglieder gehören seit kurzem der Kindertheatergruppe an. Nach den Herbstferien beginnen die Proben für ein neues Theaterstück. Es heißt "Das Märchen vom runden, dicken, fetten Pfannkuchen". "Es ist eine Art Arbeitsstück, in dem sich die alten und neuen Mitglieder im gemeinsamen Spiel ausprobieren können. Eventuell Weihnachten soll es aufgeführt werden", hofft der Fördervereinsvorsitzende.

 

Quelle: Wochenkurier, 30. Oktober 2002 - Simone Giese


 
Download Dateianhang downloaden